Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 01.03.2026 PDF
#165
Die Vorstellung eines geeinten Europas beflügelt die Wünsche und Träume vieler Menschen.
#166
Auch von uns.
#167
Denn es gibt ein anderes Europa: Das Europa der vielen Menschen, die gegen die Privatisierung des Wassers knapp zwei Millionen Unterschriften gesammelt haben und so erreicht haben, dass die Wasserversorgung in öffentlicher Hand bleibt – sie wissen, dass der Markt keine gleichwertigen Lebensverhältnisse schafft.
#168
Das Europa der Millionen, die gegen das Freihandelsabkommen TTIP und gegen das Ab kommen mit Kanada kämpfen.
#169
Das Europa der Beschäftigten von RyanAir und Amazon, die über die Grenzen hinweg einen gemeinsamen Kampf geführt haben für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen und für Würde und Respekt – sie zeigen, was Solidarität ist.
#170
Das Europa der vielen Menschen, die gegen die unsoziale Kürzungspolitik, gegen Sozialabbau und Lohnkürzungen zusammen mit ihren Gewerkschaften streiken und demonstrieren.
#171
Das Europa der Millionen Menschen, die sich gegen die Privatisierung von öffentlichem Eigentum eingesetzt haben und die für wirklichen Klimaschutz streiten.
#172
Unzählige, die überall in Europa gegen rechte Hetze und Rassismus auf die Straße gehen.
#173
Die vielen, die an der Seite der Geflüchteten gegen Abschottung und für legale und sichere Fluchtwege demonstrieren.
#174
Das Europa der Frauen, die aufgestanden sind und für ihre Rechte kämpfen, sie wissen, was Freiheit ist.
#175
Das Europa der Millionen Menschen mit Behinderung, die an vielen Orten gegen Diskriminierung und für eine volle und wirksame Teilhabe an der Gesellschaft kämpfen – sie wissen, was Gleichberechtigung ist.
#176
Das Europa der Menschen, die sich Rüstungsexporten und Kriegseinsätzen in den Weg stellen – sie wissen, Waffen schaffen keinen Frieden.
#177
Viele bewegen sich.
#178
Sie sind die Hoffnung.
#179
Zusammen sind wir die Zukunft.
#180
Zeigen wir das.
#181
1. Für Frieden in Europa und der Welt
#182
Der Frieden in Europa und in der Welt ist so bedroht wie seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr.
#183
Aufrüstung und Wettrüsten bestimmen die Strategien der alten und neuen Großmächte, der NATO und der EU.
#184
Auch Deutschland treibt die Aufrüstung voran.
#185
Russland wird als alter und neuer Feind dämonisiert – dabei gehört es auch zu Europa.
#186
Der NATO-Generalsekretär spricht wie im Kalten Krieg davon, dass ein »Gleichgewicht des Schreckens« hergestellt werden müsse.
#187
Das treibt die weltweiten Ausgaben für Rüstung in die Höhe.
#188
Die Arsenale der Atomwaffen werden modernisiert – damit soll ein Atomkrieg führbar gemacht werden.
#189
US-Präsident Trump setzt auf militärische Aufrüstung und Abschreckung und auf einseitige Durchsetzung seiner Interessen.
#190
Institutionen der gegenseitigen Verhandlung wie die UNO werden systematisch geschwächt.
#191
In der EU wird Trumps Vorgehen genutzt, um selber die Aufrüstung voranzutreiben.
#192
Als Ziel für die EU wird »strategische Autonomie« ausgegeben.
#193
Gemeint ist: ein eigener Militäretat, eigene Befehlsstrukturen und Einsätze, die von den nationalen Parlamenten unabhängig beschlossen werden können.
#194
Gerade die Bundesregierung aus Union und SPD ist hier eine treibende Kraft.
#195
Viele machen wie Olaf Scholz von der SPD »Eigenständigkeit« an einer »echten europäischen Armee« fest.


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