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vom 01.03.2026 PDF
#1257
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Statt Freihandelsabkommen wollen wir faire internationale Handelsbeziehungen für nachhaltig produzierte Agrarprodukte und Rohstoffe.
#1258Futtermittelimporte in die EU wollen wir reduzieren.
#1259Wir wollen Landgrabbing verbieten.
#1260Verkauf (bzw.
#1261Überlassung) großer Landflächen an wenige Konzerne zerstört die Lebensgrundlagen der einheimischen Bevölkerung und führt zu Hunger, Vertreibung und Flucht.
#1262Boden darf kein Spekulationsobjekt sein.
#1263Die Bodenspekulation muss beendet werden und landwirtschaftliche Fläche vor Ort müssen wirtschaftenden Landwirt*innen zur Verfügung stehen.
#1264In der Erzeugerkette muss es eine faire Gewinn- und Risikoverteilung geben.
#1265Produzent*innen, die das größte Risiko tragen, müssen auch den größten Gewinn erhalten.
#1266So bleiben Lebensmittel erschwinglich und können kostendeckend produziert werden.
#1267Wir treten ein für die Legalisierung bzw. Straffreiheit des
#1268»Containerns« − die Entnahme entsorgter, aber essbarer Lebensmittel aus den Abfallbehältern eines Händlers.
#1269Bisher gilt »Containern« als Diebstahl und ist damit ein Eigentumsdelikt.
#1270Wir wollen verbindliche Kriterien für eine tier- und umweltgerechte Tierhaltung.
#1271Lebendtiertransporte müssen drastisch eingeschränkt werden.
#1272Gentechnik in der Landwirtschaft und Patente auf Pflanzen, Tiere und anderes Leben lehnen wir ab.
#1273Die biovegane Landwirtschaft wollen wir in Forschung und Praxis fördern.
#1274Das uneingeschränkte Recht auf freien Nachbau des Saatgutes muss wiederhergestellt, Konzerne wie BAYER-Monsanto müssen entmachtet werden.
#1275Die Wälder in der EU müssen nachhaltig bewirtschaftet werden.
#1276Der illegale Holzhandel muss stärker bekämpft werden.
#1277In waldarmen europäischen Ländern soll verstärkt aufgeforstet werden.
#1278Gemeinsam mit dem Bündnis »Wir haben es satt« fordert DIE LINKE, dass die EU in Zukunft eine tier-, klima- und umweltgerechte Landwirtschaft fördert und dass Bäuer*innen, die das schon heute umsetzen, faire Preise bekommen.
#1279Die Meere und ihre Bewohner schützen
#1280Die Meere sind an vielen Orten leergefischt – mit Unterstützung und Subventionen der EU und oft illegal.
#1281Gerade vor der Küste in Westafrika zerstören die europäischen Trawler die Lebensgrundlagen der Menschen vor Ort.
#1282Wir wollen, dass der Fischfang wirksam reguliert wird: So, dass nicht mehr Fische gefischt werden, als nachwachsen können.
#1283So, dass die Lebensgrundlagen und die Arbeitsbedingungen der Menschen in und außerhalb der EU, auf den Schiffen und in den Fanggebieten gesichert werden.
#1284Die EU hat eine Rahmenrichtlinie der Meeresstrategie; sie muss konsequent umgesetzt werden.
#1285Dazu müssen auch großflächige Meeresschutzgebiete eingerichtet werden.
#1286Der kommerzielle Walfang muss gestoppt werden.
#1287Die EU soll Einfluss auf Staaten wie Norwegen, Island und Japan nehmen, um die Bejagung der Wale zu beenden.
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