Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 01.03.2026 PDF
#104
Mit ihrer Erweiterung von 15 auf 27 Staaten wurde die Europäische Union politisch und wirtschaftlich endgültig zu einem „Global Player“.
#105
Europa ist ein starker Akteur bei der Gestaltung der künftigen Weltordnung.
#106
Wir wollen einen gerechten Ordnungsrahmen für die globalisierte Wirtschaft durchsetzen und die EU für die Wahrnehmung dieser wichtigen Zukunftsaufgabe weiter stärken.
#107
Wir setzen uns im Rahmen der EU dafür ein, die Handlungsfähigkeit, Transparenz und Effizienz der internationalen Organisationen wie Internationaler Währungsfonds, Weltbank und der Welthandelsorganisation zu verbessern.
#108
Sie sind geeignet, die Gestaltung einer freien und menschlichen Weltordnung voranzubringen.
#109
Freier Handel sowie internationaler Wettbewerb sind die entscheidenden Voraussetzungen für globales Wirtschaftswachstum.
#110
Durch vergleichbare und faire internationale Wettbewerbsbedingungen schaffen wir Sicherheit für die Menschen.
#111
Deutschland wird sich weiterhin für ein Europa einsetzen, das bei der internationalen Durchsetzung der Spielregeln der Sozialen Marktwirtschaft eine Vorreiterrolle übernimmt.
#112
Die CDU will gemeinsam mit der EU mehr Sicherheit für die Menschen.
#113
Sicherheit lässt sich in vielen Fällen nur auf globaler Ebene erreichen.
#114
Das gilt für die Außen- und Sicherheitspolitik, für Bereiche der Inneren Sicherheit und Rechtspolitik ebenso wie für die Energie- und Umweltpolitik.
#115
Sicherheit für die Bürger erlangen wir insbesondere, wenn die EU die bestehenden Institutionen der Völkergemeinschaft für die weltweite Durchsetzung der Menschenrechte und unabdingbarer ökologischer und sozialer Mindeststandards nutzt.
#116
Ausbeuterische Kinderarbeit und die Ausbeutung von Arbeitnehmern dürfen nicht toleriert werden.
#117
Um auch international die Bildung von Monopolen und Kartellen zu verhindern, ist eine international abgestimmte Wettbewerbsordnung notwendig.
#118
Unverzichtbar ist auch die Durchsetzung weltweiter Standards zum Schutz des geistigen Eigentums.
#119
Treten die Europäer offensiv und erfolgreich für diese Ziele ein, erreichen wir mehr Sicherheit für die Menschen.
#120
Mit Europa die internationale Finanzkrise bewältigen Deutschland profitiert als Exportweltmeister besonders von der Globalisierung.
#121
Wir erleben mit der internationalen Finanzkrise aber auch, wo die Risiken der Globalisierung liegen und dass wir institutionell und regulatorisch auf diese Risiken weltweit nicht ausreichend vorbereitet sind.
#122
Die Tatsache, dass räumliche Entfernungen in dieser Welt eine immer kleinere Rolle spielen, verlangt koordiniertes Handeln.
#123
Deswegen setzt sich Deutschland gemeinsam mit der EU für eine neue weltweite Ordnung der Finanzmärkte ein.
#124
Deutschland hat beim Gipfel der führenden Weltwirtschaftsnationen in Heiligendamm frühzeitig mehr Transparenz und verantwortungsvolle Regulierungen für die Finanzmärkte gefordert.
#125
Auch die Vorschläge des Weltfinanzgipfels der G20 im November 2008 zur Stabilisierung der Finanzmärkte gehen maßgeblich auf unsere Vorschläge zurück.
#126
Schon in der Vorbereitung des Anfang April 2009 in London stattfindenden nächsten Weltfinanzgipfels wirkte Bundeskanzlerin Angela Merkel darauf hin, dass konkrete Maßnahmen zur Lösung der Probleme in den Finanzmärkten beschlossen werden.
#127
Zum Schutz der Bürger vor unkontrollierten Auswirkungen fordert die CDU Reformen der internationalen Finanzmärkte: 1.
#128
Verbesserung der Transparenz und Rechenschaftspflicht Künftig müssen die Anbieter von Finanzdienstleistungen zur umfassenden Information über ihre hochkomplexen Finanzprodukte verpflichtet werden.
#129
Bei der internationalen Rechnungslegung muss der für den sorgfältigen Kaufmann zu beachtende Grundsatz der Vorsicht stärker berücksichtigt werden.
#130
Verbesserung der Regulierung Wir wollen ein Regelwerk zur Beaufsichtigung von Ratingagenturen schaffen sowie die Hedge Fonds einer Aufsicht oder Regulierung unterstellen.
#131
Finanzinnovationen ohne direkten Bezug zur Realwirtschaft müssen zukünftig strenger reguliert werden.
#132
Stärkung der Integrität der Finanzmärkte Der Schutz von Anlegern und Investoren muss verbessert sowie Interessenkonflikte vermieden werden.
#133
Darüber hinaus müssen künftig Marktmanipulation und Betrug wirksamer unterbunden werden.
#134
Die Vergütungs- und Bonussysteme von Managern müssen langfristiges und nachhaltiges Wirtschaften belohnen, nicht kurzfristiges Profitstreben.


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