Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 02.09.2026 PDF
#610
Die Düngemittelverordnung ist der neueste Auswuchs in diese Richtung, die viele Nutztierhalter in Existenznöte bringt.
#611
Wir wollen die regionale Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse unterstützen.
#612
Dafür ist mehr Transparenz bei der Lebensmittelkennzeichnung nötig.
#613
Die Landwirtschaft braucht ehrliche Erzeugerpreise.
#614
Die Gesamtbevölkerung in der EU wächst, wenn auch nur durch die große Zahl Zugewanderter und vorübergehend Aufgenommener.
#615
Die Anbauflächen pro Kopf schrumpfen somit.
#616
Umso größer ist die Bedeutung landwirtschaftlich genutzter 46 Umweltschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
#617
Flächen.
#618
Wir fordern ein sofortiges Ende der Vermaisung der Kulturlandschaft und der Spekulation mit landwirtschaftlichen Flächen.
#619
Die „Greening“-Auflagen müssen auf den Prüfstand und die Ausgleichsflächen auf ein Minimum reduziert werden.
#620
Ein wirksamer Pflanzenschutz nach guter fachlicher Praxis ist die Grundlage jeglicher landwirtschaftlichen Produktion.
#621
Die bewährten Zulassungsstandards im Hinblick auf Umwelt-, Gesundheit- und Verbraucherschutz dürfen dabei weder vernachlässigt noch praxisfern verschärft werden.
#622
Eine zentrale Prüf- und Zulassungsbehörde der EU sehen wir kritisch.
#623
Die Vielfalt der Prüfbehörden in den Mitgliedsländern stellt das verantwortungsvolle und bewährte „Mehr-Augen-Prinzip“ sicher.
#624
Die AfD fordert die Aufhebung aller Handelsbeschränkungen für alte Nutzpflanzensorten.
#625
Bisher müssen Züchter nach Ablauf der Lizenzen sehr hohe Gebühren für die Anmeldung alter Sorten zahlen.
#626
Diese Klausel im Saatgutverkehrsgesetz (SaatG) schützt lediglich große Konzerne vor der Konkurrenz durch Kleinzüchter.
#627
7.5 Verbraucherschutz
#628
Der Verbraucher muss den zunehmend global agierenden Unternehmern in
#629
Gesundheits- und Rechtsfragen auf Augenhöhe begegnen können.
#630
Bei vielen Nahrungsmitteln, Finanzprodukten und anderen Sachgütern fehlen dem Verbraucher jedoch wesentliche Informationen über die Produktherkunft und -qualität.
#631
Die AfD will die Verbraucher in die Lage versetzen, eine informierte Kaufentscheidung treffen zu können und fordert, die asymmetrische Informationslage zwischen Verbraucher und Unternehmer auszugleichen.
#632
Dabei wollen wir die Verbraucher weder staatlich bevormunden noch mit unnötigen Informationen überfrachten.
#633
Eine rigorose Verbotspolitik entmündigt die Verbraucher und fördert sorgloses Kaufverhalten.
#634
Unser Ziel des Verbraucherschutzes sind mehr aufgeklärte Verbraucher und nicht weniger wie durch die bisherige EU-Politik.
#635
Die regelmäßigen Lebensmittelkontrollen des Verbraucherschutzes innerhalb der EU obliegen den lokalen Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärämtern.
#636
Wir fordern daher, Kompetenzen im Verbraucherschutz nach dem SubsidiaritätsPrinzip zu überprüfen und gegebenenfalls nach Deutschland zurück zu verlagern.
#637
Auf europäischer Ebene soll nur das geregelt werden, was dort besser zu bewirken ist.
#638
Die europäische Harmonisierung der Lebensmittelsicherheit darf zu keiner Abschwächung des Schutzniveaus in Deutschland führen.
#639
47 Umweltschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
#640
Die Brüsseler Behörden belegen die traditionellen Nahrungsmittelhersteller mit immer schärferen Vorschriften bei der Lebensmittelzubereitung.


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