Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 01.03.2026 PDF
#794
Einige Städte und Länder (z.
#795
B.
#796
Barcelona, Berlin, Portugal) haben bereits Regularien eingeführt, um die ausufernde Zweckentfremdung von Wohnraum zu verhindern.
#797
Das braucht es europaweit.
#798
Aber das reicht nicht aus.
#799
Grundlegend dürfen Wohnungen nicht ausschließlich zum Zweck der Vermietung an Touristen verwendet werden.
#800
Wir wollen eine soziale Alternative: eine Plattform in öffentlicher oder genossenschaftlicher Hand (z.
#801
B.
#802
FairBnB) statt eines Konzerns, um freie Zimmer zu vergeben.
#803
5. Menschen vor Profite – der LINKE Plan für eine soziale und ökologische Wirtschaft Die Regeln und Verträge der Wirtschafts- und Währungsunion orientieren sich an der Förderung von »Wettbewerbsfähigkeit«.
#804
Die Europäische Union in ihrer derzeitigen Form als Wettbewerbsraum richtet sich vor allem an den Interessen von Konzernen, Banken und Besitzern großer Vermögen aus.
#805
Das heißt, dass die Profite von Wenigen über den Interessen der Mehrheit der Menschen in Europa stehen.
#806
Kürzungen bei Sozialausgaben, De-Regulierung der Arbeitswelt und Privatisierung führen zu wachsenden Profiten auf der einen Seite und zu sinkenden Löhnen, prekärer Arbeit und sozialer Ungerechtigkeit auf der anderen.
#807
Diese Entwicklung wird durch eine EU-Digitalisierungsstrategie verstärkt, die ausschließlich auf den europäischen Binnenmarkt fixiert ist.
#808
Der Investitionsbedarf und die Herausforderungen für eine politische Steuerung der Digitalisierung zum Wohle der Menschheit sind enorm.
#809
Die Eurokrise ist nicht vorbei.
#810
Die Kürzungspolitik bei öffentlichen Investitionen, Löhnen und Renten sowie Privatisierungen wurde mit der angeblichen Euro-Rettung gestärkt.
#811
Große Volkswirtschaften wie Italien verharren in der Depression.
#812
Die Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland zwingt immer noch die junge Generation zu Abwanderung.
#813
Die Kürzungspolitik verhindert Investitionen und eine wirtschaftliche Perspektive in Südeuropa.
#814
Wo die Kürzungspolitik gehemmt wurde – wie in Portugal – entwickelt sich die Wirtschaft jedoch besser.
#815
Das billige Geld der Europäischen Zentralbank hat die Finanzmärkte beruhigt, landet aber wegen unzureichender Investitionen nicht in der realen Wirtschaft.
#816
Es drohen neue Finanzkrisen.
#817
Auch die Pläne des französischen Präsidenten Macron für einen Euro-Haushalt sind auf permanente Strukturreformen – also Kürzung von Löhnen und Renten – gerichtet.
#818
Macron will in Frankreich eine Agenda 2010 wie in Deutschland.
#819
Die zentrale Ursache der Eurokrise – die hohen Exportüberschüsse Deutschlands – wird nicht behoben.
#820
Die Exportüberschüsse der einen sind die Schulden der anderen.
#821
Die Kehrseite der »Exportweltmeisterschaft« ist: Gemessen an der hohen Produktivität sind die Löhne in Deutschland zu niedrig.
#822
Eine linke Wirtschaftspolitik für Europa heißt daher auch: höhere Löhne und öffentliche Investitionen hierzulande.
#823
Die europäische Krisenpolitik der Troika aus Europäischer Zentralbank (EZB), EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds (IWF), unter maßgeblicher Führung der Bundesregierung, hat Millionen ins Elend gestürzt.
#824
Sie hat Banken auf Kosten der Steuerzahler gerettet.


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