Dokument lesen
-
vom 02.09.2026 PDF
#622
Fenster schließen und zurück
Eine zentrale Prüf- und Zulassungsbehörde der EU sehen wir kritisch.
#623Die Vielfalt der Prüfbehörden in den Mitgliedsländern stellt das verantwortungsvolle und bewährte „Mehr-Augen-Prinzip“ sicher.
#624Die AfD fordert die Aufhebung aller Handelsbeschränkungen für alte Nutzpflanzensorten.
#625Bisher müssen Züchter nach Ablauf der Lizenzen sehr hohe Gebühren für die Anmeldung alter Sorten zahlen.
#626Diese Klausel im Saatgutverkehrsgesetz (SaatG) schützt lediglich große Konzerne vor der Konkurrenz durch Kleinzüchter.
#6277.5 Verbraucherschutz
#628Der Verbraucher muss den zunehmend global agierenden Unternehmern in
#629Gesundheits- und Rechtsfragen auf Augenhöhe begegnen können.
#630Bei vielen Nahrungsmitteln, Finanzprodukten und anderen Sachgütern fehlen dem Verbraucher jedoch wesentliche Informationen über die Produktherkunft und -qualität.
#631Die AfD will die Verbraucher in die Lage versetzen, eine informierte Kaufentscheidung treffen zu können und fordert, die asymmetrische Informationslage zwischen Verbraucher und Unternehmer auszugleichen.
#632Dabei wollen wir die Verbraucher weder staatlich bevormunden noch mit unnötigen Informationen überfrachten.
#633Eine rigorose Verbotspolitik entmündigt die Verbraucher und fördert sorgloses Kaufverhalten.
#634Unser Ziel des Verbraucherschutzes sind mehr aufgeklärte Verbraucher und nicht weniger wie durch die bisherige EU-Politik.
#635Die regelmäßigen Lebensmittelkontrollen des Verbraucherschutzes innerhalb der EU obliegen den lokalen Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärämtern.
#636Wir fordern daher, Kompetenzen im Verbraucherschutz nach dem SubsidiaritätsPrinzip zu überprüfen und gegebenenfalls nach Deutschland zurück zu verlagern.
#637Auf europäischer Ebene soll nur das geregelt werden, was dort besser zu bewirken ist.
#638Die europäische Harmonisierung der Lebensmittelsicherheit darf zu keiner Abschwächung des Schutzniveaus in Deutschland führen.
#63947 Umweltschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
#640Die Brüsseler Behörden belegen die traditionellen Nahrungsmittelhersteller mit immer schärferen Vorschriften bei der Lebensmittelzubereitung.
#641Sofern keine gesundheitlichen und wirtschaftlichen Bedenken vorliegen, lehnen wir einheitliche Vorschriften für Nahrungsmittel auf dem EU-Binnenmarkt ab.
#642Lebensmittelbetrug schadet dem Vertrauen in die Lebensmittelsicherheit und muss restlos aufgeklärt werden.
#643Das Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel und das System für die Verwaltung und Zusammenarbeit müssen vereinfacht werden.
#644Bei begründetem Verdacht auf schädliche Produkte, Lebensmittelgifte oder Tierseuchen müssen stichprobenartige Kontrollen auch an den EU-Binnengrenzen möglich sein.
#645Angesichts der Gefahren irreversibler Umwelt- und Gesundheitsschäden ist das deutsche Vorsorgeprinzip zu einem Leitbild europäischer Gemeinschaftspolitik geworden.
#646Lange Prüfungs- und Zulassungsverfahren sollen Belastungen und Schäden für Mensch und Umwelt weitestgehend im Voraus verringern.
#647Wir sehen den nachgelagerten Verbraucherschutz in Form kollektiver Rechtsschutzinstrumente (wie z.
#648B.
#649Sammelklagen) kritisch, wenn hierdurch das Vorsorgeprinzip ausgehebelt oder der Weg frei zur Entstehung einer Klageindustrie nach amerikanischem Vorbild geschaffen wird.
#6507.6 Tierwohl, Transport und artgerechte Haltung
#651Die AfD steht für eine konsequente Umsetzung der Tierschutzgesetze im Sinne unserer Verantwortung für Tiere als fühlende Mitgeschöpfe.
#652Wir wollen in der Nutztierhaltung artgerechte Haltungssysteme fördern, die an die Tierart angepasst sind.
Fenster schließen und zurück
Anzeige: