Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 01.03.2026 PDF
#1069
Doch mit ihrem bisherigen Klimaziel erfüllt die Europäische Union nicht die Anforderungen, die das Pariser Klimaabkommen vorgibt.
#1070
Auch das langfristige Ziel der Klimaneutralität bis 2050 ist ohne ehrgeizigere Zwischenschritte nicht zu erreichen.
#1071
Um die Erderwärmung möglichst auf maximal 1,5 Grad zu begrenzen, braucht es grundlegende Änderungen in allen Bereichen der Wirtschaft und des Lebens.
#1072
Das stellte der Weltklimarat im Herbst 2018 fest.
#1073
Und das ist das Ziel LIN- KER Klimapolitik.
#1074
Was steht dem Umbau im Weg?
#1075
Kurz: Profitinteressen.
#1076
Wir wollen eine Wirtschaftsweise, die auf erneuerbaren und demokratisch organisierten Energien basiert, nicht auf Kohle und Atom.
#1077
Und die regionalen Kreisläufe stärken statt einer über Europa und die Welt verstreuten Produktion mit langen Transportwegen.
#1078
Wir wollen eine effiziente Wirtschaft, um Ressourcen und Atmosphäre zu schonen.
#1079
Wir streiten für zukunftsfähige Verkehrsmodelle, bei der der Auto-Verkehr nicht mehr die Städte verstopft und alle bequem dort ankommen, wo sie hinwollen: mehr Mobilität mit weniger Verkehr und mehr Lebensqualität.
#1080
Wir wollen einen öffentlichen Nahverkehr, der qualitativ besser und ticketlos wird, Städte und Gemeinden, in denen es Spaß macht, Rad zu fahren und zu Fuß zu gehen.
#1081
Wir wollen Transporte vermindern und möglichst auf die Schiene bringen, um Schwerlastverkehr zu reduzieren.
#1082
Wir wollen eine ökologische Landwirtschaft und gesunde Lebensmittel, die sich alle leisten können.
#1083
DIE LINKE strebt eine Gesellschaft an, in der die Erde nicht übermäßig von den Menschen genutzt wird.
#1084
Die Lebensweise der Menschen muss sich deshalb radikal ändern.
#1085
Unser Ziel ist, dass im Jahr 2050 der »ökologische Fußabdruck« aller Menschen und Gesellschaften neutral sein soll.
#1086
Dafür ist eine sozial-ökologische Wende Voraussetzung, die den CO2-Verbrauch entsprechend reduziert.
#1087
Technologisch wäre ein sozialer und ökologischer Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft längst möglich.
#1088
Auch das Geld für die Investitionen ist da.
#1089
Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass der Wandel nicht an Profit- und Eigentumsinteressen scheitert.
#1090
Ob wir das schaffen, daran entscheidet sich die Zukunft des Kontinents – und wahrscheinlich auch des Planeten.
#1091
Hundertausende Menschen kämpfen seit langem für diesen Umbau.
#1092
In Umwelt-, Verbraucher- und Sozialverbänden, in alten und in neuen Bewegungen.
#1093
Zehntausende Menschen protestierten gegen die Rodung des uralten Hambacher Forsts und haben vorerst verhindert, dass der Wald dem Kohleabbau weichen muss.
#1094
Solche Klimabewegungen haben sich europaweit vernetzt.
#1095
Wir LINKEN stehen an ihrer Seite.
#1096
Die Schonzeit der Konzerne muss vorbei sein.
#1097
Wir stehen in diesem Kampf an der Seite von Gewerkschaften und Kommunen, wenn sie in Brüssel und Berlin Strukturwandelhilfen für den Umbau einfordern.
#1098
Dieser Umbau muss mit und nicht gegen die Bevölkerung und die Beschäftigten in den Regionen erfolgen.
#1099
Die Beseitigung von Umweltschäden muss von den Unternehmen bezahlt werden, die sie verursachen.


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