Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 01.03.2026 PDF
#122
Die Tatsache, dass räumliche Entfernungen in dieser Welt eine immer kleinere Rolle spielen, verlangt koordiniertes Handeln.
#123
Deswegen setzt sich Deutschland gemeinsam mit der EU für eine neue weltweite Ordnung der Finanzmärkte ein.
#124
Deutschland hat beim Gipfel der führenden Weltwirtschaftsnationen in Heiligendamm frühzeitig mehr Transparenz und verantwortungsvolle Regulierungen für die Finanzmärkte gefordert.
#125
Auch die Vorschläge des Weltfinanzgipfels der G20 im November 2008 zur Stabilisierung der Finanzmärkte gehen maßgeblich auf unsere Vorschläge zurück.
#126
Schon in der Vorbereitung des Anfang April 2009 in London stattfindenden nächsten Weltfinanzgipfels wirkte Bundeskanzlerin Angela Merkel darauf hin, dass konkrete Maßnahmen zur Lösung der Probleme in den Finanzmärkten beschlossen werden.
#127
Zum Schutz der Bürger vor unkontrollierten Auswirkungen fordert die CDU Reformen der internationalen Finanzmärkte: 1.
#128
Verbesserung der Transparenz und Rechenschaftspflicht Künftig müssen die Anbieter von Finanzdienstleistungen zur umfassenden Information über ihre hochkomplexen Finanzprodukte verpflichtet werden.
#129
Bei der internationalen Rechnungslegung muss der für den sorgfältigen Kaufmann zu beachtende Grundsatz der Vorsicht stärker berücksichtigt werden.
#130
Verbesserung der Regulierung Wir wollen ein Regelwerk zur Beaufsichtigung von Ratingagenturen schaffen sowie die Hedge Fonds einer Aufsicht oder Regulierung unterstellen.
#131
Finanzinnovationen ohne direkten Bezug zur Realwirtschaft müssen zukünftig strenger reguliert werden.
#132
Stärkung der Integrität der Finanzmärkte Der Schutz von Anlegern und Investoren muss verbessert sowie Interessenkonflikte vermieden werden.
#133
Darüber hinaus müssen künftig Marktmanipulation und Betrug wirksamer unterbunden werden.
#134
Die Vergütungs- und Bonussysteme von Managern müssen langfristiges und nachhaltiges Wirtschaften belohnen, nicht kurzfristiges Profitstreben.
#135
Stärkung der internationalen Zusammenarbeit Die europäischen Aufsichtsinstitutionen müssen verstärkt zusammenarbeiten und die nationalen Aufsichtspraktiken angleichen.
#136
Langfristig fordern wir den Aufbau einer europäischen Bankenaufsicht unter maßgeblicher Beteiligung der Europäischen Zentralbank.
#137
Dies gilt auch mit Blick auf Mechanismen der internationalen Finanzmarktaufsicht.
#138
Zudem müssen die großen Ungleichgewichte in den Handels- und Leistungsbilanzen zwischen den führenden Handelsblöcken abgebaut werden.
#139
Wir sprechen uns in diesem Zusammenhang gegen einseitige staatliche Manipulationen von Wechselkursen aus.
#140
Reform der internationalen Wirtschafts- und Finanzinstitutionen Bundeskanzlerin Angela Merkel hat durch den Heiligendamm-Prozess eine feste Zusammenarbeit der Gruppe der G8-Staaten mit Schwellenländern begründet.
#141
Dieser Prozess muss weitergeführt werden und weitere Akteure aufnehmen, um gemeinsam Lösungen für weltwirtschaftliche Probleme zu finden.
#142
Langfristig wollen wir, dass ein Wirtschaftsrat bei den Vereinten Nationen angesiedelt wird.
#143
Er soll eine Charta für nachhaltiges Wirtschaften durchsetzen.
#144
Nur wenn sich die Weltgemeinschaft auf gemeinsame Standards einigt und diese durchsetzt, werden wir künftig schwere, weltweite Finanz- und Wirtschaftskrisen vermeiden können.
#145
Unter diesen Rahmenbedingungen müssen Unternehmen die Chancen des Marktes nützen können.
#146
Staatsgläubigkeit und sozialistische Modelle haben stets Armut und Unfreiheit zur Folge gehabt.
#147
Europäische Klima- und Energiepolitik stärken Europa nimmt beim Klimaschutz eine Vorreiterrolle ein.
#148
Das EU-Klimaschutzprogramm ist maßgeblich von der CDU und Bundeskanzlerin Angela Merkel gestaltet worden.
#149
Die Europäische Union hat sich bereits ehrgeizige Ziele bei der Reduzierung des Treibhausgasausstoßes sowie der Steigerung der Energieeffizienz gesetzt: Reduktion der klimaschädlichen Emissionen bis 2020 um 20 Prozent, Erhöhung der Energieeffizienz um 20 Prozent und Ausbau des Anteils alternativer Energien ebenfalls auf 20 Prozent.
#150
Klimaschutz kann nachhaltig nur international gelingen.
#151
Deswegen wollen wir, dass die Europäische Union ihre Ziele erfolgreich umsetzt und damit ihre internationale Rolle beim Klimaschutz bekräftigt.
#152
Das eingeführte multinationale marktwirtschaftliche Emissionshandelssystem stellt eine gute Balance zwischen Ökonomie mit Ökologie dar, die wir erhalten wollen.


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