Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 02.09.2026 PDF
#632
Dabei wollen wir die Verbraucher weder staatlich bevormunden noch mit unnötigen Informationen überfrachten.
#633
Eine rigorose Verbotspolitik entmündigt die Verbraucher und fördert sorgloses Kaufverhalten.
#634
Unser Ziel des Verbraucherschutzes sind mehr aufgeklärte Verbraucher und nicht weniger wie durch die bisherige EU-Politik.
#635
Die regelmäßigen Lebensmittelkontrollen des Verbraucherschutzes innerhalb der EU obliegen den lokalen Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärämtern.
#636
Wir fordern daher, Kompetenzen im Verbraucherschutz nach dem SubsidiaritätsPrinzip zu überprüfen und gegebenenfalls nach Deutschland zurück zu verlagern.
#637
Auf europäischer Ebene soll nur das geregelt werden, was dort besser zu bewirken ist.
#638
Die europäische Harmonisierung der Lebensmittelsicherheit darf zu keiner Abschwächung des Schutzniveaus in Deutschland führen.
#639
47 Umweltschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
#640
Die Brüsseler Behörden belegen die traditionellen Nahrungsmittelhersteller mit immer schärferen Vorschriften bei der Lebensmittelzubereitung.
#641
Sofern keine gesundheitlichen und wirtschaftlichen Bedenken vorliegen, lehnen wir einheitliche Vorschriften für Nahrungsmittel auf dem EU-Binnenmarkt ab.
#642
Lebensmittelbetrug schadet dem Vertrauen in die Lebensmittelsicherheit und muss restlos aufgeklärt werden.
#643
Das Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel und das System für die Verwaltung und Zusammenarbeit müssen vereinfacht werden.
#644
Bei begründetem Verdacht auf schädliche Produkte, Lebensmittelgifte oder Tierseuchen müssen stichprobenartige Kontrollen auch an den EU-Binnengrenzen möglich sein.
#645
Angesichts der Gefahren irreversibler Umwelt- und Gesundheitsschäden ist das deutsche Vorsorgeprinzip zu einem Leitbild europäischer Gemeinschaftspolitik geworden.
#646
Lange Prüfungs- und Zulassungsverfahren sollen Belastungen und Schäden für Mensch und Umwelt weitestgehend im Voraus verringern.
#647
Wir sehen den nachgelagerten Verbraucherschutz in Form kollektiver Rechtsschutzinstrumente (wie z.
#648
B.
#649
Sammelklagen) kritisch, wenn hierdurch das Vorsorgeprinzip ausgehebelt oder der Weg frei zur Entstehung einer Klageindustrie nach amerikanischem Vorbild geschaffen wird.
#650
7.6 Tierwohl, Transport und artgerechte Haltung
#651
Die AfD steht für eine konsequente Umsetzung der Tierschutzgesetze im Sinne unserer Verantwortung für Tiere als fühlende Mitgeschöpfe.
#652
Wir wollen in der Nutztierhaltung artgerechte Haltungssysteme fördern, die an die Tierart angepasst sind.
#653
Dazu gehört auch der Transport.
#654
Wir fordern: eine Beschränkung von Tiertransporten auf die Dauer von sechs Stunden, einschließlich umfassender Kontrollen und entsprechender Sanktionierung von Verstößen.
#655
Der Export von lebenden Schlachttieren nach außerhalb der EU-Außengrenzen ist zu verbieten.
#656
Das Schlachtregime kann außerhalb der EU nicht kontrolliert werden und steht häufig mit den europäischen Tierschutzgesetzen, die auch ein Ausdruck unserer Werte sind, im Widerspruch.
#657
Die sich in tierartgerechten Haltungen entwickelnden robusten und gesunden Nutztierbestände tragen durch eine Verminderung des erforderlichen Antibiotika-Einsatzes erheblich zur Vermeidung multiresistenter Keimbildung bei.
#658
Die Schlachtung nach religiösen Ritualen ist nur nach ausreichender Betäubung zu gestatten.
#659
Die Dauer der Betäubung muss für den gesamten Schlachtvorgang inklusive Tod durch Verbluten gewährleistet sein.
#660
KAPITEL 8
#661
Inneres,
#662
Recht


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