Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

Dokument lesen

-

vom 01.03.2026 PDF
#711
Immobilien sind für Investoren und Banken lukrativ.
#712
Zinsen für Geldanlangen sind niedrig.
#713
In Innovation und soziale und ökologisch nachhaltige Wirtschaftszweige zu investieren, bringt weniger und langsameren Profit.
#714
Aber wohnen müssen die Menschen ja immer!
#715
2008 wurde die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise von einer Immobilienblase ausgelöst.
#716
Daraus wurde nichts gelernt.
#717
Spekulation und ungebremste Mietsteigerungen nähren weiterhin Profiterwartungen.
#718
Die Staaten investieren wenig in bezahlbaren Wohnraum – auch getrieben von der Immobilienlobby in ihren Ländern.
#719
Die EU verbietet es, Mieten öffentlich zu subventionieren – außer für besondere Bevölkerungsgruppen, die als »bedürftig« definiert werden.
#720
Wir sagen: Bezahlbarer Wohnraum ist ein Bedürfnis für die Mehrheit der Menschen.
#721
Wohnen ist ein Menschenrecht.
#722
Wir wollen, dass sich der Bestand an öffentlich geförderten Wohnungen am realen Bedarf orientieren muss – und das sind in vielen Städten schon mehr als die Hälfte der Bewohner*innen.
#723
Mieter*innen in ganz Europa leiden unter dieser Wohnungspolitik.
#724
Ein immer größerer Teil des Lohns geht bei Vielen für das Wohnen drauf.
#725
In vielen Ländern spitzt sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt zu.
#726
In Irland leben tausende Erwachsene und Kinder in Notunterkünften, weil sie ihre Wohnung verloren haben.
#727
Gleichzeitig wächst die Wirtschaft.
#728
In Spanien werden immer noch täglich Menschen zwangsgeräumt.
#729
In Paris, London und Berlin steigen die Mieten ins Unendliche.
#730
Allein 2017 gab es in Spanien über 25 000 Zwangsräumungen wegen unterlassener Mietzahlungen und mehr als 15 000 Zwangsräumungen wegen ausstehender Hypothekenzahlungen (Amnesty International).
#731
Haus- und Wohnungsbesitzer*innen kommen unter Druck: Die meisten verschulden sich, um ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen und verlieren ihr Zuhause, wenn sie die Raten nicht mehr zahlen können.
#732
Für viele Europäer*innen bedeutet das den Verlust ihrer Altersvorsorge.
#733
Für Deutschland schätzte die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, dass zum Ende des Jahres 2016 bundesweit etwa 860 000, bis 2018 schon etwa 1,2 Millionen Menschen über keine Wohnung verfügten.
#734
Räumungen in die Obdachlosigkeit müssen verboten werden.
#735
Für uns bedeutet Art.
#736
34 (3) der Grundrechtecharta der EU die Verpflichtung, notfalls mit Mitteln der sozialen Sicherung Wohnungshypotheken von selbst genutztem Eigentum an Erstwohnungen als z.
#737
B.
#738
zinsloses Darlehen ohne Anrechnung auf weitere Leistungen zu übernehmen.
#739
Dafür soll die europäische Union einen Fonds einrichten.
#740
Verstärkte Beratung und Unterstützung von Menschen, denen ein Wohnungsverlust droht oder die bereits wohnungs- und obdachlos sind.
#741
In Deutschland explodieren die Mieten besonders in den großen Städten, Ballungszentren und Universitätsstädten – und in den darum gelegenen ländlichen Einzugsgebieten.


Fenster schließen und zurück

Anzeige: