Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 01.03.2026 PDF
#44
Bisher stellen Konservative und Sozialdemokraten mehr als 500 der 785 Abgeordneten im Europäischen Parlament.
#45
Diese »große Koalition « ist ihrer Verantwortung ebenso wenig gerecht geworden wie die Bundesregierung in Deutschland ihrer.
#46
Wir wollen die Mehrheiten im Europäischen Parlament, in der Kommission und auch im Europäischen Rat ablösen, die so viel dem Götzen des Neoliberalismus geopfert haben, anstatt für ein soziales Europa zu kämpfen, die so lange ökologische Veränderung von Wirtschaft und Gesellschaft blockiert haben, die Mauern errichtet haben, statt Menschen zusammenzubringen.
#47
Positiv gesagt: Wir brauchen neue Mehrheiten in Europa und den Institutionen der EU, um das Europa zu bauen, auf das seit dem Ende erst des Zweiten Weltkrieges und dann des Kalten Krieges so viele Menschen ihre Hoffnungen gesetzt haben.
#48
Wir teilen diese europäische Hoffnung und sagen deswegen »Ja« zur EU und »Nein« zu ihren Fehlern.
#49
Vor allem aber werben wir dafür, die Kritik in eine Kraft der Veränderung zu verwandeln, statt zu resignieren oder sich auf die rückwärtsgewandte Nationalpolitik der Anti-Europäer einzulassen.
#50
Wir GRÜNE sind die Europapartei.
#51
Wir wissen: Europa kann mehr.
#52
Wir wollen die EU weiterentwickeln, ökologisch, sozial, demokratisch, friedlich.
#53
Ob wir für dieses Ziel bei der Europawahl gestärkt werden, das liegt auch an Ihnen, liebe Wählerin, lieber Wähler.
#54
Wir rufen Sie dazu auf.
#55
Und wir werben ebenso dafür, dass Sie sich mit uns engagieren in den vielen Bewegungen und Initiativen, aus denen im Alltag das andere Europa wächst, das möglich ist.
#56
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 17 Nutzen Sie am 7.
#57
Juni 2009 Ihre Stimme, um ein ökologisches, soziales, demokratisches und friedliches Europa zu stärken, um Europa grüner zu machen.
#58
Für einen Grünen New Deal in Europa »Die Wahlen zum Europäischen Parlament finden statt in der schwersten finanziellen und wirtschaftlichen Krise seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges.
#59
Unsere Antwort auf die Krise ist ein Grüner New Deal in Europa.
#60
Der Grüne New Deal verbindet soziale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung.
#61
Eines ist ohne das andere nicht zu haben, gemeinsam sind sie die Grundlage für wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit.
#62
Der Grüne New Deal setzt auf ökologische Innovation und auf die Bereitschaft, unsere Lebensstile so zu gestalten, dass die Welt das aushält.
#63
Es ist die Verantwortung Europas, der Welt ein ökologisches Beispiel zu geben.
#64
Der Grüne New Deal setzt auf soziale Teilhabe aller.
#65
Nachdem zuerst vor allem Banken betroffen waren, nehmen jetzt Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit rapide zu, in vielen europäischen Ländern haben Menschen Schwierigkeiten, ihre Schulden zu bedienen.
#66
Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in allen europäischen Ländern müssen einspringen, um die Finanzwelt zu stabilisieren und die Auswirkungen der Krise zu begrenzen.
#67
Die Folgen der Krise treffen deshalb jeden und jede.
#68
Grund ist eine falsche Finanzmarktpolitik, gerade auch in Europa: Deregulierung im blinden Glauben an sich selbst regulierende Märkte, eine schwache Finanzaufsicht, kurzfristige Gewinnmaximierung und Interessenkonflikte bei wichtigen Institutionen haben die Märkte in eine fast auswegslose Krise geführt.
#69
Deshalb braucht es einen Neuanfang, eine neue Finanzmarktarchitektur.
#70
Dies allein wird jedoch die Wirtschaftskrise nicht beenden.
#71
Es wäre falsch zu glauben, dass mit dem Ende der Verwerfungen auf den Finanzmärkten auch automatisch die Wirtschaftskrise vorbei wäre.
#72
Es braucht einen neuen Impuls für wirtschaftliche BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 18 Dynamik.
#73
Gleichzeitig wartet die Klimakrise nicht.
#74
Es wäre fatal, das drängendste Problem – die Finanz- und Wirtschaftskrise – zu Lasten des wichtigsten Problems – des Klimawandels – zu lösen.


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