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vom 01.03.2026 PDF
#648
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B.
#649von Menschen mit Behinderungen, Senior*innen oder Menschen mit Sprach- und Lernschwierigkeiten anpassen: Leichte Sprache und verständliche Patienteninformationen müssen selbstverständlich werden.
#650Zugang zu guter Gesundheitsversorgung ist ein Menschenrecht und muss gegen Markt, Kürzungen und Profitinteressen durchgesetzt werden.
#651Der gesamte Gesundheitsbereich wird seit den 1990er Jahren immer mehr Markt und Wettbewerb unterworfen.
#652Die Folge: Die Lebenserwartung von ärmeren Menschen sinkt und vermeidbare Todesfälle steigen.
#653Stationen oder ganze Krankenhäuser werden geschlossen, weil sie nicht »profitabel« sind.
#654Behandlungen, die lukrativ sind, werden bevorzugt.
#655Die Versorgung wird schlechter.
#656Personalmangel und wenig Zeit für die Hygiene kosten Menschenleben.
#657Wir wollen die Gesundheitsversorgung Markt und Profitstreben entziehen.
#658Auf dem Land fehlen oft Ärzt*innen und Pflegekräfte.
#659Wir wollen ländliche Regionen und Kommunen stärken, damit die Menschen dort eine gute Gesundheitsversorgung haben.
#660Wir wollen kommunale Ärztehäuser aufbauen und ausbauen.
#661Die Ärzteversorgung wollen wir öffentlich organisieren.
#662Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sind für die Versorgung der Bevölkerung da.
#663Sie werden über Steuern und Abgaben finanziert und dürfen keinen Gewinn machen.
#664Wir wollen europaweiten Gesundheitskonzernen regulieren und ihnen verbieten, an die Börsen zu gehen.
#665Wir wollen sie in öffentliches Eigentum überführen und unter demokratische Kontrolle stellen.
#666Pharmakonzerne verkaufen Medikamente zu willkürlich festgelegten Preisen, die sich je nach Land stark unter scheiden – die Patient*innen sind dem ausgeliefert.
#667Wir wollen Medikamentenpreise regulieren und die Möglichkeit zum Gebrauch von Generika erweitern: Wir brauchen eine europaweite Preisbindung und eine EU-Notstandsverordnung für Generika.
#668Den Preis für die fetten Profite im Gesundheitsbereich zahlen nicht nur die Patient*innen, sondern auch die Pflegekräfte.
#669Europaweit gilt: »Mehr von euch ist besser für alle!« Deutschland ist im europäischen Vergleich Schlusslicht beim Verhältnis Patient*in-Pflegekraft (aktuell 13:1).
#670Die Folgen sind Stress, der krank macht, und Burnout für die Beschäftigten, Lücken bei der Versorgung und Hygiene, tausende von vermeidbaren Todesfällen bei den Patient*innen.
#671Um annähernd im europäischen Mittelfeld anzukommen und eine bedarfsgerechte Pflege zu ermöglichen, brauchen wir 100 000 zusätzliche Pflegekräfte in den Krankenhäusern und 40000 in den stationären Pflegeeinrichtungen.
#672Wollten wir auf das Niveau der Schweiz kommen, müssten es 300 000 sein, Norwegen liegt noch darüber (Patient – Pflegekraft 5:1).
#673Chemikalien und Strahlung sind auch Ursache für viele chronische Krankheiten, die einen hohen Pflegebedarf schaffen.
#674Die Anwendung des Europäischen Vorsorgeprinzips muss Prävention vor späterer Krankheit und Pflege beinhalten.
#675Der Krieg gegen die Drogen ist gescheitert.
#676Er ist nicht geeignet, drogenbezogene Probleme in den Exportoder in den Importländern zu reduzieren.
#677Die EU soll in ihren Mitgliedstaaten Maßnahmen unterstützen, die auf Prävention, Hilfe, Schadensminderung, Entkriminalisierung und Regulierung von Drogen setzen.
#678Für gute Arbeit in der Pflege überall in der EU
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