Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 04.09.2026 PDF
#1019
Gerade in ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit machen diese den kulturellen Reichtum Europas aus.
#1020
Die Kulturpolitik der EU verfolgt das Ziel, diese nationalen und regionalen Traditionen einer künstlich geschaffenen europäischen Einheitskultur unterzuordnen und sie für diese zu instrumentalisieren.
#1021
Die AfD stellt sich dieser Tendenz strikt entgegen und hält auch in kultureller Hinsicht an einem Europa der Vaterländer fest.
#1022
12.7 Subsidiaritätsprinzip einhalten
#1023
Die AfD vertritt den Gedanken der Subsidiarität.
#1024
Kulturpolitik ist in Deutschland Angelegenheit der Bundesländer.
#1025
Eine Aufweichung des Subsidiaritätsprinzips lehnen wir ab, da diese stets mit mehr staatlicher Reglementierung und ideologischer Gängelung einhergeht.
#1026
Das gilt für den Bund und umso mehr für die EU.
#1027
Kultur muss sich organisch entwickeln können.
#1028
Die millionenschweren kulturellen Rahmenprogramme der EU, die mehr oder weniger offen auf die „Vereinigten Staaten von Europa“ hinarbeiten und die nationale Leitkultur nicht selten bekämpfen, sind Gift für ein freies Kulturleben.
#1029
75 Bildung und Kultur
#1030
12.8 Kulturerbe bewahren
#1031
Die AfD setzt sich für den Erhalt und die Pflege des deutschen und europäischen Kulturerbes ein.
#1032
Neben den Institutionen der Hochkultur, wie Theatern, Orchestern und Museen, haben wir auch das immaterielle Kulturerbe, wie etwa Minderheitensprachen, Brauchtum, Volkstänze, Feste und Vereinswesen, Handwerksund Regionalkulturen im Auge.
#1033
Im Regelfall sollten die EU-Mitgliedsstaaten für die Pflege und den Erhalt ihres Kulturerbes selbst verantwortlich sein.
#1034
EU-Mittel sollten nur für Notfälle bereitgestellt werden, um einen unwiederbringlichen Verlust von Kulturgut zu verhindern.
#1035
Den derzeit herrschenden Zwang zur Kooperation zwischen verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten, um an Fördermittel zu gelangen, lehnen wir ab.
#1036
Die Mittelvergabe darf nicht an Rahmenvorgaben der politischen Korrektheit, etwa an Auflagen des Gender-Mainstreaming, Diversity-Bestrebungen oder Ähnliches gebunden werden.
#1037
12.9 Deutsche Sprache stärken
#1038
Eine Kulturnation definiert sich nicht zuletzt über die eigene Sprache.
#1039
Die AfD setzt sich dafür ein, die deutsche Hochsprache und die historisch gewachsenen regionalen Dialekte als immaterielles Kulturerbe der Menschheit langfristig zu erhalten.
#1040
Dabei sind das Goethe-Institut und andere kulturpolitische Institutionen einzubeziehen, um für das Erlernen der deutschen Sprache europaweit zu werben und dieses durch Abkommen, Studienförderprogramme etc.
#1041
nach Kräften zu fördern.
#1042
In den europäischen Institutionen muss die deutsche Sprache gemäß ihrer rechtlichen Stellung und ihrer großen Verbreitung auch de facto den Verfahrenssprachen Englisch und Französisch gleichgestellt werden.
#1043
Nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU ist dies umso dringender geboten.
#1044
12.10 Auswärtige Kulturpolitik
#1045
Anliegen der AfD ist es, die deutsche Kultur und Sprache im Ausland deutlich stärker zu fördern.
#1046
Goethe-Institute und zahlreiche regionale Kulturprojekte in aller Welt sollen ein positives Bild Deutschlands vermitteln.
#1047
Neue Trends in der Gesellschaft wie auch das reichhaltige, kulturelle Erbe stehen für die Attraktivität unseres Landes.
#1048
Der grundsätzliche Auftrag der Goethe-Institute, deutsche Sprache und Kultur im Ausland zu vermitteln, darf nicht verwässert werden.
#1049
Die AfD lehnt die Planungen der deutschen Bundesregierung zur Finanzierung afrikanischer Museen genauso ab wie eine enge Zusammenarbeit mit dem französischen Pendant Institut français.


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