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vom 01.03.2026 PDF
#304
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Die OSZE sollte mehr als ein Instrument zur Bearbeitung und Lösung regionaler Konflikte sein.
#305Sie muss das zentrale Forum für eine gesamteuropäische, gemeinsame Sicherheitsarchitektur werden, die auf Abrüstung und politische Veränderung in Richtung kollektiver Sicherheit und der Abschaffung aller Armeen zielt.
#306Ein erster Schritt ist die strukturelle Nichtangriffsfähigkeit.
#307Wir wollen, dass die Bundeswehr dem Oberkommando der NATO entzogen wird und die Bundesrepublik aus den militärischen Strukturen des Bündnisses austritt.
#308Perspektivisch wollen wir die NATO auflösen und durch ein kollektives Sicherheitssystem unter Einbeziehung von Russland ersetzen, das auf Abrüstung zielt.
#309Wir wollen eine neue, auf Entspannung orientierte Ostpolitik.
#310Sicherheit in Europa kann nur Sicherheit mit und nicht gegen Russland sein.
#311Das muss die sicherheitspolitische Orientierung von europäischem und deutschem Handeln werden.
#312Militärmanöver oder Pläne zur Stationierung von Waffensystemen entlang der russischen Westgrenze heizen Konflikte an.
#313Wir lehnen sie ab.
#314Die EU-Sanktionen gegen Russland müssen beendet werden.
#315Über die UNO muss eine globale Abrüstungsinitiative angestoßen werden, in der für alle Mitgliedsstaaten verbindliche Abrüstungsziele festgelegt werden.
#316Wir wollen die UNO und das Völkerrecht stärken.
#317Zivile Konfliktprävention und -bearbeitung wollen wir stärken.
#318Wir wollen einen europäischen Zivilen Friedensdienst ins Leben rufen und die Länder Afrikas bei der Einrichtung eines afrikanischen Zivilen Friedensdienstes unterstützen.
#319Das kann aus einem Teil der Gelder finanziert werden, die bisher für Militärausbildungsmissionen ausgegeben werden.
#320Eine gerechte Handelspolitik als Motor für eine friedliche Entwicklung Hunderttausende Menschen sind aus Protest gegen TTIP, TISA und ähnliche Freihandelsabkommen auf die Straße gegangen, auch DIE LINKE.
#321Diese Abkommen unterwerfen zentrale Bereiche des Lebens Markt und Wettbewerb und schränken demokratische Entscheidungsmöglichkeiten ein.
#322Über Handelsabkommen der Europäischen Union mit anderen Regionen oder Ländern entscheiden inzwischen nur noch das Europäische Parlament und der Rat der Regierungen der Mitgliedstaaten.
#323Wir verteidigen das Recht nationaler Parlamente, bei gemischten Handelsabkommen mitzuentscheiden.
#324Wir werden den Widerstand gegen Abkommen wie TTIP und gegen Sondergerichte für Investoren ins Europaparlament tragen und uns für gerechte und nachhaltige Handelsbeziehungen einsetzen.
#325DIE LINKE will mit Abkommen über Partnerschaft und fairen Handel die globalen Wirtschaftsbeziehungen der Europäischen Union neu ausrichten und die bestehenden Handelsabkommen ersetzen.
#326Bei transnationalen Unternehmen kommt es weltweit zu schweren Menschenrechtsverletzungen.
#327Wir unterstützen das »UN Treaty«-Abkommen, das Unternehmen verpflichten soll, Menschenrechte und Arbeitsrechtsnormen einzuhalten.
#328Wir fordern die EU-Kommission auf, dieses Abkommen umzusetzen.
#329Bislang gibt es nur Richtlinien, die auf freiwillige, unverbindliche Initiativen transnationaler Konzerne setzen.
#330Sie sind nur schwer einklagbar und haben kaum rechtliche Folgen.
#331Wir wollen, dass die menschenrechtliche Verantwortung transnationaler Konzerne und anderer Wirtschaftsunternehmen international festgeschrieben wird.
#332Die EU muss ihrer internationalen Verantwortung gerecht werden und sich aktiv für den Schutz von Menschenrechten weltweit einsetzen.
#333Wir wollen die Handelspolitik mit Entwicklungszusammenarbeit, Klimaschutz und friedenssichernder Politik in Einklang bringen.
#334Dazu gehört die Überwindung der Armut, auch innerhalb Europas.
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