Dokument lesen
-
vom 01.03.2026 PDF
#774
Fenster schließen und zurück
Unternehmen, die mit Wohnraum spekulieren, wird die Börsenzulassung entzogen.
#775Das legt großen Konzernen wie Vonovia und Deutsche Wohnen das Handwerk.
#776Wir wollen sie in öffentliches Eigentum überführen.
#777DIE LINKE ist Teil der Kampagnen »Deutsche Wohnen & Co enteignen«!
#778Spekulativen Leerstand verhindern: Überall in Europa stehen Wohnungen leer, weil die Eigentümer*innen mit Immobilienspekulation mehr Profit machen können als mit dem Vermieten.
#779Es braucht mehr Möglichkeiten, leerstehende Wohnungen zu beschlagnahmen und der Wohnnutzung zuzuführen.
#780Und diese Möglichkeiten müssen konsequent genutzt werden.
#781Investor*innen blockieren oft den Bau: Genehmigte Projekte bleiben Jahre liegen, weil die Investoren auf weiter steigende Preise hoffen.
#782Das ist schlecht für den Wohnungsmarkt und schlecht für den Arbeitsmarkt.
#783Der Markt versagt, wenn es darum geht, die notwendigen bezahlbaren Wohnungen bereitzustellen.
#784Dann müssen die Kommunen selbst bauen.
#785Wir wollen die Investoren aus den Bauentscheidungen zurückdrängen und die öffentlichen Akteure, Kommunen, Länder und Bund stärken.
#786Wir setzen uns für ein europäisches Programm ein, durch das der ländliche Raum attraktiv gemacht wird.
#787Durch infrastrukturelle Anbindung des ländlichen Raums soll der Druck von Städten im Hinblick auf bezahlbaren Wohnraum genommen werden.
#788Für Deutschland wollen wir, dass alle Mietsteigerungen gestoppt werden, bis ein bundesweiter Mietspiegel erstellt wurde, der verbindlich Mietobergrenzen ermöglicht.
#789Die Mietpreisbremse der Bundesregierung versagt.
#790Wir wollen sie durch eine echte Mietpreisbremse ersetzen, die flächendeckend, bundesweit, unbefristet und ausnahmslos gilt.
#791Wir setzen uns für die Wiedereinführung der Mietpreisbindung ein.
#792Wir wollen Airbnb stärker regulieren und eine zusätzliche europaweite Unternehmenssteuer für das Geschäftsmodell der privaten Wohnungsvermietung über Internetplattformen einführen: Konzerne wie Airbnb profitieren von geringer Regulierung und treiben die Mietpreise in allen europäischen Städten in die Höhe.
#793Die angebliche »Share economy« ist ein lukratives Geschäftsmodell für wenige auf Kosten vieler.
#794Einige Städte und Länder (z.
#795B.
#796Barcelona, Berlin, Portugal) haben bereits Regularien eingeführt, um die ausufernde Zweckentfremdung von Wohnraum zu verhindern.
#797Das braucht es europaweit.
#798Aber das reicht nicht aus.
#799Grundlegend dürfen Wohnungen nicht ausschließlich zum Zweck der Vermietung an Touristen verwendet werden.
#800Wir wollen eine soziale Alternative: eine Plattform in öffentlicher oder genossenschaftlicher Hand (z.
#801B.
#802FairBnB) statt eines Konzerns, um freie Zimmer zu vergeben.
#8035. Menschen vor Profite – der LINKE Plan für eine soziale und ökologische Wirtschaft Die Regeln und Verträge der Wirtschafts- und Währungsunion orientieren sich an der Förderung von »Wettbewerbsfähigkeit«.
#804Die Europäische Union in ihrer derzeitigen Form als Wettbewerbsraum richtet sich vor allem an den Interessen von Konzernen, Banken und Besitzern großer Vermögen aus.
Fenster schließen und zurück
Anzeige: