Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 01.03.2026 PDF
#144
Nur wenn sich die Weltgemeinschaft auf gemeinsame Standards einigt und diese durchsetzt, werden wir künftig schwere, weltweite Finanz- und Wirtschaftskrisen vermeiden können.
#145
Unter diesen Rahmenbedingungen müssen Unternehmen die Chancen des Marktes nützen können.
#146
Staatsgläubigkeit und sozialistische Modelle haben stets Armut und Unfreiheit zur Folge gehabt.
#147
Europäische Klima- und Energiepolitik stärken Europa nimmt beim Klimaschutz eine Vorreiterrolle ein.
#148
Das EU-Klimaschutzprogramm ist maßgeblich von der CDU und Bundeskanzlerin Angela Merkel gestaltet worden.
#149
Die Europäische Union hat sich bereits ehrgeizige Ziele bei der Reduzierung des Treibhausgasausstoßes sowie der Steigerung der Energieeffizienz gesetzt: Reduktion der klimaschädlichen Emissionen bis 2020 um 20 Prozent, Erhöhung der Energieeffizienz um 20 Prozent und Ausbau des Anteils alternativer Energien ebenfalls auf 20 Prozent.
#150
Klimaschutz kann nachhaltig nur international gelingen.
#151
Deswegen wollen wir, dass die Europäische Union ihre Ziele erfolgreich umsetzt und damit ihre internationale Rolle beim Klimaschutz bekräftigt.
#152
Das eingeführte multinationale marktwirtschaftliche Emissionshandelssystem stellt eine gute Balance zwischen Ökonomie mit Ökologie dar, die wir erhalten wollen.
#153
Es führt dort zu Einsparungen von CO2, wo es am ökonomischsten ist.
#154
Potenziale hierfür finden sich in allen Sektoren.
#155
Das europäische Emissionshandelssystem sollte schnellstmöglich für Staaten und Handelssysteme außerhalb der Europäischen Union geöffnet und eine Vernetzung mit den in verschiedenen Teilen der Welt bereits existierenden bzw.
#156
geplanten Emissionshandelssystemen erreicht werden.
#157
Damit das Emissionshandelssystem seine volle Wirkung entfalten kann, wollen wir es zu einem globalen System weiterentwickeln.
#158
Die Europäische Union ist einer der weltweit wichtigsten Anbieter von Energietechnologien.
#159
Wir werden in Europa zukünftig Energie immer effizienter nutzen, erneuerbare Energien verstärkt einsetzen und Arbeitsplätze in Bereich von Energieforschung und -technologie erhalten und schaffen können.
#160
Auf absehbare Zeit ist die EU auf die Nutzung fossiler Energieträger und der Kernkraft angewiesen, wenn sie Wohlstand und wirtschaftliches Wachstum beibehalten will.
#161
Fossile Energieträger werden auch in Zukunft in großem Umfang in die Europäische Union importiert werden müssen.
#162
Ein großer Teil der Öl- und Gasimporte kommt aus instabilen Regionen.
#163
Die Versorgungssicherheit ist eine Aufgabe, welche die Einflussmöglichkeiten einzelner Staaten übersteigt und nur gemeinsam durch die EU gelöst werden kann.
#164
Die CDU wird sich deshalb für eine europäische Energiestrategie einsetzen, die den Einfluss der EU auf den globalen Energiemärkten erhöht.
#165
Dazu gehört die Erschließung weiterer Bezugsquellen (Diversifikation), die sowohl neue Pipelineprojekte als auch andere technische Transportalternativen in Betracht zieht.
#166
Wir wollen eine schlagkräftige Energieaußenpolitik mit der zügigen Vollendung des Energiebinnenmarktes verbinden: Dazu zählen ein verbesserter Netzzugang, größere grenzüberschreitende Netzkapazitäten und mehr Transparenz beim Energiegroßhandel.
#167
Damit wollen wir alle noch bestehenden Hemmnisse für den Strom- und Gaswettbewerb beseitigen.
#168
Ebenso fordern wir eine konsequente Anwendung von Wettbewerbsrecht und Vertragsverletzungsverfahren.
#169
Eine gemeinsame Außenpolitik für Europa gestalten Nur durch ein einiges Europa können auch wir unsere Interessen in der Welt durchsetzen.
#170
Deshalb wollen wir eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU.
#171
Sie ist im Interesse unseres Landes und muss auf einer gemeinsamen Sicherheitsstrategie basieren.
#172
Diese muss auch die Energie- und Rohstoffsicherheit umfassen sowie Anstöße für eine Welt mit immer weniger Waffen geben.
#173
Die Europäische Union muss den Prozess der Globalisierung entsprechend ihrer Interessen und ihrer Werte sowie auf Grundlage ihrer Leistungskraft mitgestalten.
#174
Dafür ist es notwendig, dass der Reformvertrag von Lissabon in Kraft tritt.


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