Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 04.09.2026 PDF
#1005
Kern der Gender-Ideologie ist die Leugnung von biologischen Unterschieden zwischen Mann und Frau, 74 Bildung und Kultur
#1006
verbunden mit der Behauptung, dass Geschlechter nur soziale Konstrukte seien.
#1007
Unterschiede etwa bei der Auswahl und Ausübung von Berufen werden als Beweis einer vermeintlichen Diskriminierung betrachtet und deren Beseitigung gefordert.
#1008
Diese Ideologie entwertet die für den Bestand der Gesellschaft unverzichtbare Familie und verunsichert Kinder in ihrer sexuellen Identität.
#1009
Behauptungen dieser Weltanschauung stehen im Widerspruch zu wissenschaftlichen Erkenntnissen der Biologie und der Entwicklungspsychologie.
#1010
Wir fordern, aus der Amsterdamer Verpflichtungserklärung auszusteigen.
#1011
Wir befürworten die Gleichberechtigung und lehnen daher eine einseitige, geschlechterspezifische Förderung ab.
#1012
Das sogenannte Gender-Budgeting als fiskalisches Instrument zur Durchsetzung des Gender-Mainstreaming in den Haushalten der EU und der Mitgliedsstaaten lehnen wir ab, weil sich öffentliche Ausgaben nicht den Geschlechtern zuordnen lassen.
#1013
Die staatliche Förderung der sogenannten Genderwissenschaft ist zu beenden.
#1014
Bei der Besetzung von Stellen muss allein die fachliche Qualifikation des Bewerbers entscheiden.
#1015
Wir lehnen die unnatürliche Umgestaltung der deutschen Sprache als Mittel zur Durchsetzung der Gender-Ideologie ab.
#1016
In einem freien Europa darf es keinen staatlichen Zwang zur Verwendung einer politisch korrekten Sprache geben.
#1017
KULTURPOLITISCHE POSITIONEN ZUR EUROPAWAHL
#1018
Die Identität der europäischen Nationen beruht auf über Jahrhunderte gewachsenen kulturellen Traditionen.
#1019
Gerade in ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit machen diese den kulturellen Reichtum Europas aus.
#1020
Die Kulturpolitik der EU verfolgt das Ziel, diese nationalen und regionalen Traditionen einer künstlich geschaffenen europäischen Einheitskultur unterzuordnen und sie für diese zu instrumentalisieren.
#1021
Die AfD stellt sich dieser Tendenz strikt entgegen und hält auch in kultureller Hinsicht an einem Europa der Vaterländer fest.
#1022
12.7 Subsidiaritätsprinzip einhalten
#1023
Die AfD vertritt den Gedanken der Subsidiarität.
#1024
Kulturpolitik ist in Deutschland Angelegenheit der Bundesländer.
#1025
Eine Aufweichung des Subsidiaritätsprinzips lehnen wir ab, da diese stets mit mehr staatlicher Reglementierung und ideologischer Gängelung einhergeht.
#1026
Das gilt für den Bund und umso mehr für die EU.
#1027
Kultur muss sich organisch entwickeln können.
#1028
Die millionenschweren kulturellen Rahmenprogramme der EU, die mehr oder weniger offen auf die „Vereinigten Staaten von Europa“ hinarbeiten und die nationale Leitkultur nicht selten bekämpfen, sind Gift für ein freies Kulturleben.
#1029
75 Bildung und Kultur
#1030
12.8 Kulturerbe bewahren
#1031
Die AfD setzt sich für den Erhalt und die Pflege des deutschen und europäischen Kulturerbes ein.
#1032
Neben den Institutionen der Hochkultur, wie Theatern, Orchestern und Museen, haben wir auch das immaterielle Kulturerbe, wie etwa Minderheitensprachen, Brauchtum, Volkstänze, Feste und Vereinswesen, Handwerksund Regionalkulturen im Auge.
#1033
Im Regelfall sollten die EU-Mitgliedsstaaten für die Pflege und den Erhalt ihres Kulturerbes selbst verantwortlich sein.
#1034
EU-Mittel sollten nur für Notfälle bereitgestellt werden, um einen unwiederbringlichen Verlust von Kulturgut zu verhindern.
#1035
Den derzeit herrschenden Zwang zur Kooperation zwischen verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten, um an Fördermittel zu gelangen, lehnen wir ab.


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