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vom 02.03.2026 PDF
#695
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Für den besonderen Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs in Pflege und Gesundheitsbereich legen wir ein Ausbildungsprogramm auf, mit dem Perspektiven für junge Leute vor Ort eröffnet werden.
#696Die Ausbildung muss für die Auszubildenden kostenfrei und vergütet sein.
#697DIE LINKE will, dass europaweit alle Pflegekräfte unter guten Bedingungen arbeiten können.
#698Das schaffen wir durch: einen europaweiten Pflegemindestlohn, der alle Tätigkeiten in der (Alten-) Pflege absichert; eine verbindliche gesetzliche Personalbemessung und europaweite Mindeststandards bei Löhnen und Personalschlüssel.
#699Die Europäische Dienstleitungsrichtlinie darf im Bereich von Gesundheit und Pflege keine Anwendung finden.
#700Wir wollen Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen zurück in die öffentliche Hand von Ländern und Kommunen bringen.
#701Um den Bedarf vor Ort zu ermitteln, wollen wir »Pflegeräte« schaffen, zusammengesetzt aus Beschäftigten, Gewerkschaften, Kommunen und Patientenvertretungen.
#702Wir wollen Pflegekräfte in ihrer freien Selbstorganisation unterstützen.
#703Das Gesundheitssystem muss bedarfsdeckend finanziert werden und eine qualitativ hochwertige Versorgung für alle sichern.
#704Die Digitalisierung geht auch am Pflegebereich nicht vorbei.
#705Vereinzelt werden bereits für bestimmte Aufgaben sogenannte Pflegeroboter eingesetzt.
#706Menschenwürdige Pflege beinhaltet einen Anspruch auf Pflege und Betreuung durch Menschen und menschlichen Kontakt.
#707Keine Rendite mit der Miete – Wohnen muss bezahlbar sein
#708Steigende Mieten, Verdrängung, Zwangsräumungen, Obdachlosigkeit: Das Kapital walzt durch die europäischen Städte.
#709Bürogebäude werden hochgezogen, um Steuern zu vermeiden, und Luxuswohnungen geschaffen, die sich vor allem das reichste ein Prozent der Bevölkerung leisten kann.
#710Nach der Finanzkrise drängte das Kapital in die Immobilienspekulation.
#711Immobilien sind für Investoren und Banken lukrativ.
#712Zinsen für Geldanlangen sind niedrig.
#713In Innovation und soziale und ökologisch nachhaltige Wirtschaftszweige zu investieren, bringt weniger und langsameren Profit.
#714Aber wohnen müssen die Menschen ja immer!
#7152008 wurde die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise von einer Immobilienblase ausgelöst.
#716Daraus wurde nichts gelernt.
#717Spekulation und ungebremste Mietsteigerungen nähren weiterhin Profiterwartungen.
#718Die Staaten investieren wenig in bezahlbaren Wohnraum – auch getrieben von der Immobilienlobby in ihren Ländern.
#719Die EU verbietet es, Mieten öffentlich zu subventionieren – außer für besondere Bevölkerungsgruppen, die als »bedürftig« definiert werden.
#720Wir sagen: Bezahlbarer Wohnraum ist ein Bedürfnis für die Mehrheit der Menschen.
#721Wohnen ist ein Menschenrecht.
#722Wir wollen, dass sich der Bestand an öffentlich geförderten Wohnungen am realen Bedarf orientieren muss – und das sind in vielen Städten schon mehr als die Hälfte der Bewohner*innen.
#723Mieter*innen in ganz Europa leiden unter dieser Wohnungspolitik.
#724Ein immer größerer Teil des Lohns geht bei Vielen für das Wohnen drauf.
#725In vielen Ländern spitzt sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt zu.
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