Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 02.09.2026 PDF
#405
Die AfD verlangt, dass die deutschen Banken etwaige Haftungen nur auf die nationale Ebene begrenzen und wie bisher eigene Haftungs- und Einlagensicherungs-Verbundlösungen schaffen können, die den unterschiedlichen Profilen der deutschen Bankengruppen Rechnung tragen.
#406
Wir treten dafür ein, die nationale Souveränität über die Banken- und Finanzdienstleistungen wiederherzustellen; dieser Wirtschaftsbereich ist für ein reibungsloses Funktionieren unserer Volkswirtschaft lebenswichtig.
#407
Die AfD wendet sich gegen jeden Versuch einer europäischen Vergemeinschaftung von Haftungsrisiken, insbesondere aus Bankgeschäften.
#408
Die AfD verlangt, die Haftung deutscher Banken für andere EU-Banken weiterhin auszuschließen.
#409
5.6 TARGET2 beenden
#410
Im Zahlungsverkehr der Euro-Zone muss der Ausgleich der offenen TARGET-Salden zwischen den Nationalbanken wie bis 2007 wieder direkt und taggleich stattfinden, um den Anstieg von nicht realisierbaren Forderungen bei der Deutschen Bundesbank zu vermeiden.
#411
Derzeit hat die Deutsche Bundesbank offene Forderungen in Höhe von fast 1.000 Milliarden Euro gegenüber der EZB, deren Beitreibung mangels hinterlegter Sicherheiten ungewiss und juristisch nicht einmal durchsetzbar ist.
#412
Als Sofortmaßnahme, noch vor einem „Dexit“, fordert die AfD darum die Bundesregierung und die Deutsche Bundesbank auf, die bislang geduldete Überbeanspruchung des Verrechnungskontos „TARGET2“ zu beenden.
#413
Die hoch ausbuchungsgefährdeten TARGET2 - Forderungen der Deutschen Bundesbank sind abzuschmelzen, angemessen zu verzinsen und mit Sicherheiten (Gold, Devisenreserven oder anderer Staatsbesitz) zu unterlegen.
#414
34 Der Euro ist gescheitert: Geld- und Währungspolitik
#415
5.7 Trennung EZB und Bankenaufsicht
#416
Die EZB darf nicht Aufsichtsbehörde über Banken sein.
#417
Der damit verbundene Interessenkonflikt zwischen Aufsicht und Geldpolitik sorgt immer wieder für Kritik.
#418
Die AfD fordert: keine vollständige Bankenaufsicht und Zentralbanktätigkeit bei der EZB unter einem Dach.
#419
Die europäischen Verträge haben keine Rechtsgrundlage für eine Bankenaufsicht durch die EZB.
#420
Wir wollen keine europäische Bankenaufsicht als ersten Pfeiler der Bankenunion.
#421
Eine europäisierte Bankenaufsicht bedeutet keine verbesserte Regulierung.
#422
Sie ist nur geschaffen worden, um dafür zu sorgen, dass eine europäisch vergemeinschaftete Haftung für Pleitebanken als fair empfunden wird.
#423
Deutsche Banken sollten ausschließlich der nationalen Bankenaufsicht unterliegen.
#424
Das trägt dazu bei, eine Transferunion auszuschließen.
#425
5.8 Europäische Regeln zur Bankenabwicklung abwickeln
#426
Bereits die bisherigen Anwendungsfälle der europäischen Regeln zur Bankenabwicklung haben deren Zahnlosigkeit gezeigt.
#427
Die europäischen Regeln haben Löcher, weil sie Interbankenforderungen privilegieren und somit Haftungsrisiken für den Steuerzahler schaffen, anstatt sie zu verringern.
#428
Die Regeln werden von der EZB und in der EU auch nicht einheitlich durchgesetzt.
#429
Durch die Beitragspflicht deutscher Banken zum Abwicklungsfonds SRF wird eine Mithaftung für ausländische Banken geschaffen.
#430
Die Letztsicherung dieses Fonds durch den ESM zeigt, dass der Fonds zu klein ist und die Regeln den Steuerzahler nicht vor Risiken schützen können.
#431
Die AfD lehnt die derzeitigen europäischen Regeln zur Bankenabwicklung insgesamt als fehlkonstruiert ab.
#432
Ein steuerfinanziertes Sonderrecht für Bankeninsolvenzen darf es nicht geben.
#433
5.9 Mit uns ist Ihr Geld sicher: Absicherung der Bürger
#434
gegen die Eurokrise
#435
Deutschland muss auch in einem plötzlichen währungspolitischen Krisenfall handlungsfähig sein.


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