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vom 04.09.2026 PDF
#157
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Die historischen und wirtschaftlichen Verbindungen mit Russland gebieten einen gegenseitigen Interessenausgleich, der dem Wohle aller europäischen Völker dient.
#158Nur unter Einbeziehung Russlands ist eine stabile Friedensordnung in Europa denkbar.
#159Die gegen Russland verhängten Sanktionen sehen wir als nicht zielführend an.
#160Die AfD setzt sich für deren Abschaffung und eine Normalisierung der Beziehungen mit Russland ein.
#161Wir befürworten eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft und unterstützen die Erweiterung der bestehenden Gas-Pipeline in der Ostsee (Nord Stream 2) zwischen Russland und Deutschland unter Berücksichtigung der Versorgungssicherheit der mittelosteuropäischen Länder.
#162Dadurch wird unsere Gasversorgung und die unserer europäischen Partner auf eine breitere Basis gestellt.
#1633.1.6 China
#164Die wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Kontakte zu China wollen wir ausbauen, gleichzeitig aber eine gegenseitige Angleichung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Handel und Investitionen erreichen.
#165Bis dahin muss der Erwerb europäischer Unternehmen durch chinesisch beherrschte Unternehmen mit den Mitteln des Wettbewerbs- und Kartellrechts kontrolliert, eingeschränkt und notfalls gestoppt werden.
#166Damit treten wir dem Ausverkauf deutscher und europäischer Technologie entgegen.
#1673.1.7 Türkei
#168Die Türkei gehört kulturell nicht zu Europa.
#169Die AfD fordert den sofortigen Abbruch der Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei und die Einstellung der finanziellen Heranführungshilfen.
#17019 Außen- und Sicherheitspolitik, Außenhandel und Entwicklungshilfe
#1713.1.8 Syrien
#172Deutschland hat während des Krieges über eine halbe Million syrischer Kriegsflüchtlinge aufgenommen, die jetzt unverzüglich zurückgeführt werden müssen.
#173Dazu muss die Bundesregierung sofort Verhandlungen mit den syrischen Behörden aufnehmen und sich in der EU für die Aufhebung der Sanktionen gegen Syrien einsetzen.
#1743.2 Verteidigungs- und Sicherheitspolitik
#1753.2.1 Keine EU-Armee
#176Europa wird durch die NATO verteidigt.
#177Deshalb lehnt die AfD die Schaffung einer europäischen Armee strikt ab, da diese über keine demokratische Legitimation verfügt und eine weitere Souveränitätsabgabe der europäischen Staaten bedeuten würde.
#178Sie würde auch nicht die grundlegenden Probleme der europäischen Verteidigung lösen.
#179Über den Einsatz deutscher Streitkräfte darf weiterhin nur der Deutsche Bundestag entscheiden.
#180Die „Ständige Strukturierte Zusammenarbeit“ (Pesco 1 ) als Vorstufe zu einer EU-Armee und Doppelstrukturen der EU (z.B.
#181Battle Groups und zusätzliche EU-Stäbe) sowie einen europäischen Verteidigungsfonds und eine europäische „Friedensfazilität“ lehnen wir ab.
#182Stattdessen fordert die AfD die Stärkung des europäischen Pfeilers der NATO, um hier Deutschlands Rolle und Einfluss zu erhöhen.
#1833.2.2 Wiederherstellung der Einsatzfähigkeit der Bundeswehr
#184Die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands muss unverzüglich wiederhergestellt werden.
#185Dazu müssen zunächst die gravierendsten Mängel und Probleme bei der aktuellen Personal- und Ausrüstungslage der Bundeswehr gelöst, die gegenwärtigen Strukturen endlich ausgefüllt und die Streitkräfte wieder zukunftsfähig gemacht werden.
#186Wir fordern die zügige Anpassung des deutschen Wehretats an das 2-Prozent-Ziel der NATO.
#187Die Erfüllung dieses Ziels dient der Erneuerung der Einsatz- und Bündnisfähigkeit unserer Streitkräfte.
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