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vom 01.03.2026 PDF
#102
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Wir brauchen einen wirkungsvollen Emissionshandel – CO2 muss endlichen einen Preis haben.
#103Bis spätestens 2050 kann Europa zu einhundert Prozent auf Erneuerbare Energien umsteigen.
#104Wir streben an, dieses Ziel bereits 2040 zu erreichen und werden auf allen Ebenen konsequent dafür streiten.
#105BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 20 Wir brauchen eine stärkere Vernetzung von Klimaschutz und Schutz der biologischen Vielfalt.
#106Atomkraft ist kein Beitrag zum Klimaschutz, sondern eine Hochrisikotechnologie.
#107Die Möglichkeit katastrophaler Unfälle, der Atommüll, die atomare Aufrüstung und neue Bedrohungen durch Terrorismus begründen unsere Forderung, den Ausstieg aus der Atomkraft europaweit durchzusetzen.
#108Diese neue und konsequente Energiepolitik schafft neue Sicherheit.
#109Sie macht uns unabhängiger von steigenden Energieund Rohstoffpreisen, freier von machtpolitischen Spielchen der Förderländer, weniger betroffen von den Entwicklungen in Krisenregionen und schützt am besten gegen atomare Risiken und nuklearen Terror.
#110Mit einer Energiepolitik, die auf Einsparung, Effizienz und Erneuerbare Energien setzt, sichern und schaffen wir nachhaltig Arbeitsplätze und stärken regionale Wirtschaftskreisläufe.
#111Die Gebäudesanierung, der Ausbau von Solaranlagen und der Aufbau der neuen energetischen Infrastruktur fördern das regionale Handwerk, die lokale Beschäftigung und den innovativen Mittelstand.
#112Allein in Deutschland haben wir GRÜNE mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz 250.
#113neue Arbeitsplätze möglich gemacht.
#114Diese Zahl wird sich bei uns bis 2020 verdoppeln.
#115Europaweit sind die Chancen noch viel größer.
#116Bereits die Durchsetzung des 20-Prozent-Ziels für Erneuerbare Energien kann in Europa zwei Millionen neue Jobs schaffen.
#117Mit einer intelligenten Klima- und Energiepolitik schützen wir das Klima, schaffen mehr Energieversorgungssicherheit und wir sichern europäischen Unternehmen beste Chancen auf den Märkten der Zukunft.
#118Gerechtigkeit schaffen, der sozialen Spaltung entgegen wirken Wir wollen ein soziales, solidarisches und bürgernahes Europa mit erbauen.
#119Der wirtschaftliche Wettbewerb braucht einen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 21 Rahmen und dazu gehören europäische und weltweite Arbeitsrecht- und Sozialstandards.
#120Nur ein soziales Europa ist ein gerechtes Europa.
#121Gerechtigkeit setzt aber auch Nachhaltigkeit voraus.
#122Wir fordern in jedem Land Mindestlohnregelungen und treten dafür ein, dass Ihre Arbeitnehmerinnenrechte und Arbeitnehmerrechte europäisch abgesichert, anstatt durch die Hintertür abgeschliffen werden.
#123Wir wollen einen europäischen Sozialpakt durchsetzten, der die soziale Sicherheit erhöht und die Rechte aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Bürgerinnen und Bürger stärkt.
#124Wir setzen uns dafür ein, dass das europaweit garantierte Recht auf gleichen Lohn für Frauen und Männer endlich Realität wird und fordern entsprechende Initiativen der einzelnen Länder zur gesetzlichen Sanktionierung von Lohndiskriminierung.
#125Wir fordern Quotenregelungen dort, wo sich verbissen die Männerriege am Steuer hält.
#126Außerdem machen wir uns konsequent für eine Erhöhung der Frauenerwerbstätigkeit stark, denn Gleichstellung ist für uns keine Frage oder Floskel, sondern gehört zum Selbstverständnis grüner Politik.
#127Wir betrachten die demografische Entwicklung mit ihren Auswirkungen auf die sozialen Sicherungssysteme, den Arbeitsmarkt und das Zusammenleben der Generationen als Herausforderung und Chance, die wir aktiv gestalten wollen.
#128Ein soziales Europa braucht mehr Gemeinsamkeit in der Steuerpolitik.
#129Nur so verhindern wir, dass die Mitgliedstaaten in einen Steuerwettlauf und eine Standortkonkurrenz getrieben werden.
#130Denn dies führt nur dazu, dass die nationalen sozialen Sicherungssysteme Stück für Stück abgebaut werden.
#131Wir wollen Finanzmärkte stärker regulieren und eine Steuer einführen, die dazu beiträgt, rein spekulative Geldbewegungen einzuschränken.
#132Wir wollen eine europäische BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 22 Finanzmarktaufsicht schaffen und klare Haftungsregeln für Managerinnen und Manager.
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