Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 01.03.2026 PDF
#1421
Solidarität der Städte und Gemeinden unterstützen: Über 37 Städte und Gemeinden allein in Deutschland – darunter Berlin, Bremen, Hamburg – haben sich bereit erklärt, dem EU-Abschottungsregime entgegenzutreten und aus dem Meer gerettete Flüchtlinge aufzunehmen.
#1422
Aber sie werden von der Bundesregierung blockiert.
#1423
Auch Athen, Barcelona, Neapel, Palermo Zürich, Riace
#1424
und viele im Solidarity City-Netzwerk zusammengeschlossene Städte setzen sich für Solidarität und die Aufnahme von Geflüchteten ein.
#1425
Wir fordern, dass die Städte und Gemeinden in der ganzen EU ihre Häfen öffnen.
#1426
Die Kommunen sollen außerdem selbst entscheiden dürfen, ob sie über die ihnen zugeteilten Kontingente hinaus weitere Geflüchtete aufnehmen.
#1427
Staatenlosigkeit beenden!
#1428
Es gibt 600 000 Staatenlose in Europa, die Hälfte davon Kinder.
#1429
Staatenlosigkeit macht rechtlos, verhindert die Teilhabe und schafft einen Teufelskreis der Diskriminierung für nachfolgende Generationen.
#1430
Wir fordern, dass die EU mit ihren Mitgliedsländern die Hürden für einen Nachweis über die Staatsangehörigkeit abbaut und insbesondere für staatenlos geborene Kinder die Möglichkeit schafft, die Staatsangehörigkeit ihres Geburtslandes zu erwerben.
#1431
Bildung anerkennen und Diskriminierung bekämpfen!
#1432
Es braucht eine bessere Anerkennung der Qualifikationen und Abschlüsse von Nicht-EU-Bürger*innen, damit diese ihre Berufe weiter ausüben können.
#1433
Rassistische und sexistische Diskriminierung muss in der EU aktiv bekämpft werden, dafür wollen wir die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte stärken und mit mehr Kompetenzen ausstatten.
#1434
Selbstorganisation stärken!
#1435
Zivilgesellschaftliche Gruppen, die sich gegen Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus und für mehr Demokratie engagieren, Flüchtlingsräte, migrantische Verbände, selbstverwaltete Beratungsangebote und die Selbstorganisation von Flüchtlingen wollen wir in der EU stärker fördern.
#1436
Gerechtigkeit globalisieren!
#1437
Unser europäischer Plan zur Bekämpfung von Fluchtursachen Hilfe vor Ort ausreichend unterstützen!
#1438
85 Prozent aller Geflüchteten weltweit halten sich in Länder des globalen Südens auf.
#1439
Ihre Versorgung ist oft katastrophal.
#1440
Die EU muss mit gutem Beispiel voran gehen und endlich die Finanzierungslücke des UNO-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), des Welternährungsprogramms und der Weltgesundheitsorganisation schließen.
#1441
Im Fall des UNHCR geht es um knapp vier Milliarden Euro, also nur einen Bruchteil der Rüstungsausgaben.
#1442
Effektiver Klimaschutz statt Symbolpolitik!
#1443
Wir wollen, dass die EU mit einem Europäischen Klimaschutzplan ihrer Verantwortung dafür gerecht wird, die Erderwärmung möglichst auf maximal 1,5 Grad zu begrenzen.
#1444
Der Kohleausstieg muss europaweit sofort beginnen und bis 2030 abgeschlossen sein.
#1445
Die 20 schmutzigsten Braunkohlekraftwerke wollen wir bis 2020 abschalten!
#1446
Es braucht in der EU eine öffentliche Emissionsbremse (vgl.
#1447
Kapitel Klimaschutz kennt keine Grenzen).
#1448
Waffenexporte in Europa verbieten!
#1449
Wir fordern einen sofortigen Stopp der Exporte von Rüstungsgütern, Waffenteilen und der Lieferung von Rüstungsfabriken.
#1450
Europäische Rüstungskonzerne wie Rheinmetall müssen gezwungen werden, ihre Rüstungsproduktion in Diktaturen einzustellen.
#1451
Gleiches muss für digitale Technik gelten, die in Konflikten als Waffe eingesetzt werden kann oder die Überwachung und Kontrolle der Telekommunikation und Endgeräte ermöglicht (vgl.


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