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vom 01.03.2026 PDF
#1407
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Raus aus den Lagern!
#1408Geflüchtete wollen wir dezentral und in Wohnungen unterbringen und ihnen flächendeckend kostenlose Sprachkurse anbieten.
#1409Statt diskriminierender Sachwollen wir reguläre Geldleistungen.
#1410Es braucht Investitionen in Integration statt in Aufrüstung, Ausgrenzung und Abschottung!
#1411Menschenrechte durchsetzen!
#1412Statt nationaler Alleingänge wollen wir eine Flüchtlingspolitik, die der Verantwortung der EU gerecht wird.
#1413Die EU-Kommission muss endlich gegen die Länder vorgehen, die ihre menschenrechtlichen Verpflichtungen systematisch missachten.
#1414Für eine faire Verteilung von Geflüchteten in der EU wollen wir eine europäische Fluchtumlage: Alle Mitgliedsstaaten sollten entsprechend ihrer ökonomischen Leistungsfähigkeit Geflüchtete aufnehmen.
#1415Die Mitgliedstaaten, die überproportional viele Flüchtenden bei sich aufnehmen, sollen entsprechend große Ausgleichsummen erhalten.
#1416Die Kommunen dürfen mit den Kosten von Flucht und Integration nicht allein gelassen werden.
#1417Wir wollen einen »Europäischen Fonds für Willkommenskommunen«, der Geflüchteten Bewegungsfreiheit sichert und zugleich aufnahmebereiten Kommunen und solidarischen Städten direkt hilft.
#1418Kommunen, die die Bedingungen für Willkommenskultur verbessern wollen, können damit Mittel für die Versorgung und Integration von Geflüchteten beantragen.
#1419Wenn sich Geflüchtete in einer Kommune niederlassen, kann die Gemeinde anderseits auf der Grundlage der Neumeldungen noch Investitionsmittel aus einem Fond beantragen.
#1420Diese Investitionsmittel können dann allgemein für die öffentliche Daseinsvorsorge genutzt werden.
#1421Solidarität der Städte und Gemeinden unterstützen: Über 37 Städte und Gemeinden allein in Deutschland – darunter Berlin, Bremen, Hamburg – haben sich bereit erklärt, dem EU-Abschottungsregime entgegenzutreten und aus dem Meer gerettete Flüchtlinge aufzunehmen.
#1422Aber sie werden von der Bundesregierung blockiert.
#1423Auch Athen, Barcelona, Neapel, Palermo Zürich, Riace
#1424und viele im Solidarity City-Netzwerk zusammengeschlossene Städte setzen sich für Solidarität und die Aufnahme von Geflüchteten ein.
#1425Wir fordern, dass die Städte und Gemeinden in der ganzen EU ihre Häfen öffnen.
#1426Die Kommunen sollen außerdem selbst entscheiden dürfen, ob sie über die ihnen zugeteilten Kontingente hinaus weitere Geflüchtete aufnehmen.
#1427Staatenlosigkeit beenden!
#1428Es gibt 600 000 Staatenlose in Europa, die Hälfte davon Kinder.
#1429Staatenlosigkeit macht rechtlos, verhindert die Teilhabe und schafft einen Teufelskreis der Diskriminierung für nachfolgende Generationen.
#1430Wir fordern, dass die EU mit ihren Mitgliedsländern die Hürden für einen Nachweis über die Staatsangehörigkeit abbaut und insbesondere für staatenlos geborene Kinder die Möglichkeit schafft, die Staatsangehörigkeit ihres Geburtslandes zu erwerben.
#1431Bildung anerkennen und Diskriminierung bekämpfen!
#1432Es braucht eine bessere Anerkennung der Qualifikationen und Abschlüsse von Nicht-EU-Bürger*innen, damit diese ihre Berufe weiter ausüben können.
#1433Rassistische und sexistische Diskriminierung muss in der EU aktiv bekämpft werden, dafür wollen wir die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte stärken und mit mehr Kompetenzen ausstatten.
#1434Selbstorganisation stärken!
#1435Zivilgesellschaftliche Gruppen, die sich gegen Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus und für mehr Demokratie engagieren, Flüchtlingsräte, migrantische Verbände, selbstverwaltete Beratungsangebote und die Selbstorganisation von Flüchtlingen wollen wir in der EU stärker fördern.
#1436Gerechtigkeit globalisieren!
#1437Unser europäischer Plan zur Bekämpfung von Fluchtursachen Hilfe vor Ort ausreichend unterstützen!
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