Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 01.03.2026 PDF
#113
Wir sagen nein!
#114
Stattdessen legen wir ein Programm für Abrüstung und Entspannung vor.
#115
Waffenexporten aus dem Gebiet der Europäischen Union erteilen wir eine Absage.
#116
Wir wollen das Sterben an den EU-Außengrenzen beenden.
#117
Die EU führt hier einen Krieg gegen die Geflüchteten der Welt.
#118
Die EU hat die europäischen Staaten nach außen nicht friedlicher gemacht.
#119
Die Abschottung der Festung Europa wird mit immer brutaleren Mitteln durchgesetzt.
#120
Im Kampf um Ressourcen und Märkte agiert die EU gegen die Interessen der Menschen in den ärmsten Ländern.
#121
Wir sagen dagegen: Seenotrettung ist kein Verbrechen, sondern Pflicht, internationales Seerecht und Selbstverständlichkeit.
#122
Wir streiten für solidarische Lösungen, die allen Menschen eine Zukunft ermöglicht.
#123
Die denen, die neu in die Europäische Union kommen, das Recht auf die freie Wahl des Aufenthalts und eine gleichberechtigte Teilhabe gibt und gleichzeitig die Kommunen, Länder und Staaten bei der Integration und dem Aufbau einer guten sozialen Versorgung für alle Menschen unterstützt.
#124
Solidarität ist unteilbar.
#125
So, wie die Europäische Union ist, darf sie nicht bleiben.
#126
Was steht auf der Verpackung der EU?
#127
Solidarität, Freiheit, Frieden, ein geeintes Europa.
#128
Das wäre gut.
#129
Aber die EU ist so nicht.
#130
Freiheit gilt vor allem für Konzerne und Unternehmen: freier Kapitalverkehr, freier Fluss von Gütern und Dienstleistungen und Arbeitskräften.
#131
Die als »Solidarität« bezeichnete Krisenbewältigung hat viele Menschen in Armut und Verzweiflung gestürzt und einer Generation von jungen Menschen die Zukunft gestohlen.
#132
Statt gleichwertige Lebensverhältnisse für alle zu schaffen, ist soziale Ungleichheit gewachsen.
#133
Gelder, die die Lebensbedingungen der Menschen angleichen sollten, werden in großem Stil vom Sozialen in die Aufrüstung umgeschichtet, die Mitgliedstaaten haben sich zur Aufrüstung verpflichtet.
#134
Viele Menschen erleben die EU als fern von ihnen: Entscheidungen fallen, die sie nicht beeinflussen können.
#135
Sie hören von der EU, wenn erklärt wird, warum Aufträge in der Kommune an billigere Firmen vergeben werden, die soziale und ökologische Standards missachten.
#136
Sie hören von ihr, wenn zentrale Aufgaben der Gesellschaft an private Unternehmen und den Markt übergeben werden – und dann schlechter werden.
#137
Regierungen der Mitgliedsländer, kommunale und regionale Entscheider, drücken sich unter dem Deckmantel von EU-Beschlüssen vor einer sozialen Politik.
#138
Volksentscheide sind in der EU nicht möglich, die Europäische Bürgerinitiative ist eine Farce.
#139
Nicht ein-mal das von allen Wahlberechtigten in der EU gewählte Europäische Parlament kann selbst Gesetze einbringen.
#140
Wir wollen dagegen die Stimmen der Menschen und ihres Parlamentes zur Geltung bringen.
#141
Die EU ist in einer politischen Krise.
#142
Gemeinsame Lösungen für alle Mitgliedstaaten zu finden, gelingt kaum noch.
#143
Wie oft in der Geschichte soll Aufrüstung politische Einigung ersetzen.


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