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vom 03.09.2026 PDF
#873
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Nicht nur Deutschland, sondern nahezu alle europäischen Staaten kämpfen mit den Folgeproblemen einer niedrigen Geburtenrate und zunehmenden Alterung der Gesellschaft.
#8742016 schaffte es nach Eurostat kein einziges Land der EU 28, die Todesfälle durch Geburten auszugleichen.
#875Demografische Prognosen erwarten eine Halbierung der Bevölkerung Europas ohne Wanderungsbewegungen bis zum Jahr 2100. Eine aktivierende Bevölkerungspolitik wird in solchen Prognosen jedoch nicht erwogen.
#876Viele europäische Regierungen versuchen, den Bevölkerungsschwund durch Zuwanderung auszugleichen, obwohl dies nachweislich nicht gelingen kann und zu massiven Problemen beim kulturellen und sozialen Zusammenhalt führt.
#877Die AfD befürwortet hingegen eine explizit Geburten fördernde Familienpolitik, wie sie unter anderem von Frankreich, Polen und Ungarn bereits ansatzweise umgesetzt wird.
#878Zuwanderung löst keines der in der demografischen Entwicklung wurzelnden Probleme Europas, sie verschärft die Konkurrenz um Ressourcen und bedroht den sozialen Frieden, ohne substanziell zur Wertschöpfung beizutragen.
#87911.1 Eigenverantwortung der Familien stärken
#880Familien sollten ihre Angelegenheiten am besten selbständig und eigenverantwortlich regeln.
#881Nur wenn dies nicht gelingt, ist Hilfe zur Selbsthilfe auf ausschließlich nationalstaatlicher Ebene zu leisten.
#88266 Familienpolitik
#883Die EU ist nicht für Familienpolitik und Familien zuständig und darf daher nicht in Familien hineinregieren, ihren Lebensentwurf beeinflussen oder gar konkret durch Quoten steuern.
#884Dies führt zu gesellschaftlichen Verwerfungen und neuen Diskriminierungen.
#885Indem die Europäische Union gesellschafts- und familienpolitische Handlungsfelder zunehmend an sich zieht, verletzt sie das elementare Subsidiaritätsprinzip, auf das sie sich selbst verpflichtet hat.
#886Die AfD wird sich allen Bestrebungen zur Aushöhlung des Subsidiaritätsprinzips im EU-Parlament energisch widersetzen und lehnt jede Verknüpfung finanzieller Zuwendungen mit der Durchsetzung ideologischer Ziele strikt ab.
#887Die EU hat nicht über ethische und moralische Fragen zu entscheiden.
#888Die Gesetzgebungskompetenz zu allen ethischen und familienpolitischen Themen, insbesondere beim Lebens-, Selbstbestimmungs-, Eheschließungs- und Scheidungsrecht, muss bei den Nationalstaaten verbleiben.
#88911.2 Bürger für Demografierisiken sensibilisieren
#890Die Folgen des demografischen Niedergangs sind für Europa katastrophal: Immer weniger junge Menschen müssen für immer mehr ältere Menschen Rente und Gesundheitsausgaben erwirtschaften und die wachsenden Steuerlasten aufbringen, wodurch die Sozialsysteme erodieren und die Verschuldung der öffentlichen Haushalte ins Unbezahlbare wächst.
#891Zudem haben es diese wenigen Nachkommen schwerer, die reiche und vielfältige Kultur Europas zu bewahren und an künftige Generationen weiterzugeben.
#892Das Wertschöpfungspotential der europäischen Leistungsgesellschaften droht durch den Mangel an von unserer Innovations- und Leistungskultur geprägten Nachkommen drastisch einzubrechen.
#893Zivilisationen, die ihre Bevölkerung verlieren, verschwinden eines Tages aus der Geschichte.
#894Die AfD setzt sich dafür ein, deutlich stärker als bisher für die demografische Krise und deren massive Konsequenzen zu sensibilisieren und über Ursachen und Lösungsstrategien aufzuklären.
#895Wir fordern auf europäischer Ebene eine Streichung der bisher für die Genderforschung vorgesehenen Forschungsmitteln.
#89611.3 Gesellschaftliche Leistung von Familien würdigen
#897Die Familie ist die unabdingbare Voraussetzung für den Fortbestand einer Gesellschaft.
#898Von den Leistungen, die innerhalb der Familien erbracht werden, profitieren alle.
#899Die Kosten, die Arbeit und der dafür nötige Verzicht werden aller67 Familienpolitik dings in den zunehmend individualistischen europäischen Gesellschaften nur von den Familien getragen.
#900Durch diese Gerechtigkeitslücke entscheiden sich immer weniger Paare für (mehrere) Kinder.
#901Der rapide Rückgang von Mehrkindfamilien in den Mittelschichten und die hohe Zahl der Kinderlosen unter den Leistungsträgern sind die Hauptgründe für die demografische Krise der westlichen Gesellschaften.
#902Hauptursache hierfür sind wiederum das hohe Armutsrisiko bei Mehrkindfamilien (ab drei Kindern) sowie die dramatische Zunahme von – wiederum oft von Armut und Überlastung geplagten – Alleinerziehenden.
#903Prekäre Arbeitsverhältnisse und befristete Arbeitsverträge verschärfen die Situation.
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