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vom 02.03.2026 PDF
#1103
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Wir kämpfen für eine Versorgung mit Strom, Wärme und Wasser nicht in der Hand von Konzernen, sondern von Bürger*innen, von Kommunen und Genossenschaften.
#1104Wir wollen ihre Erzeugung und Verteilung so dezentral wie möglich und so zentral wie nötig organisieren.
#1105Wir werden dafür kämpfen, dass alle bezahlbaren Zugang zu Energie und Wasser haben.
#1106Die vorübergehenden Mehrkosten der Energiewende wollen wir auf alle starken Schultern verteilen, auch die Industrie muss sich endlich daran beteiligen.
#1107Wir kämpfen gegen Energiearmut und Energiesperren.
#1108DIE LINKE streitet dafür, dass die Vormachtstellung von Großkonzernen in der Energieversorgung beendet und die Energieversorgung umfassend bürgernah organisiert wird: Wir wollen Stadtwerke und Energiegenossenschaften fördern statt Privatisierung und Spekulation.
#1109Insgesamt muss die EU-Klimapolitik am Hauptziel des Pariser Klimaschutzabkommens ausgerichtet werden: die Erderwärmung möglichst auf maximal 1,5 Grad gegenüber vorindustriellen Werten zu begrenzen.
#1110Dazu muss die Weltwirtschaft in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts klimaneutral sein.
#1111Die bestehenden Ziele, Regularien und Instrumente der EU sind weit entfernt davon, diesem Ziel zu dienen.
#1112Darum brauchen wir einen europäischen Klimaschutzplan: Energie: Der Kohleausstieg muss europaweit sofort beginnen und 2030 abgeschlossen sein.
#1113Wir wollen keine neue fossile Infrastruktur.
#1114Erneuerbare Energien müssen ausgebaut werden – bürgernah.
#1115Atomkraft und Fracking erteilen wir eine Absage.
#1116Agrar: Wir setzen auf nachhaltige Landwirtschaft und regionale Kreisläufe statt langer Transportwege.
#1117Verkehr: Wir verlagern einen Großteil des Güterverkehrs und innereuropäischen Flugverkehrs auf die Schiene.
#1118Mobilität: Wir fördern autofreie Innenstädte und investieren in Bus und Bahn.
#1119Im ticketlosen und flächendeckend gut ausgebauten barrierefreien ÖPNV fahren alle mit.
#1120Die großen Energiekonzerne sind faktische Monopole.
#1121Die großen Energiekonzerne wollen wir vergesellschaften.
#1122Wir wollen Demokratie und öffentliches und genossenschaftliches Eigentum in der Energieversorgung stärken: Stadtwerke und Energiegenossenschaften in Bürgerhand.
#1123Die bisherigen rechtlichen europäischen Hürden (z.
#1124B.
#1125Vergabegesetz) ändern wir entsprechend.
#1126Bis zum Jahr 2040 muss die Energieerzeugung vollständig aus erneuerbaren Quellen und hauptsächlich dezentral organisiert sein.
#1127Die EU-Emissionen von klimaschädlichen Treibhausgasen müssen bis 2030 um mindestens 65 Prozent im Vergleich zu 1990 gesenkt werden, bis zum Jahr 2050 um 95 Prozent.
#1128Der Emissionshandel hat als zentrales Klimaschutzinstrument der EU komplett versagt.
#1129Stattdessen sind verbindliche EU-Vorgaben erforderlich: etwa nationale Abschaltpläne für Kohlekraftwerke in Verbindung mit europäischen bzw.
#1130regionalen CO2-Mindestpreisen bzw.
#1131Begrenzungen von Volllaststunden (Nutzungsgrad der
#1132Anlage) für jeweils verbliebene Meiler.
#1133Deutschland soll hier seine europäische Verantwortung wahrnehmen, indem es zunächst die 20 ältesten Braunkohlemeiler über 100 MW Leistung bis 2020 stilllegt und die verbleibenden Kohlekraftwerke drosselt.
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