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vom 01.03.2026 PDF
#176
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Das Europa der Menschen, die sich Rüstungsexporten und Kriegseinsätzen in den Weg stellen – sie wissen, Waffen schaffen keinen Frieden.
#177Viele bewegen sich.
#178Sie sind die Hoffnung.
#179Zusammen sind wir die Zukunft.
#180Zeigen wir das.
#1811. Für Frieden in Europa und der Welt
#182Der Frieden in Europa und in der Welt ist so bedroht wie seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr.
#183Aufrüstung und Wettrüsten bestimmen die Strategien der alten und neuen Großmächte, der NATO und der EU.
#184Auch Deutschland treibt die Aufrüstung voran.
#185Russland wird als alter und neuer Feind dämonisiert – dabei gehört es auch zu Europa.
#186Der NATO-Generalsekretär spricht wie im Kalten Krieg davon, dass ein »Gleichgewicht des Schreckens« hergestellt werden müsse.
#187Das treibt die weltweiten Ausgaben für Rüstung in die Höhe.
#188Die Arsenale der Atomwaffen werden modernisiert – damit soll ein Atomkrieg führbar gemacht werden.
#189US-Präsident Trump setzt auf militärische Aufrüstung und Abschreckung und auf einseitige Durchsetzung seiner Interessen.
#190Institutionen der gegenseitigen Verhandlung wie die UNO werden systematisch geschwächt.
#191In der EU wird Trumps Vorgehen genutzt, um selber die Aufrüstung voranzutreiben.
#192Als Ziel für die EU wird »strategische Autonomie« ausgegeben.
#193Gemeint ist: ein eigener Militäretat, eigene Befehlsstrukturen und Einsätze, die von den nationalen Parlamenten unabhängig beschlossen werden können.
#194Gerade die Bundesregierung aus Union und SPD ist hier eine treibende Kraft.
#195Viele machen wie Olaf Scholz von der SPD »Eigenständigkeit« an einer »echten europäischen Armee« fest.
#196Ziel ist ein gemeinsamer Rüstungsmarkt und dass die Rüstungsindustrie europäisiert wird.
#197Der Binnenmarkt für Verteidigungsgüter soll gestärkt werden.
#198Die Folgen sind: Die Aufkündigung internationaler Verträge und Abrüstungsvereinbarungen sowie Handelsauseinandersetzungen.
#199DIE LINKE weiß: Waffen schaffen keinen Frieden, und ein Gleichgewicht des Schreckens verbreitet vor allem eins: Schrecken.
#200Gegen die neuen Kriege ist es noch dazu wirkungslos: Sie lassen sich nicht mit militärischer Übermacht gewinnen, sie führen wie etwa in Syrien eher zu endlosen Stellvertreter- und Bürgerkriegen.
#201Die Anzahl militärischer Auseinandersetzungen nimmt zu: 2017 waren es weltweit 20 Kriege und 385 militärische Konflikte.
#202Fast 70 Millionen Menschen sind auf der Flucht.
#203815 Millionen Menschen leiden an Hunger.
#204Psychische und chronische Erkrankungen sind die Folge.
#205Menschen mit Behinderungen sind besonders betroffen.
#206Das sind die Herausforderungen, die im Mittelpunkt von globaler Politik stehen müssten.
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