Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 01.03.2026 PDF
#49
Vor allem aber werben wir dafür, die Kritik in eine Kraft der Veränderung zu verwandeln, statt zu resignieren oder sich auf die rückwärtsgewandte Nationalpolitik der Anti-Europäer einzulassen.
#50
Wir GRÜNE sind die Europapartei.
#51
Wir wissen: Europa kann mehr.
#52
Wir wollen die EU weiterentwickeln, ökologisch, sozial, demokratisch, friedlich.
#53
Ob wir für dieses Ziel bei der Europawahl gestärkt werden, das liegt auch an Ihnen, liebe Wählerin, lieber Wähler.
#54
Wir rufen Sie dazu auf.
#55
Und wir werben ebenso dafür, dass Sie sich mit uns engagieren in den vielen Bewegungen und Initiativen, aus denen im Alltag das andere Europa wächst, das möglich ist.
#56
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 17 Nutzen Sie am 7.
#57
Juni 2009 Ihre Stimme, um ein ökologisches, soziales, demokratisches und friedliches Europa zu stärken, um Europa grüner zu machen.
#58
Für einen Grünen New Deal in Europa »Die Wahlen zum Europäischen Parlament finden statt in der schwersten finanziellen und wirtschaftlichen Krise seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges.
#59
Unsere Antwort auf die Krise ist ein Grüner New Deal in Europa.
#60
Der Grüne New Deal verbindet soziale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung.
#61
Eines ist ohne das andere nicht zu haben, gemeinsam sind sie die Grundlage für wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit.
#62
Der Grüne New Deal setzt auf ökologische Innovation und auf die Bereitschaft, unsere Lebensstile so zu gestalten, dass die Welt das aushält.
#63
Es ist die Verantwortung Europas, der Welt ein ökologisches Beispiel zu geben.
#64
Der Grüne New Deal setzt auf soziale Teilhabe aller.
#65
Nachdem zuerst vor allem Banken betroffen waren, nehmen jetzt Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit rapide zu, in vielen europäischen Ländern haben Menschen Schwierigkeiten, ihre Schulden zu bedienen.
#66
Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in allen europäischen Ländern müssen einspringen, um die Finanzwelt zu stabilisieren und die Auswirkungen der Krise zu begrenzen.
#67
Die Folgen der Krise treffen deshalb jeden und jede.
#68
Grund ist eine falsche Finanzmarktpolitik, gerade auch in Europa: Deregulierung im blinden Glauben an sich selbst regulierende Märkte, eine schwache Finanzaufsicht, kurzfristige Gewinnmaximierung und Interessenkonflikte bei wichtigen Institutionen haben die Märkte in eine fast auswegslose Krise geführt.
#69
Deshalb braucht es einen Neuanfang, eine neue Finanzmarktarchitektur.
#70
Dies allein wird jedoch die Wirtschaftskrise nicht beenden.
#71
Es wäre falsch zu glauben, dass mit dem Ende der Verwerfungen auf den Finanzmärkten auch automatisch die Wirtschaftskrise vorbei wäre.
#72
Es braucht einen neuen Impuls für wirtschaftliche BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 18 Dynamik.
#73
Gleichzeitig wartet die Klimakrise nicht.
#74
Es wäre fatal, das drängendste Problem – die Finanz- und Wirtschaftskrise – zu Lasten des wichtigsten Problems – des Klimawandels – zu lösen.
#75
Die neue wirtschaftliche Dynamik muss deshalb dadurch entstehen, dass wir konsequent in Klimaschutz investieren.
#76
Und es wäre falsch zu vergessen, dass auch diese Krise wieder die Ärmsten am schärfsten treffen wird, nämlich die Menschen in den Entwicklungsländern.
#77
Schon jetzt ist zu beobachten, dass wegen der Wirtschaftskrise die Gelder zur Bekämpfung der Ernährungskrise zurückgenommen werden.
#78
Wir GRÜNEN streiten dagegen für ein solidarisches Europa.
#79
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen deshalb auf einen Neuanfang in der Wirtschafts- und Finanzpolitik.


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