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vom 01.03.2026 PDF
#119
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Treten die Europäer offensiv und erfolgreich für diese Ziele ein, erreichen wir mehr Sicherheit für die Menschen.
#120Mit Europa die internationale Finanzkrise bewältigen Deutschland profitiert als Exportweltmeister besonders von der Globalisierung.
#121Wir erleben mit der internationalen Finanzkrise aber auch, wo die Risiken der Globalisierung liegen und dass wir institutionell und regulatorisch auf diese Risiken weltweit nicht ausreichend vorbereitet sind.
#122Die Tatsache, dass räumliche Entfernungen in dieser Welt eine immer kleinere Rolle spielen, verlangt koordiniertes Handeln.
#123Deswegen setzt sich Deutschland gemeinsam mit der EU für eine neue weltweite Ordnung der Finanzmärkte ein.
#124Deutschland hat beim Gipfel der führenden Weltwirtschaftsnationen in Heiligendamm frühzeitig mehr Transparenz und verantwortungsvolle Regulierungen für die Finanzmärkte gefordert.
#125Auch die Vorschläge des Weltfinanzgipfels der G20 im November 2008 zur Stabilisierung der Finanzmärkte gehen maßgeblich auf unsere Vorschläge zurück.
#126Schon in der Vorbereitung des Anfang April 2009 in London stattfindenden nächsten Weltfinanzgipfels wirkte Bundeskanzlerin Angela Merkel darauf hin, dass konkrete Maßnahmen zur Lösung der Probleme in den Finanzmärkten beschlossen werden.
#127Zum Schutz der Bürger vor unkontrollierten Auswirkungen fordert die CDU Reformen der internationalen Finanzmärkte: 1.
#128Verbesserung der Transparenz und Rechenschaftspflicht Künftig müssen die Anbieter von Finanzdienstleistungen zur umfassenden Information über ihre hochkomplexen Finanzprodukte verpflichtet werden.
#129Bei der internationalen Rechnungslegung muss der für den sorgfältigen Kaufmann zu beachtende Grundsatz der Vorsicht stärker berücksichtigt werden.
#130Verbesserung der Regulierung Wir wollen ein Regelwerk zur Beaufsichtigung von Ratingagenturen schaffen sowie die Hedge Fonds einer Aufsicht oder Regulierung unterstellen.
#131Finanzinnovationen ohne direkten Bezug zur Realwirtschaft müssen zukünftig strenger reguliert werden.
#132Stärkung der Integrität der Finanzmärkte Der Schutz von Anlegern und Investoren muss verbessert sowie Interessenkonflikte vermieden werden.
#133Darüber hinaus müssen künftig Marktmanipulation und Betrug wirksamer unterbunden werden.
#134Die Vergütungs- und Bonussysteme von Managern müssen langfristiges und nachhaltiges Wirtschaften belohnen, nicht kurzfristiges Profitstreben.
#135Stärkung der internationalen Zusammenarbeit Die europäischen Aufsichtsinstitutionen müssen verstärkt zusammenarbeiten und die nationalen Aufsichtspraktiken angleichen.
#136Langfristig fordern wir den Aufbau einer europäischen Bankenaufsicht unter maßgeblicher Beteiligung der Europäischen Zentralbank.
#137Dies gilt auch mit Blick auf Mechanismen der internationalen Finanzmarktaufsicht.
#138Zudem müssen die großen Ungleichgewichte in den Handels- und Leistungsbilanzen zwischen den führenden Handelsblöcken abgebaut werden.
#139Wir sprechen uns in diesem Zusammenhang gegen einseitige staatliche Manipulationen von Wechselkursen aus.
#140Reform der internationalen Wirtschafts- und Finanzinstitutionen Bundeskanzlerin Angela Merkel hat durch den Heiligendamm-Prozess eine feste Zusammenarbeit der Gruppe der G8-Staaten mit Schwellenländern begründet.
#141Dieser Prozess muss weitergeführt werden und weitere Akteure aufnehmen, um gemeinsam Lösungen für weltwirtschaftliche Probleme zu finden.
#142Langfristig wollen wir, dass ein Wirtschaftsrat bei den Vereinten Nationen angesiedelt wird.
#143Er soll eine Charta für nachhaltiges Wirtschaften durchsetzen.
#144Nur wenn sich die Weltgemeinschaft auf gemeinsame Standards einigt und diese durchsetzt, werden wir künftig schwere, weltweite Finanz- und Wirtschaftskrisen vermeiden können.
#145Unter diesen Rahmenbedingungen müssen Unternehmen die Chancen des Marktes nützen können.
#146Staatsgläubigkeit und sozialistische Modelle haben stets Armut und Unfreiheit zur Folge gehabt.
#147Europäische Klima- und Energiepolitik stärken Europa nimmt beim Klimaschutz eine Vorreiterrolle ein.
#148Das EU-Klimaschutzprogramm ist maßgeblich von der CDU und Bundeskanzlerin Angela Merkel gestaltet worden.
#149Die Europäische Union hat sich bereits ehrgeizige Ziele bei der Reduzierung des Treibhausgasausstoßes sowie der Steigerung der Energieeffizienz gesetzt: Reduktion der klimaschädlichen Emissionen bis 2020 um 20 Prozent, Erhöhung der Energieeffizienz um 20 Prozent und Ausbau des Anteils alternativer Energien ebenfalls auf 20 Prozent.
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