Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 04.03.2026 PDF
#8
Wir wollen ein starkes und ein bürgernahes Europa verwirklichen, das die kommunale Selbstverwaltung in Deutschland achtet.
#9
Die Soziale Marktwirtschaft als gemeinsames Gesellschafts- und Wirtschaftssystem hat mitgeholfen, schwierige Phasen in Europa zu überstehen und nachhaltige Entwicklungen anzustoßen.
#10
Dies gilt auch für die aktuelle Krise der internationalen Finanzmärkte und der Weltwirtschaft.
#11
Wir sind überzeugt: Die Europäische Union ist die beste Antwort auf Herausforderungen wie Globalisierung, Sicherung unseres Wohlstands, Migration, Klimawandel, Energiesicherheit und neue Bedrohungen unserer Sicherheit.
#12
Nur gemeinsam können die europäischen Staaten die Sicherheit und die Interessen ihren Bürger in dieser globalen Ordnung gewährleisten.
#13
Kein Mitgliedstaat kann diese Herausforderungen allein meistern.
#14
Gerade in einer Welt, in der sich neue politische Machtzentren bilden, ist es wichtig, dass Europa mit einer Stimme spricht.
#15
Doch nicht jede Frage in Europa ist eine Aufgabe für Europa.
#16
Wir treten dafür ein, die Identität der einzelnen Mitgliedstaaten zu respektieren und die Zuständigkeiten nach dem Subsidiaritätsprinzip zu ordnen.
#17
An der Gestaltung Europas haben Christdemokraten maßgeblichen Anteil gehabt.
#18
Konrad Adenauer und Helmut Kohl haben entscheidend zur europäischen Einigung beigetragen.
#19
Rot- Grün hat Europa gespalten und in die Krise geführt.
#20
Die CDU ergriff mit Bundeskanzlerin Angela Merkel an der Spitze die Chance, den Stillstand in Europa nach Jahren der gegenseitigen Blockade zu überwinden.
#21
Damit rückt Europa in Zeiten internationaler Krisen und Konflikte zugleich in den Mittelpunkt der weltweiten Aufmerksamkeit.
#22
In Zeiten der Globalisierung brauchen wir ein starkes und handlungsfähiges Europa dringender denn je.
#23
Unser Europa braucht eine starke Stimme.
#24
Diese Stimme ist die Union.
#25
Für ein Europa mit Wirtschaftswachstum und mehr Arbeitsplätzen 1.
#26
Die Wirtschaftskraft für ein soziales und gerechtes Europa ausbauen Eine starke Europäische Union ist die beste Voraussetzung für Wachstum, Wohlstand und soziale Sicherheit in unserem Land.
#27
Für unternehmerische Initiative, für Innovationen in Wissenschaft und Technik, für stabile Finanzmärkte sowie leistungsfähige Bildungssysteme im Europäischen Binnenmarkt brauchen wir die richtigen Rahmenbedingungen.
#28
Diese Rahmenbedingungen gewährleistet die Soziale Marktwirtschaft.
#29
Sie ist die effektivste und gerechteste Gesellschafts- und Wirtschaftsform.
#30
Wir begrüßen ausdrücklich, dass dieses Modell der Sozialen Marktwirtschaft auch im Vertrag von Lissabon seine Verankerung findet.
#31
Die von Ludwig Erhard entwickelte Soziale Marktwirtschaft bezieht ihre Stärke daraus, dass Freiheit und Verantwortung, Wettbewerb und Solidarität eine Einheit bilden und einander fördern.
#32
Sie ist die untrennbare Verbindung von freiheitlicher Wirtschafts- und solidarischer Sozialordnung.
#33
Sie schafft Wachstum und Arbeitsplätze, sorgt für sozialen Ausgleich und muss daher das Leitprinzip europäischer Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik sein.
#34
Sie ist auch das Modell für Europa.
#35
Ein nach außen und innen gefestigtes Europa sorgt für den Schutz gemeinsamer sozialer Mindeststandards.
#36
Eine vollständige Harmonisierung der Sozialpolitik auf europäischer Ebene lehnen wir ab.
#37
Das hohe deutsche Niveau unserer sozialen Sicherungssysteme könnte nicht gesichert werden, sodass einheitliche europäische Sozialstandards den Menschen in Deutschland schaden würden.
#38
Wir wollen den sozialen Zusammenhalt der Europäischen Union stärken, indem wir weiter an einer Balance aus wirtschaftlicher Vernunft, die Arbeitsplätze schafft und sichert, und sozialer Gerechtigkeit auf europäischer Ebene arbeiten.


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