Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 04.09.2026 PDF
#177
Deshalb lehnt die AfD die Schaffung einer europäischen Armee strikt ab, da diese über keine demokratische Legitimation verfügt und eine weitere Souveränitätsabgabe der europäischen Staaten bedeuten würde.
#178
Sie würde auch nicht die grundlegenden Probleme der europäischen Verteidigung lösen.
#179
Über den Einsatz deutscher Streitkräfte darf weiterhin nur der Deutsche Bundestag entscheiden.
#180
Die „Ständige Strukturierte Zusammenarbeit“ (Pesco 1 ) als Vorstufe zu einer EU-Armee und Doppelstrukturen der EU (z.B.
#181
Battle Groups und zusätzliche EU-Stäbe) sowie einen europäischen Verteidigungsfonds und eine europäische „Friedensfazilität“ lehnen wir ab.
#182
Stattdessen fordert die AfD die Stärkung des europäischen Pfeilers der NATO, um hier Deutschlands Rolle und Einfluss zu erhöhen.
#183
3.2.2 Wiederherstellung der Einsatzfähigkeit der Bundeswehr
#184
Die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands muss unverzüglich wiederhergestellt werden.
#185
Dazu müssen zunächst die gravierendsten Mängel und Probleme bei der aktuellen Personal- und Ausrüstungslage der Bundeswehr gelöst, die gegenwärtigen Strukturen endlich ausgefüllt und die Streitkräfte wieder zukunftsfähig gemacht werden.
#186
Wir fordern die zügige Anpassung des deutschen Wehretats an das 2-Prozent-Ziel der NATO.
#187
Die Erfüllung dieses Ziels dient der Erneuerung der Einsatz- und Bündnisfähigkeit unserer Streitkräfte.
#188
Darüber hinaus ist der Aufbau der Bundeswehr auf eine für die Landes-und Bündnisverteidigung notwendige Größe erforderlich, die auch eine uneingeschränkte Wahrnehmung ihrer nationalen Aufgaben im Rahmen der Katastrophenhilfe (Art.
#189
35 Abs.
#190
2, Satz 2, Abs.
#191
3 GG), der Terrorabwehr (Art.
#192
87a IV GG) und der Cyberabwehr garantiert.
#193
Die Sicherung der personellen Grundlagen und adäquater Strukturen der Bundeswehr werden nur mit der Aufhebung der Aussetzung der Wehrpflicht möglich sein.
#194
1 Permanent Structured Cooperation
#195
20 Außen- und Sicherheitspolitik, Außenhandel und Entwicklungshilfe
#196
3.2.3 Erhalt der deutschen und europäischen
#197
wehrtechnischen Industrie
#198
Die AfD fordert den Erhalt der wehrtechnischen Fähigkeiten, die Sicherung der in diesem Hochtechnologiesektor bestehenden Arbeitsplätze und Planungssicherheit für die deutsche Industrie und unsere Streitkräfte.
#199
Dafür müssen unter anderem neue wehrtechnische Programme initiiert werden.
#200
Im Rahmen künftiger Rüstungskooperationen bestehen wir auf den Schutz deutscher Interessen.
#201
Deutsche Schlüsseltechnologien dürfen nicht an Drittstaaten veräußert werden.
#202
Zudem muss auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Finanzierung und der anteiligen Produktion in Deutschland geachtet werden.
#203
Bei Schlüsselfähigkeiten muss Deutschland die Systemführerschaft anstreben.
#204
3.3 Entwicklungspolitik
#205
Ziel der AfD ist es, die Entwicklungspolitik der EU wieder auf die nationale Ebene der Mitgliedstaaten zurückzuführen, mit einer Koordinierungsrolle der EU, um Doppelmaßnahmen zu vermeiden.
#206
Es gilt das Prinzip der Subsidiarität und der Wahrung der Eigeninteressen der Geberländer bei der Vergabe von Entwicklungshilfe.
#207
Die Entwicklungspolitik muss Hilfe zur Selbsthilfe sein.


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