Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

Dokument lesen

-

vom 01.03.2026 PDF
#373
Eine Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) soll zusätzlich Industrie- und Entwicklungsländer beim Ausbau von Erneuerbaren Energien beraten und unterstützen.
#374
Mobilität braucht neue Wege, nicht neue Straßen Die GRÜNEN-Strategie für umweltfreundlichen Verkehr baut auf Verkehrsvermeidung, Verkehrsverlagerung und einer nachhaltigen Mobilitätsgestaltung.
#375
Wir wollen Mobilität zukunftsfähig machen, indem sie klima- und umweltfreundlich, bezahlbar, bequem und intelligent vernetzt wird.
#376
Dafür setzen wir auf eine neue Kultur der Mobilität, die umweltfreundlichen Verkehrsmitteln und ihrer Verknüpfung Vorfahrt gewährt.
#377
Leistungsfähige öffentliche Verkehrsmittel müssen das Rückgrat eines umweltverträglichen Mobilitätssystems werden, dazu gehören nationale Radverkehrspläne genauso wie car-sharing-Modelle und saubere Autos der Zukunft.
#378
Aus ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Gründen müssen wir Rad- und Fußverkehr in unseren Städten mehr Sicherheit und Platz einräumen.
#379
Leitbild ist dabei die europäische Stadt der kurzen Wege.
#380
Ein flächendeckendes Bahnnetz, das die Menschen auch in ländlichen Regionen mobil hält und große Anteile des Güterverkehrs übernimmt, muss Alternativen zu überlasteten Straßen und wachsendem Flugverkehr bieten.
#381
Wir wollen einen leistungsfähigen und qualitativ verbesserten Öffentlichen Personennahverkehr, zu dem alle Zugang haben können, und europäische Schienennetze, die wesentlich mehr Güter und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 42 Personen transportieren können als bislang.
#382
Eine solche zukunftsfähige und klimaverträgliche Mobilität kann am Besten den unterschiedlichsten Mobilitätsbedürfnissen von Frauen und Männern Rechnung tragen.
#383
Beim Ausbau der Transeuropäischen Netze muss Vorfahrt für die Schiene gelten.
#384
Dringend erforderlich ist die Beendigung der Preisverzerrung von Luft-, Schienen, Straßen- und Schifffahrtsverkehr.
#385
Dazu gehört eine europaweite LKW-Maut mit Mindestsätzen, die alle ökologischen und sozialen Kosten in den Transportpreis einrechnet, die Einbeziehung des gesamten Flug- und Schiffsverkehrs in den Emissionshandel und eine europaweite Kerosinbesteuerung verbunden mit der Abschaffung aller Steuerprivilegien im Flugverkehr.
#386
Die Schifffahrt wollen wir dort fördern, wo sie wirtschaftlich Sinn macht und auch ökologisch zu verantworten ist, insbesondere im Küstenbereich.
#387
berdimensionierte Wasserautobahnen und die damit verbundene Zerstörung von natürlichen Flusslandschaften wie im Falle der Elbe oder der Donau lehnen wir ab.
#388
CO2-Ausstoß im Autoverkehr senken Wir wollen eine Abkehr vom Primat des Straßenverkehrs, der schon heute 18 Prozent des CO2 produziert.
#389
Trotzdem haben SPD, CDU/CSU und FDP gemeinsam mit der deutschen Autolobby in Brüssel erfolgreich gegen die dringend notwendigen strengeren CO2-Abgaswerte bei Neufahrzeugen angekämpft.
#390
Dies wird der europäischen Automobilindustrie international einen Wettbewerbsnachteil bringen und gefährdet Arbeitsplätze.
#391
Gerade angesichts explodierender Energiepreise wird die Nachfrage nach effizienten Fahrzeugen steigen.
#392
Wir GRÜNE fordern daher, dass es zu einer Verschärfung des CO2-Grenzwerts für 2020 auf 80 g/km ohne Schlupflöcher kommt und schon 2010 ein ambitionierter Folgegrenzwert für 2030 festgelegt wird, mit dem die langfristigen Klimaschutzziele der EU auch im Straßenverkehr erfüllt werden können.
#393
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 43 Das Auto der Zukunft fährt grün.
#394
Wir sehen in der Elektromobilität mit Ökostrom den Weg zu einer klimafreundlichen Nullemissionsmobilität von Autos, Bussen und Bahnen.
#395
Wir wollen insbesondere die Markteinführung von »green cars« befördern: Unser Ziel sind mindestens zwei Millionen Elektroautos bis 2020.
#396
Dies brächte einen Innovationsschub im Autobau, der sich wirtschaftlich lohnt und der in den Geldbeuteln der Bürgerinnen und Bürger durch sinkenden Spritverbrauch spürbar wäre.
#397
Außerdem fordern wir aus Klima- und Verkehrssicherheitsgründen europaweit die Absenkung der zulässigen Geschwindigkeiten – maximal Tempo 120 auf Autobahnen, maximal Tempo 80 auf zweispurigen Landstraßen und in der Regel Tempo 30 in Innenstädten und Wohngebieten – zumal dies etwa neun Prozent CO2-Einsparung mit sich bringen würde.
#398
Lärm aktiv bekämpfen Lärm macht krank.
#399
Deshalb wollen wir der zunehmenden Lärmbelästigung infolge des steigenden Verkehrsaufkommens durch aktive Lärmschutzmaßnahmen begegnen.
#400
Wir benötigen schärfere europäische Lärmgrenzwerte für Flugzeuge, Kraftfahrzeuge, Schienfahrzeuge sowie Straßen und Schienenwege damit Lärm gar nicht erst entsteht.
#401
Die EU-Umgebungslärm- Richtlinie muss endlich durch verbindliche und überprüfbare Maßnahmen umgesetzt werden.
#402
Wir fordern europaweit einheitliche und sanktionsbewehrte Schallimmissionsgrenzwerte an Flughäfen ebenso wie scharfe europaweite Regelungen für Nachtflugverbote.
#403
Nachwachsende Rohstoffe nur verantwortungsvoll nutzen Wir wollen nachwachsende Rohstoffe als eine wichtige Ressource für die Energiegewinnung und für den Ersatz von Erdöl in der Chemischen Industrie fördern.


Fenster schließen und zurück

Anzeige: