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vom 03.09.2026 PDF
#887
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Die EU hat nicht über ethische und moralische Fragen zu entscheiden.
#888Die Gesetzgebungskompetenz zu allen ethischen und familienpolitischen Themen, insbesondere beim Lebens-, Selbstbestimmungs-, Eheschließungs- und Scheidungsrecht, muss bei den Nationalstaaten verbleiben.
#88911.2 Bürger für Demografierisiken sensibilisieren
#890Die Folgen des demografischen Niedergangs sind für Europa katastrophal: Immer weniger junge Menschen müssen für immer mehr ältere Menschen Rente und Gesundheitsausgaben erwirtschaften und die wachsenden Steuerlasten aufbringen, wodurch die Sozialsysteme erodieren und die Verschuldung der öffentlichen Haushalte ins Unbezahlbare wächst.
#891Zudem haben es diese wenigen Nachkommen schwerer, die reiche und vielfältige Kultur Europas zu bewahren und an künftige Generationen weiterzugeben.
#892Das Wertschöpfungspotential der europäischen Leistungsgesellschaften droht durch den Mangel an von unserer Innovations- und Leistungskultur geprägten Nachkommen drastisch einzubrechen.
#893Zivilisationen, die ihre Bevölkerung verlieren, verschwinden eines Tages aus der Geschichte.
#894Die AfD setzt sich dafür ein, deutlich stärker als bisher für die demografische Krise und deren massive Konsequenzen zu sensibilisieren und über Ursachen und Lösungsstrategien aufzuklären.
#895Wir fordern auf europäischer Ebene eine Streichung der bisher für die Genderforschung vorgesehenen Forschungsmitteln.
#89611.3 Gesellschaftliche Leistung von Familien würdigen
#897Die Familie ist die unabdingbare Voraussetzung für den Fortbestand einer Gesellschaft.
#898Von den Leistungen, die innerhalb der Familien erbracht werden, profitieren alle.
#899Die Kosten, die Arbeit und der dafür nötige Verzicht werden aller67 Familienpolitik dings in den zunehmend individualistischen europäischen Gesellschaften nur von den Familien getragen.
#900Durch diese Gerechtigkeitslücke entscheiden sich immer weniger Paare für (mehrere) Kinder.
#901Der rapide Rückgang von Mehrkindfamilien in den Mittelschichten und die hohe Zahl der Kinderlosen unter den Leistungsträgern sind die Hauptgründe für die demografische Krise der westlichen Gesellschaften.
#902Hauptursache hierfür sind wiederum das hohe Armutsrisiko bei Mehrkindfamilien (ab drei Kindern) sowie die dramatische Zunahme von – wiederum oft von Armut und Überlastung geplagten – Alleinerziehenden.
#903Prekäre Arbeitsverhältnisse und befristete Arbeitsverträge verschärfen die Situation.
#904Hinzu kommt die sehr geringe Wertschätzung von Eltern und ihrer Erziehungsarbeit durch Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft.
#905Als einziger Lösungsansatz für das Armutsrisiko wird aktuell die Erwerbstätigkeit beider Elternteile gefordert und gefördert, was Eltern zu doppelter Berufstätigkeit und externer Betreuung nötigt.
#906Dies führt zu einer Überforderung von Mehrkindfamilien, deren Kinder häufig weniger Entwicklungschancen haben.
#907Gerade in den ersten drei Lebensjahren ist aus entwicklungspsychologischer Sicht eine externe Betreuung von Kleinkindern problematisch.
#908Tragfähige Konzepte für eine echte Leistungsgerechtigkeit sind nicht erkennbar.
#909Die AfD fordert daher die Umwidmung europäischer Forschungsmittel für nationale Forschungsprojekte zu einem wirksamen Familienlasten- und
#910-leistungsausgleich im Kontext der jeweiligen nationalen Steuer- und sozialen Sicherungssysteme.
#911Die Zusammenhänge zwischen einer gezielten Förderung von Mehrkindfamilien und der Geburtenrate sollen systematisch untersucht werden.
#912Konzepte zur Überwindung realer Benachteiligungen von Familien gegenüber Kinderlosen und zur Verbesserung der Lebensqualität von Familien sind herauszuarbeiten.
#91311.4 Abtreibung ist kein Menschenrecht
#914Der Mensch ist ab der Befruchtung ein Mensch (EuGH-Urteil C-34/10).
#915Das Lebensrecht des ungeborenen Kindes steht dem Wunsch auf Abtreibung diametral entgegen.
#916Beim sorgfältigen Abwägen der Interessen muss Abtreibung die absolute Ausnahme bleiben, z.B.
#917bei kriminologischer oder bei bestimmten medizinischen Indikationen.
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