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vom 04.09.2026 PDF
#1122
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Die erst im April 2018 nochmals verschärfte Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden sieht u.
#1123a.
#1124die Einführung eines „Niedrigst-Energiegebäudes“ als Standard für alle Neubauten ab 2021 und für behördliche Bauten ab 2019 vor.
#1125Dies erfordert große Mengen Dämmmaterial (Sondermüll), birgt die Gefahr von Schimmelbildung in Gebäuden, führt zu erheblich höheren Baukosten und damit zu unnötig hohen Mieten, ohne den Nachweis zu erbringen, dass die Kosten/Nutzen Bilanz sowie die Energieeinsparungs- und CO2-Bilanz positiv nachgewiesen wurden.
#1126Diese verordnete Energiepolitik führt zu massiven Eingriffen in die Planungsund Gestaltungsfreiheit der Mitgliedstaaten.
#1127Dies widerspricht elementar dem Subsidiaritätsprinzip.
#1128Es kann keine EU-Richtlinien für Gebäude und Städteplanung geben, die passend sind für Nordfinnland bis Sizilien und für Portugal bis Rumänien.
#1129Wir befürworten alle Möglichkeiten zur Energie- und Kosteneinsparung, aber wir wollen eine technologieoffene Entscheidungsbefugnis.
#1130Baurecht und zugehörige Verordnungen gehören ausschließlich in nationale Zuständigkeit.
#1131Förderung des ländlichen Raumes
#1132Wir fordern, die Förderprogramme für den ländlichen Raum zurückzuholen und die deutschen Mittel dazu auf nationaler und regionaler Ebene zielgerichtet und effizient einzusetzen.
#1133Wasserwirtschaft nicht durch die EU privatisieren lassen
#1134Die deutsche Wasserwirtschaft (BDEW) hat die von der EU verhandelten Handelsabkommen (JEFTA, CETA) kritisiert und stellt heraus, dass sich aus solchen Abkommen Nachteile beim Schutz der kommunalen Wasserwirtschaft ergeben.
#113583 Energie, Klima, Technik und Infrastruktur
#1136Wasser ist keine gewöhnliche Handelsware, sondern ein öffentliches Gut.
#1137Wir fordern daher, dass die Wasserwirtschaft nicht zwangsweise durch die EU-Vorgaben privatisiert werden darf.
#113813.4 Verkehr
#1139Für die Alternative für Deutschland ist die individuelle Mobilität des Menschen ein sehr hohes Gut in unserem Leben, welches wir auf keinen Fall einschränken wollen.
#1140Ideologisch begründete Verbotspolitik wird es mit uns nicht geben.
#114113.4.1 Rheinschiene, Nord-Ostsee-Kanal und feste
#1142Fehmarnbelt-Querung forcieren
#1143Wir werden die Rheinschiene von Basel bis Rotterdam für den zukunftsfähigen Gebrauch ausbauen und den Nord-Ostsee-Kanal schnellstens sanieren.
#1144Dänemark und Deutschland planen den Bau einer festen Querung des Fehmarnbelts, die die deutsche Insel Fehmarn direkt mit der dänischen Insel Lolland verbindet.
#1145Die AfD setzt sich für eine zügige Realisierung ein.
#114613.4.2 LKW-Flut im Transitverkehr eindämmen, intermodalen
#1147Gütertransport fördern
#1148Mit dem intermodalen Gütertransport werden komplette LKW oder nur deren Container auf die Bahn oder Binnenschiffe verladen.
#1149Mit dem intermodalen Verkehr soll ein erheblicher Teil der Lastkraftwagen per Bahn im Transit durch Deutschland gelangen.
#1150Kranlose Verladetechniken sind hierfür besonders günstig, weil die Be- und Entladezeiten erheblich verkürzt werden.
#115113.4.3 Güterkraftverkehr, Lohn- und Sozialdumping eindämmen
#1152Da annähernd die Hälfte der Lastwagen im Fernverkehr heute aus Osteuropa zu Dumpingpreisen fährt und dabei die Kabotage, also die Frachterbringung von ausländischen Unternehmen in einem Nachbarland, erheblich ansteigt, muss hier gegengesteuert werden.
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