Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 02.03.2026 PDF
#252
Die Bilanz des »Kriegs gegen Terror«, der seit 2001 gegen Afghanistan, Irak, Libyen, Jemen und Pakistan geführt wird, ist desaströs: viele Hundertausende Tote – und der Terrorismus wächst.
#253
Terrorismus ist durch die politischen, ökonomischen und Militärinterventionen des Westens mit verursacht worden.
#254
Er kann militärisch nicht besiegt werden.
#255
DIE LINKE lehnt jegliches Denken und Handeln in Kategorien der Gewalt, der Bedrohung und der Machtpolitik ab und kämpft dafür, aus der Gewaltspirale auszusteigen und das Problem des Terrorismus an seiner Wurzel zu packen: Beendigung der Kriege und vollständige Achtung des Völkerrechts, soziale Gerechtigkeit und demokratische Entwicklung sind zentral.
#256
Das Ziel der EU-Maßnahmen ist dagegen, eine »Verteidigungsunion« zu gründen.
#257
Das bedeutet im Klartext: die EU zu militarisieren.
#258
Die Bundesregierung treibt diese Entwicklung voran.
#259
DIE LINKE lehnt eine militarisierte EU ab.
#260
Abrüstung, nicht Aufrüstung schafft Frieden!
#261
Wir fordern die Auflösung der EU Battlegroups.
#262
Die Verteidigungsagentur der EU wollen wir auflösen.
#263
Die »Ständige Strukturierte Zusammenarbeit« (PESCO), die eigenständige militärische Strukturen der EU bildet und Voraussetzungen für eine eigene europäische Armee schafft, wollen wir ohne Wenn und Aber beenden.
#264
Die geplanten Rüstungshaushalte EVF, EFF und die Ausgaben für Militärische Mobilität müssen gestrichen werden.
#265
Die Verträge der EU müssen geändert werden: Die Aufrüstungsverpflichtung für die Mitgliedstaaten schreibt die Militarisierung in die Grundlagen der EU und muss abgeschafft werden.
#266
Stattdessen muss die EU sich auf zivilen Konfliktlösungskapazitäten beschränken und diese stärken.
#267
Auslandseinsätze der Bundeswehr lehnen wir auch weiterhin ab.
#268
Wir wollen konventionelle Streitkräfte abrüsten.
#269
Als ersten Schritt wollen wir eine konventionelle Rüstungskontrolle in Europa nach dem Vorbild des A-KSE-Vertrags (Angepasster Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa).
#270
DIE LINKE fordert, dass die Bundesregierung den Atomwaffenverbotsvertrag der UN unterzeichnet, der für den Abzug der US-Atomwaffen aus der BRD sorgt und die nukleare Teilhabe beendet mit dem Ziel einer atomwaffenfreien EU-Zone.
#271
Eine entsprechende parlamentarische Initiative wird eine der ersten Aktionen der LINKEN im EU-Parlament sein.
#272
Die EU-Abgeordneten der LINKEN werden die von der Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) initiierten »parla mentarische Erklärung« (parlamentary pledge) unterschreiben.
#273
In Deutschland setzen wir uns für den Abzug der letzten verbliebenen US-Atomwaffen ein.
#274
Rüstungsexporte verbieten
#275
Waffen aus der EU kommen in vielen Konflikten und Kriegen zum Einsatz.
#276
Frankreich und Deutschland sind nach den USA und Russland die größten Rüstungsexporteure.
#277
Zu den Empfängerländern gehören kriegführende Länder wie Saudi-Arabien und Länder, in denen Menschenrechte missachtet und die eigene Bevölkerung mit Waffengewalt unterdrückt wird.
#278
Die EU hat sich auf verbindliche Regeln mit festen Kriterien zum Umgang mit Rüstungsexporten festgelegt, diese werden jedoch ständig übergangen.
#279
Strengere Ausfuhrgenehmigungen oder Kontrollen blieben wirkungslos.
#280
Neben Panzern, Raketen oder Kleinwaffen werden auch militärische Dienstleistungen exportiert, die keiner Kontrolle unterliegen.
#281
Private Sicherheitsfirmen arbeiten als Söldner in Konfliktgebieten.
#282
Die mangelnden Vorschriften und Kontrollen bei der Auslieferung von sogenannten Dual-Use-Gütern haben dazu geführt, dass u.


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