Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 04.09.2026 PDF
#1148
Mit dem intermodalen Gütertransport werden komplette LKW oder nur deren Container auf die Bahn oder Binnenschiffe verladen.
#1149
Mit dem intermodalen Verkehr soll ein erheblicher Teil der Lastkraftwagen per Bahn im Transit durch Deutschland gelangen.
#1150
Kranlose Verladetechniken sind hierfür besonders günstig, weil die Be- und Entladezeiten erheblich verkürzt werden.
#1151
13.4.3 Güterkraftverkehr, Lohn- und Sozialdumping eindämmen
#1152
Da annähernd die Hälfte der Lastwagen im Fernverkehr heute aus Osteuropa zu Dumpingpreisen fährt und dabei die Kabotage, also die Frachterbringung von ausländischen Unternehmen in einem Nachbarland, erheblich ansteigt, muss hier gegengesteuert werden.
#1153
Handlungsbedarf besteht bei dem Thema Lenkzeiten und Fahrerüberlassung im paneuropäischen Güterkraftverkehr.
#1154
Die Alternative für Deutschland wird alles daransetzen, dass deutsche Unternehmen wieder konkurrenzfähiger werden können.
#1155
84 Energie, Klima, Technik und Infrastruktur
#1156
13.4.4 Zukunft des Verbrennungsmotors und der Elektromobilität
#1157
realistisch sehen
#1158
Der EU Grenzwert für den CO2-Ausstoß von PKW beträgt ab 2020 95 g/km.
#1159
Bis 2030 ist eine weitere Reduktion von 37,5 % beschlossen.
#1160
Das entspricht einem Flottendurchschnittsverbrauch von 2,24 l Diesel und 2,56 l Benzin pro 100 km.
#1161
Die EU will damit den Umstieg auf die E-Mobilität vorantreiben.
#1162
Es bedeutet das Aus für die Automobilindustrie in Deutschland, denn diese willkürlich festgelegten Verbrauchswerte können praktisch von der Golf-Klasse aufwärts nicht erreicht werden.
#1163
Die Wertschöpfung der deutschen Automobilindustrie durch den Bau hochwertigerer Fahrzeuge geht verloren und damit auch der Industriezweig, der zu einem Großteil zum Wohlstand in Deutschland beiträgt.
#1164
Bei E-Fahrzeugen wird die Wertschöpfung, die in der Batteriezellen-Fertigung liegt, überwiegend nach Asien verlagert.
#1165
Die hohen Preise für E-Mobile resultieren aus den Kosten für die Batterien.
#1166
Deren Lebensdauer ist auf etwa fünf bis acht Jahre begrenzt.
#1167
Daher würden die Anschaffungskosten für neue Batterien den Zeitwert des Automobils überschreiten.
#1168
Dies bedeutet, dass es bei weitgehender Umstellung auf E-Mobilität faktisch keine günstigen Gebrauchtwagen für Bürger mit geringem Einkommen mehr geben wird.
#1169
Der entscheidende Nachteil der E-Mobilität gegenüber den Verbrennern besteht in dem Fehlen einer vergleichbaren Energiequelle für den Antrieb.
#1170
Als die Entwicklung der Automobile vor weit über hundert Jahren begann, wurden neben benzinauch parallel batteriegetriebene Fahrzeuge entwickelt.
#1171
Letztere haben sich bis auf Spezialanwendungen nie richtig durchsetzen können.
#1172
Seit Jahrzehnten wird in der Batterietechnologie geforscht, ohne einen wirklichen Durchbruch zu erreichen.
#1173
Die Lithium-Ionen-Technologie ist das Ende der Entwicklung.
#1174
Unabhängige Forscher auf dem Gebiet der Elektro-Chemie zu Batterien bestätigen, dass in überschaubaren Zeiträumen kein entscheidender Durchbruch zu leistungsfähigeren Batterien zu erwarten ist.
#1175
Weiterhin wären bei dem Verbot von Verbrennern und weitgehender Umstellung auf E-Mobilität zusätzlich etwa 40 Großkraftwerke oder zehntausende von Windenergieanlagen erforderlich.
#1176
Letztere sind allerdings weitgehend untauglich, solange es keine Großspeicher für den unstet erzeugten Ökostrom gibt.
#1177
Der Gebrauchswert von elektrisch betriebenen Automobilen ist nach wie vor meilenweit von den mit Verbrenner betriebenen Fahrzeugen entfernt.
#1178
Das 2008 von der Bundesregierung verkündete Ziel, 2020 eine Million E-Mobile auf deutsche Straßen zu bringen, wird verfehlt.


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