Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 01.03.2026 PDF
#17
An der Gestaltung Europas haben Christdemokraten maßgeblichen Anteil gehabt.
#18
Konrad Adenauer und Helmut Kohl haben entscheidend zur europäischen Einigung beigetragen.
#19
Rot- Grün hat Europa gespalten und in die Krise geführt.
#20
Die CDU ergriff mit Bundeskanzlerin Angela Merkel an der Spitze die Chance, den Stillstand in Europa nach Jahren der gegenseitigen Blockade zu überwinden.
#21
Damit rückt Europa in Zeiten internationaler Krisen und Konflikte zugleich in den Mittelpunkt der weltweiten Aufmerksamkeit.
#22
In Zeiten der Globalisierung brauchen wir ein starkes und handlungsfähiges Europa dringender denn je.
#23
Unser Europa braucht eine starke Stimme.
#24
Diese Stimme ist die Union.
#25
Für ein Europa mit Wirtschaftswachstum und mehr Arbeitsplätzen 1.
#26
Die Wirtschaftskraft für ein soziales und gerechtes Europa ausbauen Eine starke Europäische Union ist die beste Voraussetzung für Wachstum, Wohlstand und soziale Sicherheit in unserem Land.
#27
Für unternehmerische Initiative, für Innovationen in Wissenschaft und Technik, für stabile Finanzmärkte sowie leistungsfähige Bildungssysteme im Europäischen Binnenmarkt brauchen wir die richtigen Rahmenbedingungen.
#28
Diese Rahmenbedingungen gewährleistet die Soziale Marktwirtschaft.
#29
Sie ist die effektivste und gerechteste Gesellschafts- und Wirtschaftsform.
#30
Wir begrüßen ausdrücklich, dass dieses Modell der Sozialen Marktwirtschaft auch im Vertrag von Lissabon seine Verankerung findet.
#31
Die von Ludwig Erhard entwickelte Soziale Marktwirtschaft bezieht ihre Stärke daraus, dass Freiheit und Verantwortung, Wettbewerb und Solidarität eine Einheit bilden und einander fördern.
#32
Sie ist die untrennbare Verbindung von freiheitlicher Wirtschafts- und solidarischer Sozialordnung.
#33
Sie schafft Wachstum und Arbeitsplätze, sorgt für sozialen Ausgleich und muss daher das Leitprinzip europäischer Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik sein.
#34
Sie ist auch das Modell für Europa.
#35
Ein nach außen und innen gefestigtes Europa sorgt für den Schutz gemeinsamer sozialer Mindeststandards.
#36
Eine vollständige Harmonisierung der Sozialpolitik auf europäischer Ebene lehnen wir ab.
#37
Das hohe deutsche Niveau unserer sozialen Sicherungssysteme könnte nicht gesichert werden, sodass einheitliche europäische Sozialstandards den Menschen in Deutschland schaden würden.
#38
Wir wollen den sozialen Zusammenhalt der Europäischen Union stärken, indem wir weiter an einer Balance aus wirtschaftlicher Vernunft, die Arbeitsplätze schafft und sichert, und sozialer Gerechtigkeit auf europäischer Ebene arbeiten.
#39
Der Integrationsprozess muss insbesondere in den Grenzregionen der neuen Bundesländer durch verstärkte Investitionen in die Infrastruktur weiter unterstützt werden.
#40
Die Übergangsregelungen im Bereich der Arbeitnehmerfreizügigkeit schützen unseren Arbeitsmarkt und sorgen für ein sozialverträgliches Zusammenwachsen in Europa.
#41
Als exportorientierte und größte Volkswirtschaft in Europa profitiert Deutschland in besonderem Maße vom Welthandel, vom Europäischen Binnenmarkt und den bisherigen EU-Erweiterungen.
#42
Der Europäische Binnenmarkt mit seinem freien Personen-, Waren-, Kapital- und Dienstleistungsverkehr, die gemeinsame europäische Währung sowie die faszinierende Idee einer Politischen Union sind die treibenden Kräfte der europäischen Integration.
#43
Damit die Europäische Union international wettbewerbsfähig bleibt und Deutschland den starken europäischen Wirtschaftsraum erfolgreich nutzen kann, müssen die Wachstumskräfte in der EU gestärkt werden.
#44
Kreativität, Innovationen und unternehmerischer Gründergeist entstehen nur in einem Klima der Freiheit in Verantwortung, das Eigeninitiative, Leistungswillen sowie nachhaltiges und soziales Engagement belohnt.
#45
Freie Berufe, Handwerker sowie kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) spielen eine zentrale Rolle für die dauerhafte Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen.
#46
Unnötigen Regulierungen für unsere Industrie, die KMU, das Handwerk und die freien Berufe erteilen wir eine klare Absage.
#47
Dort, wo aber Regulierungen auf europäischer oder internationaler Ebene für einen geordneten Wettbewerb notwendig sind, werden wir dafür sorgen, dass diese mit dem Prinzip „Vorfahrt für den Mittelstand“ vereinbar sind.


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