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vom 04.09.2026 PDF
#1004
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Die Umsetzung des Gender-Mainstreaming ist seit dem Vertrag von Amsterdam 1997 verpflichtend für alle Mitgliedsstaaten der EU.
#1005Kern der Gender-Ideologie ist die Leugnung von biologischen Unterschieden zwischen Mann und Frau, 74 Bildung und Kultur
#1006verbunden mit der Behauptung, dass Geschlechter nur soziale Konstrukte seien.
#1007Unterschiede etwa bei der Auswahl und Ausübung von Berufen werden als Beweis einer vermeintlichen Diskriminierung betrachtet und deren Beseitigung gefordert.
#1008Diese Ideologie entwertet die für den Bestand der Gesellschaft unverzichtbare Familie und verunsichert Kinder in ihrer sexuellen Identität.
#1009Behauptungen dieser Weltanschauung stehen im Widerspruch zu wissenschaftlichen Erkenntnissen der Biologie und der Entwicklungspsychologie.
#1010Wir fordern, aus der Amsterdamer Verpflichtungserklärung auszusteigen.
#1011Wir befürworten die Gleichberechtigung und lehnen daher eine einseitige, geschlechterspezifische Förderung ab.
#1012Das sogenannte Gender-Budgeting als fiskalisches Instrument zur Durchsetzung des Gender-Mainstreaming in den Haushalten der EU und der Mitgliedsstaaten lehnen wir ab, weil sich öffentliche Ausgaben nicht den Geschlechtern zuordnen lassen.
#1013Die staatliche Förderung der sogenannten Genderwissenschaft ist zu beenden.
#1014Bei der Besetzung von Stellen muss allein die fachliche Qualifikation des Bewerbers entscheiden.
#1015Wir lehnen die unnatürliche Umgestaltung der deutschen Sprache als Mittel zur Durchsetzung der Gender-Ideologie ab.
#1016In einem freien Europa darf es keinen staatlichen Zwang zur Verwendung einer politisch korrekten Sprache geben.
#1017KULTURPOLITISCHE POSITIONEN ZUR EUROPAWAHL
#1018Die Identität der europäischen Nationen beruht auf über Jahrhunderte gewachsenen kulturellen Traditionen.
#1019Gerade in ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit machen diese den kulturellen Reichtum Europas aus.
#1020Die Kulturpolitik der EU verfolgt das Ziel, diese nationalen und regionalen Traditionen einer künstlich geschaffenen europäischen Einheitskultur unterzuordnen und sie für diese zu instrumentalisieren.
#1021Die AfD stellt sich dieser Tendenz strikt entgegen und hält auch in kultureller Hinsicht an einem Europa der Vaterländer fest.
#102212.7 Subsidiaritätsprinzip einhalten
#1023Die AfD vertritt den Gedanken der Subsidiarität.
#1024Kulturpolitik ist in Deutschland Angelegenheit der Bundesländer.
#1025Eine Aufweichung des Subsidiaritätsprinzips lehnen wir ab, da diese stets mit mehr staatlicher Reglementierung und ideologischer Gängelung einhergeht.
#1026Das gilt für den Bund und umso mehr für die EU.
#1027Kultur muss sich organisch entwickeln können.
#1028Die millionenschweren kulturellen Rahmenprogramme der EU, die mehr oder weniger offen auf die „Vereinigten Staaten von Europa“ hinarbeiten und die nationale Leitkultur nicht selten bekämpfen, sind Gift für ein freies Kulturleben.
#102975 Bildung und Kultur
#103012.8 Kulturerbe bewahren
#1031Die AfD setzt sich für den Erhalt und die Pflege des deutschen und europäischen Kulturerbes ein.
#1032Neben den Institutionen der Hochkultur, wie Theatern, Orchestern und Museen, haben wir auch das immaterielle Kulturerbe, wie etwa Minderheitensprachen, Brauchtum, Volkstänze, Feste und Vereinswesen, Handwerksund Regionalkulturen im Auge.
#1033Im Regelfall sollten die EU-Mitgliedsstaaten für die Pflege und den Erhalt ihres Kulturerbes selbst verantwortlich sein.
#1034EU-Mittel sollten nur für Notfälle bereitgestellt werden, um einen unwiederbringlichen Verlust von Kulturgut zu verhindern.
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