Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

Dokument lesen

-

vom 01.03.2026 PDF
#132
Stärkung der Integrität der Finanzmärkte Der Schutz von Anlegern und Investoren muss verbessert sowie Interessenkonflikte vermieden werden.
#133
Darüber hinaus müssen künftig Marktmanipulation und Betrug wirksamer unterbunden werden.
#134
Die Vergütungs- und Bonussysteme von Managern müssen langfristiges und nachhaltiges Wirtschaften belohnen, nicht kurzfristiges Profitstreben.
#135
Stärkung der internationalen Zusammenarbeit Die europäischen Aufsichtsinstitutionen müssen verstärkt zusammenarbeiten und die nationalen Aufsichtspraktiken angleichen.
#136
Langfristig fordern wir den Aufbau einer europäischen Bankenaufsicht unter maßgeblicher Beteiligung der Europäischen Zentralbank.
#137
Dies gilt auch mit Blick auf Mechanismen der internationalen Finanzmarktaufsicht.
#138
Zudem müssen die großen Ungleichgewichte in den Handels- und Leistungsbilanzen zwischen den führenden Handelsblöcken abgebaut werden.
#139
Wir sprechen uns in diesem Zusammenhang gegen einseitige staatliche Manipulationen von Wechselkursen aus.
#140
Reform der internationalen Wirtschafts- und Finanzinstitutionen Bundeskanzlerin Angela Merkel hat durch den Heiligendamm-Prozess eine feste Zusammenarbeit der Gruppe der G8-Staaten mit Schwellenländern begründet.
#141
Dieser Prozess muss weitergeführt werden und weitere Akteure aufnehmen, um gemeinsam Lösungen für weltwirtschaftliche Probleme zu finden.
#142
Langfristig wollen wir, dass ein Wirtschaftsrat bei den Vereinten Nationen angesiedelt wird.
#143
Er soll eine Charta für nachhaltiges Wirtschaften durchsetzen.
#144
Nur wenn sich die Weltgemeinschaft auf gemeinsame Standards einigt und diese durchsetzt, werden wir künftig schwere, weltweite Finanz- und Wirtschaftskrisen vermeiden können.
#145
Unter diesen Rahmenbedingungen müssen Unternehmen die Chancen des Marktes nützen können.
#146
Staatsgläubigkeit und sozialistische Modelle haben stets Armut und Unfreiheit zur Folge gehabt.
#147
Europäische Klima- und Energiepolitik stärken Europa nimmt beim Klimaschutz eine Vorreiterrolle ein.
#148
Das EU-Klimaschutzprogramm ist maßgeblich von der CDU und Bundeskanzlerin Angela Merkel gestaltet worden.
#149
Die Europäische Union hat sich bereits ehrgeizige Ziele bei der Reduzierung des Treibhausgasausstoßes sowie der Steigerung der Energieeffizienz gesetzt: Reduktion der klimaschädlichen Emissionen bis 2020 um 20 Prozent, Erhöhung der Energieeffizienz um 20 Prozent und Ausbau des Anteils alternativer Energien ebenfalls auf 20 Prozent.
#150
Klimaschutz kann nachhaltig nur international gelingen.
#151
Deswegen wollen wir, dass die Europäische Union ihre Ziele erfolgreich umsetzt und damit ihre internationale Rolle beim Klimaschutz bekräftigt.
#152
Das eingeführte multinationale marktwirtschaftliche Emissionshandelssystem stellt eine gute Balance zwischen Ökonomie mit Ökologie dar, die wir erhalten wollen.
#153
Es führt dort zu Einsparungen von CO2, wo es am ökonomischsten ist.
#154
Potenziale hierfür finden sich in allen Sektoren.
#155
Das europäische Emissionshandelssystem sollte schnellstmöglich für Staaten und Handelssysteme außerhalb der Europäischen Union geöffnet und eine Vernetzung mit den in verschiedenen Teilen der Welt bereits existierenden bzw.
#156
geplanten Emissionshandelssystemen erreicht werden.
#157
Damit das Emissionshandelssystem seine volle Wirkung entfalten kann, wollen wir es zu einem globalen System weiterentwickeln.
#158
Die Europäische Union ist einer der weltweit wichtigsten Anbieter von Energietechnologien.
#159
Wir werden in Europa zukünftig Energie immer effizienter nutzen, erneuerbare Energien verstärkt einsetzen und Arbeitsplätze in Bereich von Energieforschung und -technologie erhalten und schaffen können.
#160
Auf absehbare Zeit ist die EU auf die Nutzung fossiler Energieträger und der Kernkraft angewiesen, wenn sie Wohlstand und wirtschaftliches Wachstum beibehalten will.
#161
Fossile Energieträger werden auch in Zukunft in großem Umfang in die Europäische Union importiert werden müssen.
#162
Ein großer Teil der Öl- und Gasimporte kommt aus instabilen Regionen.


Fenster schließen und zurück

Anzeige: