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vom 02.09.2026 PDF
#609
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Weniger EU würde auch weniger Bürokratie für die Landwirte bedeuten, die faktisch nur Zeit und Geld kostet, aber keine positiven Auswirkungen auf Landwirtschaft und Umwelt hat.
#610Die Düngemittelverordnung ist der neueste Auswuchs in diese Richtung, die viele Nutztierhalter in Existenznöte bringt.
#611Wir wollen die regionale Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse unterstützen.
#612Dafür ist mehr Transparenz bei der Lebensmittelkennzeichnung nötig.
#613Die Landwirtschaft braucht ehrliche Erzeugerpreise.
#614Die Gesamtbevölkerung in der EU wächst, wenn auch nur durch die große Zahl Zugewanderter und vorübergehend Aufgenommener.
#615Die Anbauflächen pro Kopf schrumpfen somit.
#616Umso größer ist die Bedeutung landwirtschaftlich genutzter 46 Umweltschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
#617Flächen.
#618Wir fordern ein sofortiges Ende der Vermaisung der Kulturlandschaft und der Spekulation mit landwirtschaftlichen Flächen.
#619Die „Greening“-Auflagen müssen auf den Prüfstand und die Ausgleichsflächen auf ein Minimum reduziert werden.
#620Ein wirksamer Pflanzenschutz nach guter fachlicher Praxis ist die Grundlage jeglicher landwirtschaftlichen Produktion.
#621Die bewährten Zulassungsstandards im Hinblick auf Umwelt-, Gesundheit- und Verbraucherschutz dürfen dabei weder vernachlässigt noch praxisfern verschärft werden.
#622Eine zentrale Prüf- und Zulassungsbehörde der EU sehen wir kritisch.
#623Die Vielfalt der Prüfbehörden in den Mitgliedsländern stellt das verantwortungsvolle und bewährte „Mehr-Augen-Prinzip“ sicher.
#624Die AfD fordert die Aufhebung aller Handelsbeschränkungen für alte Nutzpflanzensorten.
#625Bisher müssen Züchter nach Ablauf der Lizenzen sehr hohe Gebühren für die Anmeldung alter Sorten zahlen.
#626Diese Klausel im Saatgutverkehrsgesetz (SaatG) schützt lediglich große Konzerne vor der Konkurrenz durch Kleinzüchter.
#6277.5 Verbraucherschutz
#628Der Verbraucher muss den zunehmend global agierenden Unternehmern in
#629Gesundheits- und Rechtsfragen auf Augenhöhe begegnen können.
#630Bei vielen Nahrungsmitteln, Finanzprodukten und anderen Sachgütern fehlen dem Verbraucher jedoch wesentliche Informationen über die Produktherkunft und -qualität.
#631Die AfD will die Verbraucher in die Lage versetzen, eine informierte Kaufentscheidung treffen zu können und fordert, die asymmetrische Informationslage zwischen Verbraucher und Unternehmer auszugleichen.
#632Dabei wollen wir die Verbraucher weder staatlich bevormunden noch mit unnötigen Informationen überfrachten.
#633Eine rigorose Verbotspolitik entmündigt die Verbraucher und fördert sorgloses Kaufverhalten.
#634Unser Ziel des Verbraucherschutzes sind mehr aufgeklärte Verbraucher und nicht weniger wie durch die bisherige EU-Politik.
#635Die regelmäßigen Lebensmittelkontrollen des Verbraucherschutzes innerhalb der EU obliegen den lokalen Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärämtern.
#636Wir fordern daher, Kompetenzen im Verbraucherschutz nach dem SubsidiaritätsPrinzip zu überprüfen und gegebenenfalls nach Deutschland zurück zu verlagern.
#637Auf europäischer Ebene soll nur das geregelt werden, was dort besser zu bewirken ist.
#638Die europäische Harmonisierung der Lebensmittelsicherheit darf zu keiner Abschwächung des Schutzniveaus in Deutschland führen.
#63947 Umweltschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
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