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vom 01.03.2026 PDF
#630
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Wir wollen das Öffentliche stärken: Was für alle da ist, muss allen gehören.
#631Der Markt versagt, wenn es darum geht, bezahlbaren Wohnraum, Mobilität, Bildung und Gesundheitsversorgung für alle sicherzustellen.
#632Seine Triebkraft sind nicht die Bedürfnisse der Menschen, sondern Profitinteressen.
#633Für uns hat Profitstreben, hat der Markt in der öffentlichen Daseinsfürsorge nichts zu suchen, ob in der Kommune oder in der EU.
#634Wir wollen Gesundheit, Wohnen, Mobilität und Energieversorgung in öffentlicher Hand – nicht als Ausnahme von den EU-Regelungen, sondern als deren Bestandteil.
#635Die Verträge und Richtlinien der EU müssen entsprechend geändert werden.
#636Gute Gesundheitsversorgung in ganz Europa
#637Pflege und Gesundheit stecken europaweit in der Krise.
#638Von der EU, von neoliberalen Regierungen und von der Lobby der Krankenhauskonzerne wird Druck ausgeübt: Krankenhäuser und personennahe Dienstleistungen werden immer mehr nach Profit und Wettbewerb organisiert – auf Kosten der Patient*innen.
#639Es fehlen Investitionen, Dienstleistungen werden ausgegliedert und im privaten Wettbewerb unterboten.
#640Die Folge: Es fehlt Personal, Pflegekräfte sind unterbezahlt und überlastet, in Krankenhäuser wird nicht ausreichend investiert.
#641Zehn Jahre nach der Bankenkrise sind die Folgen von Austerität und Kürzungen im Sozialen ungebrochen: Die Maßnahmen der Troika haben in Griechenland einen Elendssektor geschaffen.
#642Viele Griechinnen und Griechen sind bis heute auf ehrenamtlich organisierte Gesundheitsversorgung angewiesen – und das in einer reichen Region wie Europa.
#643Millionen Menschen in Europa sind nicht krankenversichert oder haben keinen Zugang zu Krankenversorgung.
#644Auch in Deutschland werden Hürden aufgebaut, die Menschen hindern zum Arzt zu gehen – zum Beispiel das Anfang 2018 in Kraft getretene sogenannte Leistungsausschlussgesetz, das bestimmte Gruppen von EU-Bürger*innen fast vollständig vom Zugang zum regulären Gesundheitssystem ausschließt.
#645Wir wollen, dass jeder Mensch in der EU ein Recht auf universelle Gesundheitsversorgung und Zugang zu gut ausgestatteten, barrierefreien und gemeindenahen Gesundheitsleistungen hat, auch in ländlichen Regionen.
#646Das betrifft nicht nur den Zugang zu Arztpraxen und Krankenhäusern.
#647Wir wollen auch die Kommunikation den besonderen Bedürfnissen z.
#648B.
#649von Menschen mit Behinderungen, Senior*innen oder Menschen mit Sprach- und Lernschwierigkeiten anpassen: Leichte Sprache und verständliche Patienteninformationen müssen selbstverständlich werden.
#650Zugang zu guter Gesundheitsversorgung ist ein Menschenrecht und muss gegen Markt, Kürzungen und Profitinteressen durchgesetzt werden.
#651Der gesamte Gesundheitsbereich wird seit den 1990er Jahren immer mehr Markt und Wettbewerb unterworfen.
#652Die Folge: Die Lebenserwartung von ärmeren Menschen sinkt und vermeidbare Todesfälle steigen.
#653Stationen oder ganze Krankenhäuser werden geschlossen, weil sie nicht »profitabel« sind.
#654Behandlungen, die lukrativ sind, werden bevorzugt.
#655Die Versorgung wird schlechter.
#656Personalmangel und wenig Zeit für die Hygiene kosten Menschenleben.
#657Wir wollen die Gesundheitsversorgung Markt und Profitstreben entziehen.
#658Auf dem Land fehlen oft Ärzt*innen und Pflegekräfte.
#659Wir wollen ländliche Regionen und Kommunen stärken, damit die Menschen dort eine gute Gesundheitsversorgung haben.
#660Wir wollen kommunale Ärztehäuser aufbauen und ausbauen.
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