Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 01.03.2026 PDF
#261
Wir fordern die Auflösung der EU Battlegroups.
#262
Die Verteidigungsagentur der EU wollen wir auflösen.
#263
Die »Ständige Strukturierte Zusammenarbeit« (PESCO), die eigenständige militärische Strukturen der EU bildet und Voraussetzungen für eine eigene europäische Armee schafft, wollen wir ohne Wenn und Aber beenden.
#264
Die geplanten Rüstungshaushalte EVF, EFF und die Ausgaben für Militärische Mobilität müssen gestrichen werden.
#265
Die Verträge der EU müssen geändert werden: Die Aufrüstungsverpflichtung für die Mitgliedstaaten schreibt die Militarisierung in die Grundlagen der EU und muss abgeschafft werden.
#266
Stattdessen muss die EU sich auf zivilen Konfliktlösungskapazitäten beschränken und diese stärken.
#267
Auslandseinsätze der Bundeswehr lehnen wir auch weiterhin ab.
#268
Wir wollen konventionelle Streitkräfte abrüsten.
#269
Als ersten Schritt wollen wir eine konventionelle Rüstungskontrolle in Europa nach dem Vorbild des A-KSE-Vertrags (Angepasster Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa).
#270
DIE LINKE fordert, dass die Bundesregierung den Atomwaffenverbotsvertrag der UN unterzeichnet, der für den Abzug der US-Atomwaffen aus der BRD sorgt und die nukleare Teilhabe beendet mit dem Ziel einer atomwaffenfreien EU-Zone.
#271
Eine entsprechende parlamentarische Initiative wird eine der ersten Aktionen der LINKEN im EU-Parlament sein.
#272
Die EU-Abgeordneten der LINKEN werden die von der Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) initiierten »parla mentarische Erklärung« (parlamentary pledge) unterschreiben.
#273
In Deutschland setzen wir uns für den Abzug der letzten verbliebenen US-Atomwaffen ein.
#274
Rüstungsexporte verbieten
#275
Waffen aus der EU kommen in vielen Konflikten und Kriegen zum Einsatz.
#276
Frankreich und Deutschland sind nach den USA und Russland die größten Rüstungsexporteure.
#277
Zu den Empfängerländern gehören kriegführende Länder wie Saudi-Arabien und Länder, in denen Menschenrechte missachtet und die eigene Bevölkerung mit Waffengewalt unterdrückt wird.
#278
Die EU hat sich auf verbindliche Regeln mit festen Kriterien zum Umgang mit Rüstungsexporten festgelegt, diese werden jedoch ständig übergangen.
#279
Strengere Ausfuhrgenehmigungen oder Kontrollen blieben wirkungslos.
#280
Neben Panzern, Raketen oder Kleinwaffen werden auch militärische Dienstleistungen exportiert, die keiner Kontrolle unterliegen.
#281
Private Sicherheitsfirmen arbeiten als Söldner in Konfliktgebieten.
#282
Die mangelnden Vorschriften und Kontrollen bei der Auslieferung von sogenannten Dual-Use-Gütern haben dazu geführt, dass u.
#283
a.
#284
deutsche Firmen die Chemikalien für das in Syrien eingesetzte Giftgas lieferten.
#285
Rüstungsexporte bringen keinen Frieden, sondern verschärfen Konflikte!
#286
Daher fordert DIE LINKE:
#287
Stopp aller Rüstungsexporte!
#288
Exporte von Waffen, Rüstung und Waffenteilen in Krisen- und Kriegsgebiete müssen sofort ausgesetzt werden.
#289
EU-Mitgliedstaaten, die die EU-Vorschriften für Waffenexporte nicht einhalten, müssen mit Sanktionen bestraft werden.
#290
Rüstungsindustrie, Zulieferer und Forschung dazu dürfen durch die EU nicht weiter gefördert werden.
#291
Dual-Use-Güter, die für die Produktion von ABC-Waffen eingesetzt werden können, dürfen nicht an Staaten geliefert werden, die das jeweilige Abkommen nicht ratifiziert haben.


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