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vom 01.03.2026 PDF
#1454
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Wir wollen die Mittel für militärische Interventionen umwidmen und in ein ziviles Aufbau- und Friedenssicherungsprogramme der EU investieren.
#1455Die Gelder für Entwicklungszusammenarbeit wollen wir endlich auf die zugesagten 0,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes anheben.
#1456Dieses Geld soll den Ländern des globalen Südens zur Verfügung gestellt werden, um eine eigenständige Entwicklung zu ermöglichen.
#1457Nicht nur mehr, sondern anders!
#1458Entwicklungsfinanzierung muss öffentlich sein und darf nicht zu einer karitativen Einrichtung werden.
#1459Wir wollen, dass sich Entwicklungszusammenarbeit an den Bedürfnissen der Menschen in den ärmeren Ländern orientiert – anstatt weiter vor allem den Interessen europäischer Unternehmen zu dienen!
#1460Die Verzahnung von Entwicklungs- und Sicherheitspolitik, im Sinne des so genannten Grenzschutzes und der Migrationskontrolle, lehnen wir ab.
#1461Wir fordern eine Kündigung der EU-Deals mit Erdogan und Libyen und einen Stopp entsprechender Vertragsverhandlungen!
#1462Nachhaltige Wirtschaftspolitik statt nationaler Standortkonkurrenz!
#1463Es braucht einen internationalen Ausgleichsmechanismus, der die EU-Staaten mit Exportüberschüssen auf ausgeglichene Handelsbilanzen verpflichtet.
#1464So wird die Wirtschaft stärker auf Nachfrage im Inneren ausgerichtet.
#1465Dafür braucht es ein Ende der Kürzungspolitik, die den Niedriglohnsektor befördert und Löhne in Europa künstlich niedrig hält.
#1466Das exportiert weltweit Armut und ist volkswirtschaftlich schädlich.
#1467(Vgl.
#1468Kapitel Gute Arbeit: gerecht in Europa) Recht auf Nahrung durchsetzen!
#1469Wir wollen Landraub (landgrabbing), das Leerfischen der Fischgründe und die Spekulation mit Nahrungsmitteln verbieten.
#1470Zudem wollen wir grenzübergreifend Ernährungssouveränität und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern, statt die Agrarindustrie weiter zu päppeln.
#1471Dafür wollen wir die bisherigen EU-Flächenprämien umwidmen und in den Umbau zu einer klimaverträglichen Landwirtschaft investieren.
#1472(Vgl.
#1473Menschen vor Profite) Fair handeln!
#1474Wir wollen europäische Handelsabkommen mit sozialen, demokratischen und ökologischen Mindeststandards!
#1475Nein zu den »Europäischen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen« (EPA) mit den Afrikanischen Staaten, die nur Märkte öffnen und Privatisierungen zementieren.
#1476Die Länder des Südens müssen ihre Märkte schützen können.
#1477Keine Konkurrenz durch subventionierte Nahrungsmittel aus der EU.
#1478(Vgl.
#1479Kapitel Wirkliche Demokratie statt Lobby der Konzerne) Zivilgesellschaft fördern statt Deals mit Diktatoren schließen!
#1480Wir wollen einen europäischen Fonds zur Förderung von zivilgesellschaftlichen Akteuren, die sich für Demokratie, Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit weltweit einsetzen, ihn wollen wir mit substanziellen finanziellen Mitteln ausstatten.
#1481Die EU muss sich aktiv für die Freilassung politischer Gefangenen in autoritären Regimen einsetzen und aufhören, Autokraten unter die Arme zu greifen.
#1482Die willkürliche Kriminalisierung fortschrittlicher Bewegungen, auch durch Behörden hierzulande, wollen wir beenden.
#1483Die PKK muss von der Terror-Liste des EU-Ministerrates gestrichen werden.
#1484Verbindliche Regeln für Konzerne!
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