Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 01.03.2026 PDF
#33
Sie schafft Wachstum und Arbeitsplätze, sorgt für sozialen Ausgleich und muss daher das Leitprinzip europäischer Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik sein.
#34
Sie ist auch das Modell für Europa.
#35
Ein nach außen und innen gefestigtes Europa sorgt für den Schutz gemeinsamer sozialer Mindeststandards.
#36
Eine vollständige Harmonisierung der Sozialpolitik auf europäischer Ebene lehnen wir ab.
#37
Das hohe deutsche Niveau unserer sozialen Sicherungssysteme könnte nicht gesichert werden, sodass einheitliche europäische Sozialstandards den Menschen in Deutschland schaden würden.
#38
Wir wollen den sozialen Zusammenhalt der Europäischen Union stärken, indem wir weiter an einer Balance aus wirtschaftlicher Vernunft, die Arbeitsplätze schafft und sichert, und sozialer Gerechtigkeit auf europäischer Ebene arbeiten.
#39
Der Integrationsprozess muss insbesondere in den Grenzregionen der neuen Bundesländer durch verstärkte Investitionen in die Infrastruktur weiter unterstützt werden.
#40
Die Übergangsregelungen im Bereich der Arbeitnehmerfreizügigkeit schützen unseren Arbeitsmarkt und sorgen für ein sozialverträgliches Zusammenwachsen in Europa.
#41
Als exportorientierte und größte Volkswirtschaft in Europa profitiert Deutschland in besonderem Maße vom Welthandel, vom Europäischen Binnenmarkt und den bisherigen EU-Erweiterungen.
#42
Der Europäische Binnenmarkt mit seinem freien Personen-, Waren-, Kapital- und Dienstleistungsverkehr, die gemeinsame europäische Währung sowie die faszinierende Idee einer Politischen Union sind die treibenden Kräfte der europäischen Integration.
#43
Damit die Europäische Union international wettbewerbsfähig bleibt und Deutschland den starken europäischen Wirtschaftsraum erfolgreich nutzen kann, müssen die Wachstumskräfte in der EU gestärkt werden.
#44
Kreativität, Innovationen und unternehmerischer Gründergeist entstehen nur in einem Klima der Freiheit in Verantwortung, das Eigeninitiative, Leistungswillen sowie nachhaltiges und soziales Engagement belohnt.
#45
Freie Berufe, Handwerker sowie kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) spielen eine zentrale Rolle für die dauerhafte Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen.
#46
Unnötigen Regulierungen für unsere Industrie, die KMU, das Handwerk und die freien Berufe erteilen wir eine klare Absage.
#47
Dort, wo aber Regulierungen auf europäischer oder internationaler Ebene für einen geordneten Wettbewerb notwendig sind, werden wir dafür sorgen, dass diese mit dem Prinzip „Vorfahrt für den Mittelstand“ vereinbar sind.
#48
Die Gleichstellung der Geschlechter ist eine Voraussetzung zur Erreichung der EU-Ziele für Wachstum, Beschäftigung und sozialen Zusammenhalt.
#49
Die EU hat im Bereich der Gleichstellung durch gezielte Fördermaßnahmen deutliche Fortschritte gemacht.
#50
Viele Frauen verfügen über die höchsten Bildungsabschlüsse, Frauen sind am Arbeitsmarkt stark vertreten und haben wichtige Positionen im öffentlichen Leben erreicht.
#51
Trotzdem bestehen nach wie vor Ungleichheiten.
#52
Um die Gleichstellung von Frauen und Männern zu verbessern, setzen wir uns für Lohngleichheit, eine ausgewogene Präsenz von Frauen in Führungspositionen in Politik und Wirtschaft sowie für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein.
#53
Bürokratie abbauen – Verbraucher stärken Im Europäischen Binnenmarkt brauchen wir klare und wirksame Regeln, wie z.
#54
in der Wettbewerbspolitik oder im Verbraucherschutz.
#55
Allerdings bleibt es eine ständige Aufgabe, überflüssige Bürokratie zu vermeiden.
#56
Wir fordern die Einrichtung eines europäischen Normenkontrollrats und unterstützen die Expertengruppe für den Bürokratieabbau.
#57
Wir halten das Ziel, 25 Prozent der Verwaltungslasten abzubauen, für einen ersten erreichbaren Schritt.
#58
Insbesondere soll durch umfassende Folgenabschätzung sichergestellt werden, dass bei der EURechtssetzung ihre wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Folgen berücksichtigt werden.
#59
Die Umsetzung der europäischen Regeln in allen Mitgliedstaaten muss gewährleistet werden, sodass keine Wettbewerbsverzerrungen stattfinden.
#60
Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist, dass die europäische Ebene nicht zur Durchsetzung nationaler Regulierungswünsche, die mitunter in den Mitgliedstaaten selbst gescheitert sind, missbraucht wird.
#61
Die CDU setzt sich dafür ein, dass die Verbraucher die Vorteile Europas und des Europäischen Binnenmarktes voll nutzen können.
#62
Deshalb wollen wir, dass das Verbraucherrecht in der EU vergleichbar wird und vorhandene Lücken geschlossen werden.
#63
Insbesondere eine weitere Harmonisierung von technischen Regelungen und Widerrufs-, Gewährleistungs- und Informationspflichten wird den Verbrauchern nützen.


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