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vom 03.09.2026 PDF
#894
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Die AfD setzt sich dafür ein, deutlich stärker als bisher für die demografische Krise und deren massive Konsequenzen zu sensibilisieren und über Ursachen und Lösungsstrategien aufzuklären.
#895Wir fordern auf europäischer Ebene eine Streichung der bisher für die Genderforschung vorgesehenen Forschungsmitteln.
#89611.3 Gesellschaftliche Leistung von Familien würdigen
#897Die Familie ist die unabdingbare Voraussetzung für den Fortbestand einer Gesellschaft.
#898Von den Leistungen, die innerhalb der Familien erbracht werden, profitieren alle.
#899Die Kosten, die Arbeit und der dafür nötige Verzicht werden aller67 Familienpolitik dings in den zunehmend individualistischen europäischen Gesellschaften nur von den Familien getragen.
#900Durch diese Gerechtigkeitslücke entscheiden sich immer weniger Paare für (mehrere) Kinder.
#901Der rapide Rückgang von Mehrkindfamilien in den Mittelschichten und die hohe Zahl der Kinderlosen unter den Leistungsträgern sind die Hauptgründe für die demografische Krise der westlichen Gesellschaften.
#902Hauptursache hierfür sind wiederum das hohe Armutsrisiko bei Mehrkindfamilien (ab drei Kindern) sowie die dramatische Zunahme von – wiederum oft von Armut und Überlastung geplagten – Alleinerziehenden.
#903Prekäre Arbeitsverhältnisse und befristete Arbeitsverträge verschärfen die Situation.
#904Hinzu kommt die sehr geringe Wertschätzung von Eltern und ihrer Erziehungsarbeit durch Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft.
#905Als einziger Lösungsansatz für das Armutsrisiko wird aktuell die Erwerbstätigkeit beider Elternteile gefordert und gefördert, was Eltern zu doppelter Berufstätigkeit und externer Betreuung nötigt.
#906Dies führt zu einer Überforderung von Mehrkindfamilien, deren Kinder häufig weniger Entwicklungschancen haben.
#907Gerade in den ersten drei Lebensjahren ist aus entwicklungspsychologischer Sicht eine externe Betreuung von Kleinkindern problematisch.
#908Tragfähige Konzepte für eine echte Leistungsgerechtigkeit sind nicht erkennbar.
#909Die AfD fordert daher die Umwidmung europäischer Forschungsmittel für nationale Forschungsprojekte zu einem wirksamen Familienlasten- und
#910-leistungsausgleich im Kontext der jeweiligen nationalen Steuer- und sozialen Sicherungssysteme.
#911Die Zusammenhänge zwischen einer gezielten Förderung von Mehrkindfamilien und der Geburtenrate sollen systematisch untersucht werden.
#912Konzepte zur Überwindung realer Benachteiligungen von Familien gegenüber Kinderlosen und zur Verbesserung der Lebensqualität von Familien sind herauszuarbeiten.
#91311.4 Abtreibung ist kein Menschenrecht
#914Der Mensch ist ab der Befruchtung ein Mensch (EuGH-Urteil C-34/10).
#915Das Lebensrecht des ungeborenen Kindes steht dem Wunsch auf Abtreibung diametral entgegen.
#916Beim sorgfältigen Abwägen der Interessen muss Abtreibung die absolute Ausnahme bleiben, z.B.
#917bei kriminologischer oder bei bestimmten medizinischen Indikationen.
#918Bei jährlich etwa 100.000 gemeldeten Abtreibungen in Deutschland ist weder das Lebensrecht der Kinder ausreichend geschützt noch kann davon ausgegangen werden, dass die Schwangeren hinreichend über Abtreibungsfolgen wie das Post-Abortion-Syndrom (PAS) und über Hilfsangebote aufgeklärt wurden.
#91968 Familienpolitik
#920Dieser Zustand ist einer freiheitlichen und rechtsstaatlichen Gesellschaft unwürdig und zutiefst beschämend.
#921Aktuell versuchen einflussreiche Gruppierungen in der EU, Abtreibung zur Normalität oder sogar zum „Menschenrecht“ zu erklären, einige bezeichnen gar das Fehlen von Abtreibungsmöglichkeiten als „Folter“.
#922Dieser grotesken Bagatellisierung und Verharmlosung der Abtreibung wird die AfD im Europaparlament entschieden entgegentreten.
#923Abtreibung ist kein Menschenrecht wie das Lebensrecht und das Recht auf körperliche Unversehrtheit!
#924Die AfD lehnt daher jede EU-Förderung von Organisationen oder Maßnahmen ab, durch die, oft in Entwicklungsländern, Abtreibungen forciert werden.
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