Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 01.03.2026 PDF
#1971
Ab 2021–2027 können damit regulär auch unabhängiger Journalismus und Medienfreiheits-Projekte gefördert werden, die auf europäischer Ebene unbedingt verstetigt werden müssen.
#1972
Wir stehen für eine institutionelle Förderung des Europäischen Zentrum für Presse- und Medienfreiheit (ECPMF), mit Sitz in Leipzig, und seinen Partnerorganisationen in Italien.
#1973
Wir halten einen schnellen Ausbau eines europaweiten gesetzlich garantierten Whistleblowerschutz sowie Schutz für Journalist*innen als auch für die Quellen für dringend erforderlich.
#1974
Wir unterstützen ein europäisches System, das bei Verletzung der Pressefreiheit und Gewalt gegen Journalist*innen schnell gegenüber den Mitgliedstaaten reagiert, so wie vom ECPMF vorgeschlagen.
#1975
Ein gesondertes Leistungsschutzrecht für Presseverlage, das in Deutschland und Spanien gescheitert ist, lehnen wir ab.
#1976
Es ist ungeeignet, Journalist*innen zu fördern.
#1977
Stattdessen halten wir eine Digitalsteuer, die die großen Plattformen in die Verantwortung nimmt, für den geeigneten Weg.
#1978
(Vgl.
#1979
Kapitel Mit Steuern steuern) Die anhaltende Medienkonzentration und die Angriffe der Rechten auf die Strukturen des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks weisen wir zurück.
#1980
Der Einsatz für guten Journalismus und demokratische Medien wird in den kommenden Jahren auch entscheidend die politische Kommunikation beeinflussen.
#1981
Wir lehnen eine weitere Liberalisierung und Konzentration der Medienlandschaft ab und fordern die Herausnahme des öffentlich-rechtlichen Mediensektors aus internationalen Handelsverträgen.
#1982
Die Förderung von Medien- und Internetkompetenz ist auch eine europäische Aufgabe und gehört in Programmstrukturen, die Bildung, inter-kulturellen Dialog, Demokratie und Bürgerrechte unterstützen.
#1983
12. Europa nicht den Rechten und den Neoliberalen überlassen
#1984
Entweder Europa wird sozial, entweder es gibt einen neuen, gerechten Anlauf oder es geht nach rechts, in Richtung eines autoritären Kapitalismus.
#1985
Wir wissen: Europa geht anders, geht gerecht, sozial, menschlich, umweltfreundlich, demokratisch, friedlich, ohne Aufrüstung und Interventionsarmee.
#1986
Wir wissen, wir sind nicht allein.
#1987
Es gibt das andere Europa nicht nur als ferne Vision, es gibt schon heute das Europa von unten.
#1988
In diesem Europa organisieren sich Beschäftigte der transnationalen Konzerne und kämpfen gemeinsam für ein besseres Leben.
#1989
In diesem Europa reichen die Menschen den Geflüchteten die Hände und helfen ihnen in Sicherheit.
#1990
In diesem Europa stehen Frauen auf und sagen: Ohne uns steht Europa still.
#1991
DIE LINKE tritt an für ein Europa, in dem die Menschen im Mittelpunkt stehen und nicht die Profite der Wenigen.
#1992
DIE LINKE tritt an für ein Europa der Solidarität, der Menschenwürde und des Friedens.
#1993
Dafür kämpfen wir in Deutschland und in Europa gemeinsam mit unserer Fraktion im EU-Parlament sowie unseren Schwesterparteien in der Europäischen Linken (EL).
#1994
Wir kämpfen in den Parlamenten und auf der Straße, in Regierungen und in den Betrieben, in Europa, im Bund, den Ländern und den Kommunen.
#1995
Außerparlamentarische Bewegungen sind ein wichtiger Motor linker Politik.
#1996
Wir werden es nicht allein schaffen, Politik und Gesellschaft eine neue Richtung zu geben.
#1997
Wir wissen um die Notwendigkeit von Gewerkschaften, Wohlfahrts- und Sozialverbänden und engagierten Bürger*innen.
#1998
Stimmen wir nicht nur ab, erheben wir unsere Stimme!
#1999
Es gibt viel Wut und Empörung in der EU – zu Recht.
#2000
Vieles läuft falsch.
#2001
Die gute Nachricht: Es muss nicht so bleiben.


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