Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 02.03.2026 PDF
#289
EU-Mitgliedstaaten, die die EU-Vorschriften für Waffenexporte nicht einhalten, müssen mit Sanktionen bestraft werden.
#290
Rüstungsindustrie, Zulieferer und Forschung dazu dürfen durch die EU nicht weiter gefördert werden.
#291
Dual-Use-Güter, die für die Produktion von ABC-Waffen eingesetzt werden können, dürfen nicht an Staaten geliefert werden, die das jeweilige Abkommen nicht ratifiziert haben.
#292
Entwicklung, Produktion und Verwendung insbesondere von vollautonomen Waffen müssen verboten werden und vollautonome Waffensysteme international geächtet werden.
#293
Der Handel mit militärischen oder militär-relevanten Dienstleistungen muss kontrolliert werden.
#294
Wir wollen die EU-Rüstungsagentur abschaffen und stattdessen eine Abrüstungsagentur durchsetzen.
#295
Unser Investitionsprogramm umfasst auch Mittel für den zivilen Umbau der Rüstungsindustrie.
#296
Die Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie müssen in ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Arbeitsplätze überführt werden.
#297
Die bestehenden Rüstungskapazitäten müssen umgebaut werden (Rüstungskonversion).
#298
Konflikte friedlich lösen
#299
DIE LINKE steht für Frieden, für Demokratisierung der internationalen Beziehungen, für eine gerechte und solidarische Weltwirtschaftsordnung, für die Achtung des Völkerrechts und eine nachhaltige globale Entwicklung.
#300
Langfristig wollen wir ein Deutschland, eine EU und eine Welt ohne Armeen und ohne Kriege.
#301
Was die EU und ihre Mitgliedstaaten – besonders die deutsche Regierung – in der Sicherheitspolitik vorantreibt, schafft keinen Frieden und keine Entspannung, sondern befeuert die Konflikte weiter.
#302
Die EU muss sich der Sicherung des Friedens in der Region verschreiben.
#303
DIE LINKE unterstützt die internationale Zusammenarbeit der Friedensbewegung, um gemeinsam Entspannungspolitik und Abrüstung voran zu bringen.
#304
Die OSZE sollte mehr als ein Instrument zur Bearbeitung und Lösung regionaler Konflikte sein.
#305
Sie muss das zentrale Forum für eine gesamteuropäische, gemeinsame Sicherheitsarchitektur werden, die auf Abrüstung und politische Veränderung in Richtung kollektiver Sicherheit und der Abschaffung aller Armeen zielt.
#306
Ein erster Schritt ist die strukturelle Nichtangriffsfähigkeit.
#307
Wir wollen, dass die Bundeswehr dem Oberkommando der NATO entzogen wird und die Bundesrepublik aus den militärischen Strukturen des Bündnisses austritt.
#308
Perspektivisch wollen wir die NATO auflösen und durch ein kollektives Sicherheitssystem unter Einbeziehung von Russland ersetzen, das auf Abrüstung zielt.
#309
Wir wollen eine neue, auf Entspannung orientierte Ostpolitik.
#310
Sicherheit in Europa kann nur Sicherheit mit und nicht gegen Russland sein.
#311
Das muss die sicherheitspolitische Orientierung von europäischem und deutschem Handeln werden.
#312
Militärmanöver oder Pläne zur Stationierung von Waffensystemen entlang der russischen Westgrenze heizen Konflikte an.
#313
Wir lehnen sie ab.
#314
Die EU-Sanktionen gegen Russland müssen beendet werden.
#315
Über die UNO muss eine globale Abrüstungsinitiative angestoßen werden, in der für alle Mitgliedsstaaten verbindliche Abrüstungsziele festgelegt werden.
#316
Wir wollen die UNO und das Völkerrecht stärken.
#317
Zivile Konfliktprävention und -bearbeitung wollen wir stärken.
#318
Wir wollen einen europäischen Zivilen Friedensdienst ins Leben rufen und die Länder Afrikas bei der Einrichtung eines afrikanischen Zivilen Friedensdienstes unterstützen.
#319
Das kann aus einem Teil der Gelder finanziert werden, die bisher für Militärausbildungsmissionen ausgegeben werden.


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