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vom 04.09.2026 PDF
#998
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Sie greift tief in Kultur, Bildung und persönliche Verhältnisse ein.
#999Deshalb ist es wichtig, dass in Schulen und Universitäten der Umgang mit digitalen Medien erlernt wird und diese sinnvoll genutzt werden.
#1000Darüber hinaus sind digitale Medien in den Schulen und Universitäten unverzichtbare Hilfsmittel für die schnelle Informationsbeschaffung und -aufbereitung, für die Anschaulichkeit von Sachverhalten und für die Präsentation.
#1001Abzulehnen sind alle Bestrebungen, den Unterricht selbst zu digitalisieren, die Erarbeitung von Wissen aus dem analogen Lernprozess herauszulösen, um die Lehrerpersönlichkeit durch das Medium zu ersetzen.
#1002Die von der EU vorgestellten Konzepte zur Förderung der Digitalisierung dürfen nicht in die Bildungssouveränität der Mitgliedsstaaten eingreifen – auch nicht über finanzielle Förderungen.
#100312.6 Gender-Mainstreaming abschaffen
#1004Die Umsetzung des Gender-Mainstreaming ist seit dem Vertrag von Amsterdam 1997 verpflichtend für alle Mitgliedsstaaten der EU.
#1005Kern der Gender-Ideologie ist die Leugnung von biologischen Unterschieden zwischen Mann und Frau, 74 Bildung und Kultur
#1006verbunden mit der Behauptung, dass Geschlechter nur soziale Konstrukte seien.
#1007Unterschiede etwa bei der Auswahl und Ausübung von Berufen werden als Beweis einer vermeintlichen Diskriminierung betrachtet und deren Beseitigung gefordert.
#1008Diese Ideologie entwertet die für den Bestand der Gesellschaft unverzichtbare Familie und verunsichert Kinder in ihrer sexuellen Identität.
#1009Behauptungen dieser Weltanschauung stehen im Widerspruch zu wissenschaftlichen Erkenntnissen der Biologie und der Entwicklungspsychologie.
#1010Wir fordern, aus der Amsterdamer Verpflichtungserklärung auszusteigen.
#1011Wir befürworten die Gleichberechtigung und lehnen daher eine einseitige, geschlechterspezifische Förderung ab.
#1012Das sogenannte Gender-Budgeting als fiskalisches Instrument zur Durchsetzung des Gender-Mainstreaming in den Haushalten der EU und der Mitgliedsstaaten lehnen wir ab, weil sich öffentliche Ausgaben nicht den Geschlechtern zuordnen lassen.
#1013Die staatliche Förderung der sogenannten Genderwissenschaft ist zu beenden.
#1014Bei der Besetzung von Stellen muss allein die fachliche Qualifikation des Bewerbers entscheiden.
#1015Wir lehnen die unnatürliche Umgestaltung der deutschen Sprache als Mittel zur Durchsetzung der Gender-Ideologie ab.
#1016In einem freien Europa darf es keinen staatlichen Zwang zur Verwendung einer politisch korrekten Sprache geben.
#1017KULTURPOLITISCHE POSITIONEN ZUR EUROPAWAHL
#1018Die Identität der europäischen Nationen beruht auf über Jahrhunderte gewachsenen kulturellen Traditionen.
#1019Gerade in ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit machen diese den kulturellen Reichtum Europas aus.
#1020Die Kulturpolitik der EU verfolgt das Ziel, diese nationalen und regionalen Traditionen einer künstlich geschaffenen europäischen Einheitskultur unterzuordnen und sie für diese zu instrumentalisieren.
#1021Die AfD stellt sich dieser Tendenz strikt entgegen und hält auch in kultureller Hinsicht an einem Europa der Vaterländer fest.
#102212.7 Subsidiaritätsprinzip einhalten
#1023Die AfD vertritt den Gedanken der Subsidiarität.
#1024Kulturpolitik ist in Deutschland Angelegenheit der Bundesländer.
#1025Eine Aufweichung des Subsidiaritätsprinzips lehnen wir ab, da diese stets mit mehr staatlicher Reglementierung und ideologischer Gängelung einhergeht.
#1026Das gilt für den Bund und umso mehr für die EU.
#1027Kultur muss sich organisch entwickeln können.
#1028Die millionenschweren kulturellen Rahmenprogramme der EU, die mehr oder weniger offen auf die „Vereinigten Staaten von Europa“ hinarbeiten und die nationale Leitkultur nicht selten bekämpfen, sind Gift für ein freies Kulturleben.
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