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vom 04.03.2026 PDF
#1080
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Wir wollen einen öffentlichen Nahverkehr, der qualitativ besser und ticketlos wird, Städte und Gemeinden, in denen es Spaß macht, Rad zu fahren und zu Fuß zu gehen.
#1081Wir wollen Transporte vermindern und möglichst auf die Schiene bringen, um Schwerlastverkehr zu reduzieren.
#1082Wir wollen eine ökologische Landwirtschaft und gesunde Lebensmittel, die sich alle leisten können.
#1083DIE LINKE strebt eine Gesellschaft an, in der die Erde nicht übermäßig von den Menschen genutzt wird.
#1084Die Lebensweise der Menschen muss sich deshalb radikal ändern.
#1085Unser Ziel ist, dass im Jahr 2050 der »ökologische Fußabdruck« aller Menschen und Gesellschaften neutral sein soll.
#1086Dafür ist eine sozial-ökologische Wende Voraussetzung, die den CO2-Verbrauch entsprechend reduziert.
#1087Technologisch wäre ein sozialer und ökologischer Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft längst möglich.
#1088Auch das Geld für die Investitionen ist da.
#1089Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass der Wandel nicht an Profit- und Eigentumsinteressen scheitert.
#1090Ob wir das schaffen, daran entscheidet sich die Zukunft des Kontinents – und wahrscheinlich auch des Planeten.
#1091Hundertausende Menschen kämpfen seit langem für diesen Umbau.
#1092In Umwelt-, Verbraucher- und Sozialverbänden, in alten und in neuen Bewegungen.
#1093Zehntausende Menschen protestierten gegen die Rodung des uralten Hambacher Forsts und haben vorerst verhindert, dass der Wald dem Kohleabbau weichen muss.
#1094Solche Klimabewegungen haben sich europaweit vernetzt.
#1095Wir LINKEN stehen an ihrer Seite.
#1096Die Schonzeit der Konzerne muss vorbei sein.
#1097Wir stehen in diesem Kampf an der Seite von Gewerkschaften und Kommunen, wenn sie in Brüssel und Berlin Strukturwandelhilfen für den Umbau einfordern.
#1098Dieser Umbau muss mit und nicht gegen die Bevölkerung und die Beschäftigten in den Regionen erfolgen.
#1099Die Beseitigung von Umweltschäden muss von den Unternehmen bezahlt werden, die sie verursachen.
#1100Das gilt auch für die langfristige Nachsorge.
#1101Für eine linke Energiepolitik in Europa
#1102Die Energiewende wird nur dann erfolgreich sein, wenn sie sozial gerecht ist.
#1103Wir kämpfen für eine Versorgung mit Strom, Wärme und Wasser nicht in der Hand von Konzernen, sondern von Bürger*innen, von Kommunen und Genossenschaften.
#1104Wir wollen ihre Erzeugung und Verteilung so dezentral wie möglich und so zentral wie nötig organisieren.
#1105Wir werden dafür kämpfen, dass alle bezahlbaren Zugang zu Energie und Wasser haben.
#1106Die vorübergehenden Mehrkosten der Energiewende wollen wir auf alle starken Schultern verteilen, auch die Industrie muss sich endlich daran beteiligen.
#1107Wir kämpfen gegen Energiearmut und Energiesperren.
#1108DIE LINKE streitet dafür, dass die Vormachtstellung von Großkonzernen in der Energieversorgung beendet und die Energieversorgung umfassend bürgernah organisiert wird: Wir wollen Stadtwerke und Energiegenossenschaften fördern statt Privatisierung und Spekulation.
#1109Insgesamt muss die EU-Klimapolitik am Hauptziel des Pariser Klimaschutzabkommens ausgerichtet werden: die Erderwärmung möglichst auf maximal 1,5 Grad gegenüber vorindustriellen Werten zu begrenzen.
#1110Dazu muss die Weltwirtschaft in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts klimaneutral sein.
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