Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 02.03.2026 PDF
#674
Wir wollen stattdessen die europäischen Richtlinien auf ihre verbraucherfreundliche Netz- und Digitaltauglichkeit sowie auf nachhaltige Konsummuster überprüfen und mehr Schutz vor Abzocke bieten.
#675
Wissen, was drin ist Verbraucherrelevante Informationen müssen auf Produkten verpflichtend werden.
#676
Die Herstellungsbedingungen sind dabei ebenso von Interesse wie Gesundheitswert, Energieverbrauch und der Einsatz neuer umstrittener Technologien.
#677
Für sensible Güter wie Spielzeug fordern wir GRÜNE ein besonderes europäisches Sicherheitssiegel mit verpflichtender Drittzertifizierung.
#678
Wir GRÜNE wollen nachhaltigen Konsum fördern.
#679
Wer klug und mit gutem Gewissen einkaufen möchte, braucht bessere Informationen über die sozialen und ökologischen Aktivitäten der Unternehmen.
#680
Wir halten Verbraucherportale im Internet für sinnvoll, die glaubwürdige Transparenz über die sozialen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 67 und ökologischen Initiativen von Unternehmen schaffen.
#681
Eine Schwarze Liste der Klimakiller, z.
#682
Waschmaschinen mit einem Energieverbrauch von mehr als 0,35 Kilowattstunden pro Kilogramm Wäsche oder Autos mit über 120 Gramm pro Kilometer CO2-Ausstoß soll in den Europäischen Aktionsplan Nachhaltiges Konsumieren aufgenommen werden.
#683
Zur besseren Orientierung im Konsumdschungel wollen wir ein europäisches Nachhaltigkeitssiegel einführen.
#684
Es soll die ökologischen und sozialen Auswirkungen einer Ware deutlich erkennbar machen, eine Herstellung ohne Kinderarbeit garantieren und somit wie ein zweites Preisschild den praktischen Gewinn für Mensch und Umwelt verdeutlichen.
#685
Nachhaltiger Konsum braucht zudem eine aktive Politik der Verbraucheraufklärung seitens der EU-Kommission.
#686
Statt technischer Regelwerke und ausufernder Bürokratie muss das Bildungs- und Beratungsangebot der Verbraucherverbände erweitert werden.
#687
EU-Forschungsmittel sollten zudem auch in verbraucherrelevante Forschungsvorhaben fließen, die die Belange der Konsumentinnen und Konsumenten in den Mittelpunkt stellen.
#688
Gesunde und natürliche Lebensmittel für alle garantieren Sichere Lebensmittel sind für uns eine Grundvoraussetzung.
#689
Wir lehnen – wie die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher – Gentechnik und Chemie auf dem Teller ab.
#690
Qualität, Gesundheit und Genuss bei Lebensmitteln sind uns ein besonderes Anliegen.
#691
Regionaltypische, traditionell verarbeitete, biologisch angebaute und naturbelassene Lebensmittel brauchen einen besonderen Stellenwert, der für alle erkennbar gekennzeichnet sein muss.
#692
Gesunde Ernährung wollen wir durch eine Kennzeichnung in den Ampelfarben rot-gelb-grün EU-weit sichtbar machen.
#693
Rot bedeutet dabei, dass ein Produkt viel Zucker, Fett oder Salz enthält.
#694
Bei Grün können Sie hingegen bedenkenlos zugreifen.
#695
Gesunde Lebensmittel für alle bedeutet auch, dass diese für alle bezahlbar sind und in Schulen und Kindergärten BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 68 selbstverständlicher Bestandteil der gemeinsamen Mahlzeiten werden.
#696
Wir wollen gesunde, ökologisch verträgliche und regional erzeugte Produkte, die man am Biosiegel erkennt, noch attraktiver machen.
#697
Neue Technologien bei der Bearbeitung von Lebensmitteln wollen wir nach dem Vorsorgeprinzip bewerten.
#698
Entsprechend bearbeitete Produkte dürfen erst auf den Markt gelangen, wenn das Risiko ausreichend erforscht und klare Haftungsregeln erlassen sind.
#699
Sogenannte Nahrungsergänzungsmittel müssen außerdem einen Wirkungsnachweis erbringen.
#700
Solange nanotechnologisch veränderte Lebensmittel nicht ausgereift sind, sollten sie nicht in den Verkehr gebracht werden (Moratorium).
#701
Um Wahlfreiheit sicherzustellen, fordern wir die unmissverständliche Kennzeichnung veränderter Lebensmittel.
#702
Lebensmittel mit Azofarbstoffen, die häufig in Bonbons, Limonaden und ähnlichem vorkommen, wollen wir verbieten, denn sie schaden der Gesundheit unserer Kinder.
#703
Agro-Gentechnik ist nicht verantwortbar Wir wollen keine Nutzung der Agro-Gentechnik, sondern ein EU-weites Verbot für Gentech-Pflanzen, die Mensch, Umwelt und gentechnikfreie Produktion sowohl in der konventionellen als auch biologischen Landwirtschaft gefährden, wie zum Beispiel Gen-Mais MON 810 oder die sogenannte Terminatortechnologie.
#704
Agro-Gentechnik ist eine Risikotechnologie, die nicht verantwortbar ist, denn einmal in die Natur freigesetzte Organismen sind nicht mehr rückholbar.


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